Polestar 6: Elektrischer Roadster in hellblauer Lackierung auf offener Straße
(Foto: media.polestar.com)

Polestar 6: Roadster mit 650 kW und 900 Nm

Wind im Nacken und sofort 900 Nm Drehmoment. Genau das verspricht der Polestar 6. Er ist die geplante Serienweiterentwicklung des 2022 vorgestellten elektrischen Roadster-Konzepts von Polestar und kommt als offener 2+2-Sportwagen. Polestar baut hier kein weiteres Elektroauto, sondern einen echten Performance-Roadster für Fahrer, die Offenfahren als intensive Erfahrung verstehen.

Vom O₂ Concept zur Serienplanung

Polestar 6 Roadster als weißer, offener 2+2-Sportwagen auf einer Wiese vor einem Gebäude.
Der elektrische Polestar 6 Roadster bei einer Premiere im Freien vor Publikum. (Foto: media.polestar.com)

2022 hat Polestar den elektrischen Roadster Concept vorgestellt. Als offener Sportwagen mit starkem E-Antrieb gedacht, sollte es zeigen, dass offenes Fahren, Leichtbau und Performance zusammenpassen. Die Resonanz war deutlich genug. Später wurde daraus der geplante Polestar 6.

Die Linienführung

Optisch setzt er die Sprache des Precept fort: reduziert, technisch, mit ausreichend Charakter für einen Roadster.

800 Volt, zwei Motoren, viel Druck

Polestar 6 Roadster in blauer Lackierung als Seitenansicht vor weißem Hintergrund
Der elektrische Polestar 6 Roadster kombiniert Performance und modernes Design. (Foto: media.polestar.com)

Unter der Haut steckt eine 800-Volt-Architektur. Dazu ein Dual-Motor-Antrieb mit bis zu 650 kW und 900 Nm. Die Leistungsentfaltung kommt ohne Verzögerung, das Ansprechverhalten ist brutal direkt. Genau das, was ein Roadster braucht, wenn er nicht nur gut aussehen soll.

Die Motoren stammen aus der eigenen Entwicklung in Schweden. Das Paket passt für schnelle Landstraßen und konzentriertes Fahren – kein Boulevard-Cruiser.

Aluminium als tragende Struktur

Ein blauer Polestar 6 Roadster, fotografiert von schräg oben in urbaner Umgebung, offen und sportlich dargestellt.
Der Polestar 6 als Vision eines modernen elektrischen Roadsters. (Foto: media.polestar.com)

Das eigentlich spannende Detail liegt nicht in den kW-Zahlen, sondern in der Karosserie. Der Polestar 6 nutzt eine verkürzte Version der maßgeschneiderten geklebten Aluminiumplattform des Polestar 5. Ziel war ein extrem günstiges Verhältnis aus Steifigkeit und Gewicht.

Warum das beim Roadster entscheidet

Ohne festes Dach muss die Karosseriesteifigkeit besonders hoch sein, sonst leidet Lenkpräzision und das gesamte Fahrgefühl. Die Aluminiumkonstruktion soll genau das liefern: leicht, verwindungssteif und gezielt für Querdynamik entwickelt. Zusätzlich setzt Polestar auf innovative Aluminium-Graduierung und einen nachhaltigkeitsorientierten Materialansatz.

Innenraum: 2+2 und durchdachter Materialeinsatz

Blick von oben auf den Innenraum des Polestar 6 Elektro-Roadsters mit 2+2-Sitzen und moderner Cockpitgestaltung
Modern gestalteter Innenraum des Polestar 6 mit vier Sitzen und nachhaltigen Materialien. (Foto: media.polestar.com)

Vorne sportlich eng, hinten zwei zusätzliche Plätze. Das macht den Wagen im Alltag brauchbarer als klassische Zweisitzer-Roadster. Ein Mono-Material-Innenraum fällt auf.

Der Polestar 6 zeigt, dass man Luxus und Sportlichkeit auch kreislauffähig bauen kann, ohne dass das Fahrzeug schwerer oder komplizierter wird.

LA Concept Edition und Goodwood-Auftritt

Seitenansicht des Polestar 6 Roadsters auf nasser Fahrbahn vor dem Goodwood-Event mit Fahrer
Der Polestar 6 als elektrischer Roadster während einer Demonstrationsfahrt in Goodwood. (Foto: media.polestar.com)

Zur Ankündigung gab es die auf 500 Exemplare limitierte LA Concept Edition. Das zeigt, dass der elektrische Roadster genau die Begehrlichkeit trifft, die sonst klassischen Verbrennern vorbehalten war.

Bewegung in Goodwood

Der Polestar 6 steht weiterhin für einen elektrischen Performance-Roadster, dessen Konzept öffentlich präsentiert wurde und der als Serienmodell geplant ist.

Geplanter Produktionsstart

Frontansicht des Polestar 6 Roadsters in Blau vor moderner Architektur
Der kommende Polestar 6 setzt auf markantes, reduziertes Design im Stil des Precept. (Foto: media.polestar.com)

Der Polestar 6 wird von Polestar weiterhin als geplantes Modell geführt.

Bislang steht er für einen offenen Performance-Roadster mit 800-Volt-Technik, 650 kW, 900 Nm, 2+2-Layout und einer Aluminiumstruktur, die Leichtbau und Nachhaltigkeitsanspruch intelligent verbindet. Für Roadster-Fahrer, die mit der elektrischen Zukunft leben können, ist das keine schlechte Aussicht.

Bilder: Hersteller

FAQ

1. Was macht den Polestar 6 im Vergleich zu anderen Elektroautos besonders interessant?

Er ist kein weiteres Effizienz-E-Auto, sondern ein echter Roadster. Die 800-Volt-Architektur, 650 kW und 900 Nm sorgen für direktes, intensives Ansprechverhalten statt nur leisem Dahingleiten. Dazu kommt eine steife Aluminiumkarosse, das 2+2-Layout und ein durchdachter Materialkreislauf. Wer offenes Fahren mit moderner Technik will, bekommt hier beides ohne Kompromisse bei der Fahrdynamik.

2. Ist der Polestar 6 eher ein Showcar oder hat er echte Chancen als Serienauto?

Die Produktionsplanung, die limitierte LA Concept Edition und die technische Verwandtschaft zum Polestar 5 sprechen eine klare Sprache. Das ist kein reines Konzept mehr, sondern ein ernsthaft vorbereitetes Serienprojekt. Termine können sich bei solchen Autos natürlich noch verschieben. Der aktuelle Stand sieht aber nach einem echten Modell aus, nicht nach einer reinen Studie.

3. Für wen ist der Polestar 6 eigentlich gedacht?

Für Leute, die klassische Roadster mögen, aber keine Lust haben, auf 900 Nm und sofortige Leistungsentfaltung zu verzichten. Das 2+2-Layout macht ihn alltagstauglicher als reine Zweisitzer, der Materialansatz spricht jene an, die Nachhaltigkeit nicht nur als Marketingbegriff sehen wollen. Wer Fahrspaß, Exklusivität und moderne Technik in einem offenen Auto sucht, liegt hier richtig.