610 Nm und 16,8 kW Peak am Mittelmotor. 72 Volt, 40 Ah, bis 120 km. Die 79BIKE Falcon GT legt die Karten gleich offen. Sie sitzt genau in der Zone zwischen dickem E-Bike und leichtem Offroader.
Wer Tempo, Traktion und echtes Geländegefühl sucht, findet an der Auslegung Gefallen. Reduzierte Bedienung, kräftiger Mittelmotor, Komponenten, die für wechselnde Untergründe und unterschiedliche Fahrstile gemacht sind.
Ein Elektro-Offroader mit ernstem Anspruch

Im Mittelpunkt steht der Mittelmotor. Die Daten nennen 16 kW, der Vergleich spricht von 16,8 kW Spitzenleistung. Entscheidend ist nicht nur die Zahl, sondern wie schnell das Drehmoment kommt und wie gut es sich dosieren lässt.
Der Motor arbeitet mit moderner Regelungstechnik. Im Gelände zählt die unmittelbare Leistungsentfaltung mehr als die Endgeschwindigkeit. Die Falcon GT liefert hier schnelles Ansprechverhalten. Dazu gibt es elektronisches Bremsen, das die Kontrolle verbessert.
Kraft, die kontrollierbar bleiben soll
610 Nm Drehmoment sind eine klare Ansage. Zusammen mit dem elektrischen Antrieb entsteht ein Charakter, der bei Steigungen, Hindernissen und wechselndem Untergrund Spaß macht – wenn man die Kraft gut dosieren kann.
Der Akku als Rückgrat der Reichweite

72V-40Ah-Akku mit Samsung-50S-Zellen. Maximal 120 Kilometer laut Hersteller. Bei diesem Leistungsanspruch ist das ein wichtiger Wert. Im Gelände steht und fällt alles mit der berechenbaren Energieabgabe über die gesamte Tour.
Ladezeit liegt bei drei bis vier Stunden. Der Akku soll langlebig sein, konstante Leistung liefern und zügig laden. Genau diese Eigenschaften zählen im Alltag mehr als reine Peakwerte. Wer länger auf anspruchsvollen Strecken unterwegs ist, braucht Vertrauen in den SoC und keine bösen Überraschungen.
Zwischen Tempo und Ausdauer
Die Maximalgeschwindigkeit wird unterschiedlich angegeben: 28 mph in den technischen Daten, 95 km/h im Vergleichsbereich. Beide Werte stehen in den Unterlagen. Man sollte sie je nach Einsatzzweck lesen.
Das spannendste Detail: FOC statt Ablenkung

Das eigenentwickelte FOC ist der entscheidende Punkt. Es sorgt für präzise Drehmomentsteuerung ohne Gänge und Kupplung. Weniger Mechanik, mehr Konzentration auf Linie, Grip und Hindernis.
Genau das braucht man im Gelände. Über Wurzeln, Kanten oder losem Grund hat man genug zu tun. Jeder zusätzliche Handgriff kostet Rhythmus. Die Falcon GT nimmt diesen Ballast raus. Mehr Kontrolle, weniger Fehler, höhere Geschwindigkeit über Hindernisse. „Nur pure Fahrkonzentration“ trifft die Sache ziemlich genau.
Ein Fahrzeug für aktive Fahrer
Die Ergonomie passt zum Konzept. Größeres, überarbeitetes Dashboard. NFC-Entriegelung per Smartphone – weniger Gefummel, schneller losfahren.
Fahrwerk, Maße und Details für die Praxis

69 Kilogramm mit Akku. Sitzhöhe 820 Millimeter. Damit ist klar, dass hier kein Spielzeug vor einem steht, sondern ein ernstzunehmendes Gerät ab 18 Jahren. Räder vorn 19 x 1,4, hinten 18 x 1,85. Reifen 70/100-19 vorn und 90/90-18 hinten.
Wichtig ist die Fastace-Gabel. Sie übernimmt die Einstellungen für Vorspannung und Zugstufe des Pro-Modells und ergänzt sie um High-Speed- und Low-Speed-Verstellung. Reibungsarme Beschichtung am schwarzen Innenrohr. Das erhöht die Anpassbarkeit an Terrain, Fahrer und Fahrstil spürbar.
Bremsen und Vergleich zum Falcon Pro
Gegenüber dem Falcon Pro legt die GT klar zu: 16,8 kW statt 10 kW, 610 Nm statt 410 Nm und Scheiben 2,8 mm x 220 mm an beiden Achsen. Die maximale Reichweite bleibt bei beiden Modellen bei 120 Kilometern.
Einordnung und Preis der 79BIKE Falcon GT

Die Falcon GT richtet sich an Fahrer, die elektrische Leistung als direktes Werkzeug für Gelände, Hindernisse und dynamische Fahrten sehen. Ihre Stärken liegen beim kräftigen Mittelmotor, dem 72V-40Ah-Akku, der einstellbaren Fastace-Gabel und dem FOC, das den Fokus aufs Fahren legt.
Nüchtern steht in den Papieren, dass die Maschine nicht für die Personenbeförderung geeignet ist. Angeboten wird sie in Schwarz und Weiß. Der Status zeigt Sale, gleichzeitig ist sie ausverkauft. Der Preis beträgt 5.119,00 Euro.
FAQ

1. Für wen eignet sich die 79BIKE Falcon GT eigentlich am besten?
Für Fahrer, die ein stark motorisiertes Elektro-Offroad-Gerät suchen und auf Leistung, direkte Reaktion und technische Reduktion Wert legen. Nicht für gemütliche Alltagsrunden. Eher für Gelände, unbefestigte Strecken und dynamisches Fahrgefühl. Hohes Drehmoment, kräftiges Fahrwerk und das reduzierte Bedienkonzept sprechen aktive Fahrer an. Wer Kontrolle, Traktion und schnelle Leistungsentfaltung sucht, findet hier ein passendes Werkzeug.
2. Wie alltagstauglich ist die Falcon GT trotz ihrer starken Offroad-Ausrichtung?
Alltagstauglich wird sie, wenn Alltag auch spontane Ausfahrten auf gemischten Untergründen bedeutet. Drei bis vier Stunden Ladezeit, bis 120 km Reichweite und NFC-Entriegelung machen den Umgang einfach. 69 kg sind allerdings kein Leichtgewicht. Ihre Stärken liegen eher im sportlichen, robusten Einsatz als im klassischen Pendeln.
3. Was macht die Falcon GT technisch besonders interessant im Vergleich zu ähnlichen Modellen?
Die Mischung aus hoher Motorleistung, 610 Nm Drehmoment und dem FOC, das mechanische Ablenkung reduziert und den Fokus aufs Fahren legt. Dazu der 72V-40Ah-Akku, die vielseitig einstellbare Fastace-Gabel und die konsequente Ausrichtung auf Gelände und Kontrolle. Gegen den Falcon Pro hat sie deutlich mehr Leistung bei gleicher Reichweite. Genau diese Kombination aus Power, Klarheit und anpassbarer Feder-Dämpfer-Abstimmung macht sie für anspruchsvolle Fahrer interessant.
Bilder: Hersteller



