Nein, fahren durften wir den neuen Mitsubishi L200 noch nicht – leider. Aber probesitzen und ihn ausgiebig anschauen. Und natürlich Fragen stellen. All das haben wir bei der Mitsubishi-Roadshow in Hamburg ausgiebig getan. Hier kommen die ersten Infos zum neuen Pickup von Mitsubishi, der – endlich, endlich – bald wieder bei den Händlern stehen wird.

Ein Preis schon unter 40.000 Euro für die Version „Diamant“
Bereits ab 39.990 Euro wird der neue L200 in der Version „Diamant“ zu haben sein. Ein ziemlich attraktiver Preis für den Lastesel. Schon diese Version bringt Zuschalt-Allrad mit Geländeuntersetzung, 3,5 Tonnen gebremste Anhängelast und sieben Airbags serienmäßig mit. Die Version „Diamant TOP“ mit Permanent-Allrad und abschaltbarer Vorderachse, Sechsgang-Automatik und vollem Assistenzpaket ist dann ab 52.990 Euro zu haben.

Beide Versionen setzen auf den 2,4-Liter-Bi-Turbo-Diesel mit 204 Pferden unter der Haube und 470 Newtonmeter Drehmoment. Der L200 ist – wie schon immer – für harte Arbeit gebaut. Eine Zuladung bis zu einer Tonne ist machbar.

Die Ladefläche ist 1.555 mm lang und bis 1.545 mm breit – eine Europalette passt also ohne Probleme auf die Pritsche. Beim schweren Hänger hält der serienmäßige Anhänger-Stabilitäts-Assistent das Gespann ruhig. Er erkennt Aufschaukeln und greift mit gezielten Brems- und Motoreingriffen ein.

Der Diamant kommt mit zuschaltbarem Easy Select 4WD inklusive Geländeuntersetzung und Hinterachs-Differenzialsperre plus Sechgang-Handschalter. Serienmäßig sind Klimaanlage, Multifunktionslenkrad, Sieben-Zoll-Multi-Informationsdisplay, elektrische Fensterheber vorn und hinten, elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, Regen- und Lichtsensor, Berganfahrhilfe und ein vollwertiges Ersatzrad.
Permannet-Allrad: Die Version Diamant-Top
Die Diamant TOP fährt mit permanentem Super Select 4WD-II und Sechgang-Automatik vor. Wie schon bei den früheren Modellen ist ist Vorderachse abschaltbar. Der 4H-Modus lässt sich auf jedem Untergrund nutzen und während der Fahrt bis 100 km/h zuschalten. Sieben Programme von ECO bis ROCK und die aktive Giermomentregelung AYC passen das Fahrverhalten gezielt an Straße, Schotter, Schnee, Schlamm, Sand oder Fels an.

Deutlich mehr geht in der TOP-Version bei der Sicherheitsausstattung. Die 360-Grad-Umgebungskameras mit Objekterkennung liefern Vogelperspektive und warnen vor bewegten Fahrzeugen, Fußgängern und Radfahrern. Dazu kommen Auffahrwarnsystem mit Notbremsassistent und Fußgängererkennung, Totwinkelassistent mit Spurwechselassistent, Spurwechselwarner, Ausparkassistent, Fernlichtassistent, Einparkhilfen vorn und hinten, Bergabfahrhilfe und Tempoautomatik.

Komfortseitig legt die TOP mit 8-Zoll-Touchscreen samt kabellosem Apple CarPlay und Android Auto, induktiver Smartphone-Ladeablage, 2-Zonen-Klimaautomatik mit Fond-Ausströmern und schlüssellosem Smart-Key nach. Die Kunstledersitze haben eine Heat-Guard-Funktion gegen starkes Aufheizen in der Sonne, der Fahrersitz ist elektrisch verstellbar. Schwarze 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Scheinwerfer, Trittbretter und Privacy-Glass machen die Topversion von außen klar erkennbar.
Die Farben des neen Mitsubishi L200

Serienmäßig lackiert Mitsubishi den L200 in Island-Weiß. Basalt-Grau Metallic und Piano-Schwarz Perleffekt kosten jeweils 890 Euro Aufpreis. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen zuzüglich Überführungskosten.
Zum Lieferumfang gehört das Acht-Jahres-Garantie-Paket. Es startet mit fünf Jahren Herstellergarantie bis 100.000 Kilometer und lässt sich bedingt auf acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer verlängern. Die Mitsubishi Assistance Pannenhilfe kann ebenfalls auf bis zu acht Jahre ausgedehnt werden.

FAQ
Für wen eignet sich der neue Mitsubishi L200 besonders?
Der L200 passt für alle, die hart arbeiten, schwer ziehen und wechselnde Untergründe brauchen. 3,5 Tonnen Anhängelast, eine Tonne Zuladung und eine Ladefläche für die Europalette sprechen Handwerker, Landwirte, Forstbetriebe und Fuhrparks direkt an. Freizeitnutzer mit Boot, Pferdeanhänger oder schwerer Ausrüstung finden hier ebenfalls einen passenden Begleiter. Robuste Technik, Allrad und ausreichend Komfort halten ihn im Beruf wie in der Freizeit lange im Einsatz.
Worin unterscheiden sich die Versionen Diamant und Diamant TOP?
Der entscheidende Unterschied liegt beim Allrad und beim Ausstattungsumfang. Der Diamant fährt mit zuschaltbarem Easy Select 4WD, Schsgang-Schaltgetriebe und funktionaler Basis. Die TOP bringt permanenten Super Select 4WD-II, Automatik und deutlich mehr Assistenzsysteme plus 360°-Kameras, erweitertes Infotainment mit kabellosem CarPlay/Android Auto und bessere Komfortdetails. Wer viel Autobahn, häufig Gelände und möglichst wenig Handgriffe will, greift zur TOP-Version.
Welche Rolle spielen Sicherheit und Komfort beim Mitsubishi L200?
Sicherheit und Nutzwert beißen sich beim L200 nicht. Die Basisversion bringt schon sieben Airbags, Berganfahrhilfe und den Anhänger-Stabilitäts-Assistenten mit. Die TOP legt mit 360°-Kameras, Notbremsassistent, Totwinkelwarner, Spurwechselwarner und Einparkhilfen deutlich nach. Komfort fällt ebenfalls praxisnah aus: Klimaautomatik, ordentliches Infotainment mit kabelloser Einbindung und elektrisch verstellbarer Fahrersitz helfen bei langen Tagen. So bleibt der Pick-up im harten Einsatz lange erträglich.



