236 Meilen auf dem Tacho. Das ist der Valhalla mit Losnummer S119, der am 26. September 2026 bei der Auktion in Nashville über den Block gehen soll. Modelljahr 2026, Karosserie in Ultramarine Black, Innenraum Dark Knight mit semi-anilinem Leder, Lime-Akzenten, Kontrastnähten und Gurtakzenten. Fast unberührt. Gleichzeitig schon mit der Ausstrahlung eines Sammlerstücks.
Ein Hypercar mit kaum berührter Straße

Dieses Exemplar zeigt 236 Meilen. Genau das macht den Reiz aus. Es sieht aus, als käme es frisch aus dem Werk, trägt aber bereits die Patina eines zukünftigen Klassikers. Die Lackierung in Ultramarine Black wirkt tief und unaufgeregt. Im Innenraum treffen dunkles Leder, Lime-Nähte und saubere Kontraste aufeinander. Kein Alltagsauto. Sondern eines, das Geschwindigkeit und Anpressdruck spürbar machen soll.
Die neue Mitte von Aston Martin

Der Valhalla ist der erste Mittelmotor-PHEV-Supersportwagen von Aston Martin. Er verbindet klassische Sportwagen-Architektur mit Hybridtechnik und markiert damit einen klaren Schritt für die Marke. Der Name erschien erstmals im Juni 2019, das Projekt lief zuvor unter dem Codenamen AM-RB 003. Aus der Studie wurde ein Serienmodell mit einer Limitierung auf 999 Exemplare. Das Ergebnis jahrelanger Arbeit an Aerodynamik, Hybridintegration und Mittelmotor-Layout.
Limitierung als Teil der Faszination
Nur 999 Exemplare. Dieses hier trägt die Fahrgestellnummer SCFXMRD33TGZ00223. Bei solchen Autos bekommen solche Nummern Gewicht. Sie belegen die Herkunft und die begrenzte Verfügbarkeit.
1.064 PS und drei elektrische Helfer

Vorneweg ein 4,0-Liter-Biturbo-V8. Dazu drei Elektromotoren. Zusammen 1.064 PS Systemleistung. Die Kraft geht über ein 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder. An der Vorderachse sitzen zwei E-Motoren, die volles Torque Vectoring ermöglichen. Hinten unterstützt ein dritter E-Motor mit Drehmomentauffüllung und Lastverlagerung. Elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial hinten, dazu ein elektrischer Rückwärtsgang. Das ist keine Spielerei für Prospekte. Es ist der Weg, wie man heute hohe Leistung und Querdynamik beherrschbar macht.
Hybrid nicht als Kompromiss
Die 6,1-kWh-Hochvoltbatterie arbeitet mit 400 Volt. 3,5-kW-Onboard-Lader sind verbaut, dazu ein Full-EV-Modus. Bei einem Auto mit 217 MPH Spitze klingt das überschaubar. In der Praxis dient der EV-Modus eher der Systemunterstützung als dem Pendeln. Der V8-Hybrid liefert brutale Leistungsentfaltung ohne Turboloch, die E-Motoren füllen exakt dort nach, wo es passt.
Die Magie der aktiven Aerodynamik

Die komplette Karosserie ist aus Kohlefaser. Leichtbau allein reicht bei dieser Leistung nicht. Entscheidend ist die aktive Aerodynamik. Von 149 MPH bis zur Höchstgeschwindigkeit von 217 MPH entstehen mehr als 1.300 Pfund Abtrieb. Die Luft wird zur unsichtbaren Kraft, die den Wagen auf die Straße drückt und die Spurtreue bei hohen Geschwindigkeiten sicherstellt.
Früher zählte meist nur die reine Topspeed. Heute geht es um Abtrieb über den gesamten Geschwindigkeitsbereich, um stabile Gewichtsverteilung und um aktive Elemente, die innerhalb von Sekundenbruchteilen reagieren. Der Valhalla macht daraus ein fahrbares System.
Kohlefaser, Magnesium und ein Hauch Theater

Dihedral-Türen mit Dachausschnitt erleichtern Ein- und Ausstieg und geben dem Auto die nötige Präsenz. Obere und untere Außenhaut tragen Pakete aus satinierter 2×2-Twill-Kohlefaser, der Frontgrill ebenfalls. Edelstahl-Flügelabzeichen setzen Kontraste. Vorne 20 Zoll große Räder, hinten 21 Zoll, beide als magnesiumstrukturierte Titanium-Felgen. Darauf speziell abgestimmte Michelin Pilot Sport S 5 AML.
Innenraum mit Rennhaltung

Tiefe, motorsportnahe Sitzposition. Lenkrad aus Kohlefaser und Alcantara, Interior Jewelry Pack in Dark Chrome, dazu das Bowers & Wilkins-Audiosystem. Der Innenraum bleibt fokussiert und körpernah, wirkt aber nicht steril. Aston Martin hat die Balance zwischen Rennstreckentauglichkeit und dem gewohnten Material- und Verarbeitungsniveau gefunden.
Ein Traumwagen auf dem Weg zur Auktion

Ein Valhalla mit gerade einmal 236 Meilen auf einer großen Auktion hat seinen eigenen Reiz. Zum Fahrzeug gehören Bedienungsanleitung, Car Cover und Batterieladegerät. Solche Details runden das Paket ab. Das Auto soll nicht nur bewegt, sondern auch erhalten werden.
Der Valhalla bringt V8-Charakter, elektrische Präzision, Kohlefaser-Leichtbau und aktiven Abtrieb zusammen. In Ultramarine Black mit Dark-Knight-Interieur und nur 236 Meilen auf dem Tacho bleibt dieses Exemplar ein seltenes Stück. Es hat sein Potenzial kaum angerissen.
Bilder: Anbieter des Fahrzeuges
FAQ
Warum ist der Aston Martin Valhalla für die Marke so bedeutend?
Der Valhalla ist der erste Mittelmotor-PHEV-Supersportwagen bei Aston Martin. Er verbindet einen Biturbo-V8 mit drei E-Motoren, aktivem Aerodynamiksystem und klassischer Sportwagen-Architektur. Die Limitierung auf 999 Exemplare unterstreicht die Rolle als Brückenmodell zwischen Tradition und neuer Technik. Er zeigt, wie die Marke hohe Leistung, Hybridunterstützung und emotionale Abstimmung unter einen Hut bringen will.
Was macht dieses konkrete Auktionsfahrzeug besonders attraktiv?
236 Meilen Laufleistung bei einem Hypercar dieser Preisklasse sind extrem wenig. Dazu die Ultramarine-Black-Lackierung und das kontrastreiche Dark-Knight-Interieur mit Lime-Akzenten. Komplette Technik, Limitierung auf 999 Stück und der Auktionsauftritt erhöhen den Reiz zusätzlich. Wer hier zuschlägt, bekommt ein praktisch neues Auto mit sofortigem Sammlerpotenzial.
Wie vereint der Valhalla Luxus, Alltagstauglichkeit und Renntechnik?
Er ist klar auf Performance ausgelegt: Kohlefaserstruktur, mehr als 1.300 Pfund Abtrieb von 149 MPH bis 217 MPH, Torque-Vectoring, Sperrdifferenzial und 1.064 PS Systemleistung. Gleichzeitig gibt es hochwertiges Leder, ein gutes Audiosystem und ausreichend Ausstattung, damit er nicht nur auf der Ideallinie sinnvoll ist. Der Full-EV-Modus ist ein Nebeneffekt der Hybridarchitektur. Der Valhalla bleibt ein Hypercar, das Renntechnik mit einer Form von Luxus kombiniert, die sich über Intensität und Materialqualität definiert.



