Hellgrün und weiß lackierter 1967er Chevrolet Pickup mit geöffneter Motorhaube auf einem Parkplatz der SEMA Motorshow 2026 in Las Vegas.
Dieser 1967er Chevrolet Pickup aus dem ersten Action-Line-Baujahr steht auf der SEMA zum Verkauf und ist nicht mehr im Originalzustand. · Foto: autorini.de

1967er Chevrolet Pickup: Erstes Action-Line-Baujahr mit CST-Ausstattung steht auf der SEMA zum Verkauf

Auf der SEMA Motorshow 2026 in Las Vegas stehen nicht nur Showfahrzeuge, manches ist auch zu haben. Dieser 1967er Chevrolet Pickup ist zu verkaufen, und er stammt aus einem Baujahr, auf das Sammler besonders achten.

1967: das erste Jahr einer gefragten Pickup-Generation

Offene Motorhaube eines 1967er Chevrolet Pickup mit V8-Motor und schwarzem Wilwood-Behälter an der Spritzwand.
Der Bremsflüssigkeitsbehälter von Wilwood zeigt, dass der 1967er Chevrolet Pickup moderne Teile unter der alten Hülle trägt. (Foto: autorini.de)

1967 brachte Chevrolet die zweite Generation der C/K-Pickups auf den Markt, in der US-Szene als „Action Line“ bekannt. Gebaut wurde sie bis 1972. Die klaren Linien und die schlanke Kabine machen diese Trucks heute zu einer der beliebtesten Basen für Restaurierungen und Umbauten, und auf der SEMA gehören sie seit Jahren zum festen Bild. Ein Wagen aus dem ersten Modelljahr hebt sich in diesem Umfeld ab, weil er am Anfang einer Baureihe steht, die viele für die schönste Pickup-Generation von Chevrolet halten.

CST-Emblem: die gehobene Ausstattungslinie der Baureihe

Frontpartie des 1967er Chevrolet Pickup in Hellgrün von schräg oben, mit verchromter Stoßstange, Kühlergrill mit Bowtie-Emblem und rundem Scheinwerfer.
Der 1967er Chevrolet Pickup stammt aus dem ersten Modelljahr der Action-Line-Generation und steht auf der SEMA Motorshow 2026 in Las Vegas zum Verkauf. (Foto: autorini.de)

An der Türverkleidung sitzt ein verchromtes CST-Emblem. Die Abkürzung steht für Custom Sport Truck, die gehobene Ausstattungslinie der C/K-Baureihe. Sie stand für mehr Komfort und mehr Zierrat als die einfachen Arbeits-Pickups, die damals den Großteil der Produktion ausmachten. Für Sammler ist das relevant: Ein Truck in gehobener Ausstattung ist seltener als ein schlichtes Basismodell und wird in der Szene entsprechend höher geschätzt.

Wilwood an der Bremse: moderne Teile unter der alten Hülle

Blick durch das Seitenfenster in den Innenraum des 1967er Chevrolet Pickup, links an der Tür das CST-Emblem, innen Lenkrad und rotes Leder.
Das verchromte CST-Emblem an der Tür des 1967er Chevrolet Pickup steht für die gehobene Ausstattungslinie der C/K-Baureihe. (Foto: autorini.de)

Ein Detail im Motorraum zeigt, dass der Pickup nicht im Originalzustand geblieben ist: Der Bremsflüssigkeitsbehälter stammt von Wilwood. Der kalifornische Hersteller ist in der Hot-Rod- und Restomod-Szene eine feste Größe, wenn alte Fahrzeuge Bremsen bekommen sollen, die zu heutigem Verkehr und mehr Leistung passen. Für einen Truck aus den Sechzigern, der ab Werk mit deutlich einfacherer Bremstechnik unterwegs war, ist eine solche Modernisierung eine sinnvolle Investition. Gerade wer den Wagen regelmäßig fahren will, statt ihn nur auszustellen, profitiert davon.

Unser Urteil

Blick durch die Scheibe in den Innenraum des 1967er Chevrolet Pickup mit Lenkrad, Armaturenbrett und Radio in hellgrüner Lackierung.
Der 1967er Chevrolet Pickup stammt aus dem ersten Jahr der Action-Line-Generation und steht auf der SEMA Motorshow 2026 in Las Vegas zum Verkauf. (Foto: autorini.de)

Für Liebhaber der Action-Line-Generation ist dieser 1967er Chevrolet ein Angebot, das man sich näher ansehen sollte. Das erste Modelljahr, die gehobene CST-Ausstattung und Bremsteile von Wilwood sind eine gute Ausgangslage. Wer sich ernsthaft interessiert, sollte vor dem Kauf genau prüfen lassen, welche modernen Komponenten verbaut sind und in welchem Zustand Blech und Technik sind, denn bei einem umgebauten Klassiker entscheidet das über den Wert.

Quelle: eigene Recherche vor Ort, SEMA Motorshow 2026 Las Vegas