Maserati hat einen Tag nach Messeschluss nachgelegt. Am 27. Oktober 2026 kamen aus Modena die Bilder und das Video zum Auftritt auf der Auto e Moto d’Epoca. Die Meldung „Maserati at Auto e Moto d’Epoca 2026: the images of the Trident“ zeigt den Dreizack auf dem Gelände der BolognaFiere.
Die 43. Ausgabe lief vom 22. bis 25. Oktober. Vier Tage historische Mobilität, klassische Automobile und Motorräder. Tausende Besucher aus 40 Ländern, über 5.000 Fahrzeuge auf der Messe sowie zum Verkauf, 235.000 Quadratmeter und 14 Hallen. Das erklärt, warum die Messe für Sammler, Enthusiasten und Branchenprofis zählt.
Maserati Auto e Moto d’Epoca 2026: starke Präsenz

Maserati gehörte in Bologna zu den Marken, die man nicht übersehen hat. Die Motor-Valley-Traditionsmarke hat bewusst Vergangenheit und Gegenwart nebeneinandergestellt. Die Fotos und Videos halten die Atmosphäre fest, die Reaktionen des Publikums und wie die ausgestellten Wagen wirken.
Zwei Gran-Turismo-Charaktere im Fokus
Am Motor-Valley-Stand zogen zwei Fahrzeuge besonders viele Blicke. Sie zeigen Maseratis Gran-Turismo-Idee in zwei Epochen. Das 1972er Ghibli SS Coupé mit seinen tiefen, eleganten Linien. Der 4,9-Liter-V8 liefert 335 hp bei 5.500 U/min. Für Klassiker-Fans liegt der Reiz in der Kombination aus Form, Motor und der Präsenz, die so ein Wagen zwischen all den anderen Historikern entwickelt.
Ghibli SS trifft GranTurismo Trofeo

Dem gegenüber der neue GranTurismo Trofeo. Die Verde-Giada-Lackierung und das skulpturale Design haben in Bologna sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Technisch arbeitet der 3,0-Liter-V6 Nettuno mit 590 hp und 650 Nm Drehmoment. Wer sportliche Reisewagen mag, sieht genau hier den Reiz: wie Design, Farbe und Motorcharakter zusammenpassen.
Faszinierendes Detail: der Dialog der Epochen

Der eigentliche Gewinn war der direkte Vergleich. Das 1972er Ghibli SS Coupé und der neue GranTurismo Trofeo verkörpern zwei Zeiten derselben Idee: italienischer Gran Turismo aus Eleganz, Kraft und Langstreckentauglichkeit. Die Gegenüberstellung bekam zusätzliches Gewicht, weil Maserati in diesem Jahr 100 Jahre Dreizack und das 100. Jahr seit dem Motorsport-Debüt des Tridents feiert, das 1926 mit einem Klassensieg und Rang acht gesamt bei der Targa Florio seinen ersten sportlichen Höhepunkt fand.
Historie, Gespräche und ein zweiter Ghibli

Bologna ist der Gründungsort. Dort hat Maserati 1914 angefangen. Auf dem FIVA-Stand stand zusätzlich noch ein 1970er Ghibli SS Coupé. Der Dreizack war damit nicht auf einen Stand beschränkt, sondern an mehreren Stellen der Messe präsent.
Die Talk-Formate haben gezogen. Cristiano Bolzoni, Head of Maserati Classiche, und Davide Baldini, Head of Maserati Fuoriserie, haben die wichtigen Stationen der Markengeschichte durchgesprochen. Ein Preis wird in den veröffentlichten Informationen nicht genannt.
Bilder: Hersteller



