Dodge Charger SXT AWD fährt auf verschneiter Straße durch eine Winterlandschaft.
Der Dodge Charger SXT AWD zeigt seine Wintertauglichkeit auf schneebedeckter Fahrbahn. (Foto: dodge-ram.de)

Dodge Charger SXT AWD: V6 mit Allrad

Seit 1966 gibt es den Charger. Acht Generationen über sechs Jahrzehnte – vom ersten Produktions-Fastback der Marke bis zur aktuellen viertürigen Limousine. Mal klassischer Muscle Car, mal Performance-Sportlimousine mit breitem Stand.

Der SXT AWD ist nicht der Exzess-Vertreter der Baureihe. Er kombiniert den großen Auftritt mit 3,6-Liter-V6, Allrad und einer Ausstattung, bei der Komfort und Alltagstauglichkeit kein Widerspruch zur Leistung sind.

Ein Charger für Fahrer mit Sinn für Substanz

Dodge Charger SXT AWD fährt auf einer schneebedeckten Straße, Heckansicht.
Der Dodge Charger SXT AWD demonstriert seine Allradfähigkeiten auf einer verschneiten Straße. (Foto: dodge-ram.de)

Unter der Haube arbeitet der 3,6-Liter-Pentastar-V6 mit 304 PS und 366 Nm Drehmoment. Genug. Der Motor bewegt die schwere Limousine souverän, ohne den Verbrauch und die Härte der HEMI- und Hellcat-Versionen.

Technisch ist er sauber aufgebaut: zwei obenliegende Nockenwellen, 24 Ventile. Kompakt, relativ leicht, mit guten Ein- und Auslasskanälen, variabler Ventilsteuerung und elektronischer Drosselklappe. Das Ergebnis ist ein Motor, der im Alltag ruhig läuft und trotzdem die Leistungsentfaltung liefert, die ein Charger braucht.

Der Reiz des Pentastar-V6

Genau dieser V6 ist der interessanteste Teil am SXT AWD. Er muss sich nicht hinter den großen V8s verstecken. In einem Auto dieser Größe zählt nicht nur die Spitzenleistung, sondern wie die 366 Nm Drehmoment ankommen. Früh und ohne große Anstrengung. Das gibt Gelassenheit auf der Autobahn und beim zügigen Überholen.

Acht Gänge für den langen Atem

Blick auf das geöffnete Schiebedach und den Innenhimmel eines Dodge Charger SXT AWD.
Das optionale Schiebedach sorgt für zusätzlichen Lichtkomfort im Innenraum des Dodge Charger SXT AWD. (Foto: dodge-ram.de)

Das TorqueFlite 8-Gang-Automatikgetriebe passt zum Konzept. Acht Gänge halten den V6 im richtigen Drehzahlband, sorgen für sinnvolle Getriebespreizung und liefern sowohl ruhigen Langstreckenkomfort als auch direktes Ansprechverhalten. Genau das, was man bei diesem Format sucht.

Beim Charger SXT AWD gehört der Allradantrieb zum Konzept. Traktion kommt, wenn sie gebraucht wird. Der Hinterradcharakter bleibt weitgehend erhalten, der Verbrauch wird nicht unnötig belastet.

Komfort trifft auf dunkle Akzente

Rote Dodge Charger SXT AWD Limousine von vorn auf freier Asphaltfläche.
Der Dodge Charger SXT AWD vereint Komfort, Allradantrieb und sportliches Design. (Foto: dodge-ram.de)

Die Ausstattung ist üppig. Plus Group, Driver Confidence Group, Navigation & Travel Group und Technology Group sind an Bord. Nappa-Ledersportsitze, belüftete Vordersitze, Sitzheizung vorn und hinten, Zweizonen-Klimaautomatik.

Das Blacktop Package passt. Die Black-Noise-Räder geben dem Wagen einen dunklen, ernsthaften Look. Zusammen mit der breiten Karosserie entsteht genau die Präsenz, für die Charger seit Jahrzehnten stehen.

Innenraum mit Technik und Haltung

Drinnen gibt es Uconnect 4C NAV mit 8,4-Zoll-Display, Navigation, Parkview-Rückfahrkamera, ParkSense hinten und Keyless Go. Das Alpine-Premiumsystem mit neun Lautsprechern macht lange Strecken erträglicher. Amerikanisch großzügig, ohne Schnickschnack.

Sicherheit als Teil der Souveränität

Dodge Charger SXT AWD, viertürige Limousine in Weiß, Frontansicht
Der Dodge Charger SXT AWD vereint Leistung, Komfort und Alltagstauglichkeit. (Foto: dodge-ram.de)

Bei diesem Format und dem kräftigen Antrieb sind die Assistenzsysteme kein Nice-to-have. Spurassistent Plus, Totwinkel- und Rückfahrassistent sowie adaptiver Tempomat mit Stop-Funktion sind an Bord. Dazu die 4-Rad-Performance-Scheibenbremsen mit ABS. Der Charger bremst ordentlich und bleibt beherrschbar.

Kombinierter Verbrauch 10,5 l/100 km, 235 g/km CO₂, Effizienzklasse G. Typische Werte für ein Auto dieser Klasse.

Eine Linie mit großer Vergangenheit

Weißer Dodge Charger SXT AWD fährt auf einer leeren, weitläufigen Straße bei bewölktem Himmel.
Der aktuelle Dodge Charger SXT AWD vereint Komfort, Leistung und Allradantrieb. (Foto: dodge-ram.de)

1966 reichte die Palette vom 5,2-Liter-V8 bis zum 7,0-Liter-426-Street-HEMI mit rund 431 PS und 664 Nm. 1968 kam der Charger R/T der zweiten Generation mit verdeckten Scheinwerfern, aggressiver Front und markanter Dachlinie. 2006 kehrte er als viertüriges Modell mit Hinterradantrieb zurück.

Der SRT Hellcat setzte später mit 6,2-Liter-Kompressor-HEMI, 717 PS und rund 328 km/h Spitze ein extremes Zeichen. Der SXT AWD geht einen anderen Weg. Er ist nicht der lauteste, aber einer der stimmigsten. Leistung, Komfort, Allradtraktion und Alltagstauglichkeit in einem Paket.

Ein Preis wird nicht genannt.

Bilder: Hersteller

FAQ

Für wen eignet sich der Dodge Charger SXT AWD am besten?

Für Fahrer, die den breiten amerikanischen Auftritt wollen, aber nicht auf Alltagstauglichkeit, Komfort und Traktion verzichten. Der V6 reicht für die Langstrecke, der Allrad macht ihn bei Schnee und Regen nutzbar. Wer keine extreme V8-Variante braucht, bekommt hier eine ausgewogene Mischung aus Leistung, Komfort und ganzjähriger Einsetzbarkeit. Der Wagen bleibt kraftvoll und präsent, ohne die Kompromisslosigkeit der stärksten Modelle.

Was macht den V6-Motor im Charger SXT AWD besonders interessant?

Der 3,6-Liter-Pentastar liefert 304 PS und 366 Nm ohne Drama. Er überzeichnet den Charakter des Wagens nicht, hat ordentliche Laufkultur und eine direkte Leistungsentfaltung. Zusammen mit der 8-Gang-Automatik entsteht ein harmonisches Bild – entspannt bei Reisegeschwindigkeit, kräftig beim Zwischensprint. Keine Sparlösung. Sondern die Version, mit der man den Charger tatsächlich viel bewegt.

Warum ist der Dodge Charger SXT AWD mehr als nur eine günstigere Charger-Variante?

Weil er ein eigenes Konzept fährt. Allrad für echte Traktion, gute Ausstattung mit belüfteten und beheizten Sitzen, moderne Assistenzsysteme und ein kultivierter Antrieb. Er übersetzt das Charger-Gefühl in eine alltagstaugliche Form. Design, Präsenz und Komfort bleiben erhalten, dazu kommen Eigenschaften, die im täglichen Einsatz wirklich zählen. Kein Abstieg. Sondern eine bewusste, runde Interpretation.