Chery V23 in Orange, Elektro-City-SUV mit kantigem Retro-Design, parkend auf der Straße.
Frontansicht des Chery V23 in der auffälligen Farbe Vibe Orange, kantiges Design und markante Linien prägen den Elektro-SUV. (Foto: chery-thailand.com)

Chery V23: Thai-SUV mit Kanten und Charakter

Der Chery V23 versteckt sich nicht. Kantige Linien, hohe Gürtellinie, kurze Überhänge – das Auto hat eine eigene Handschrift und bleibt im Rückspiegel hängen. Als rein elektrischer City-SUV kombiniert er Retro-Optik mit dem Auftritt eines kompakten Abenteurers. Der Kasten bricht bewusst mit der üblichen Aerodynamik-Gleichförmigkeit. Genau das ist sein Reiz. Bei 4,22 m Länge, 1,915 m Breite und 1,845 m Höhe steht er satt auf der Straße, bleibt aber noch gut händelbar im Stadtverkehr.

Ein Elektro-SUV mit Retro-Gefühl

Frontansicht des Chery V23 Elektro-SUV in leuchtendem Orange vor dunklem Hintergrund
Der neue Chery V23 City-SUV zeigt sich mit markanten Retro-Design-Elementen und selbstbewusster Frontpartie. (Foto: chery-thailand.com)

In Thailand wird er als Chery V23 angeboten. Dort spricht er Fahrer an, die Stadt, Freizeit und robusten Look nicht trennen wollen. Die Karosserie ist mit dem Lineal gezogen: senkrechte Front, große Flächen, hohe Dachlinie, kurze Überhänge. Die runden Scheinwerfer im Retro-Stil geben ihm ein freundliches, aber nicht harmloses Gesicht.

Seitenansicht des orangefarbenen Chery V23 Elektro-SUVs mit markant-kantigem Design.
Der elektrische City-SUV Chery V23 in auffälligem Vibe Orange mit kantigem Design vor moderner Architektur. (Foto: chery-thailand.com)

Diese Mischung aus Lifestyle und Nutzen trägt. Bodenfreiheit liegt je nach Version bei 205 bis 210 Millimetern, Böschungswinkel vorn bei 43, hinten bei 41 Grad. Für einen kompakten Elektro-SUV sind das klare Ansagen. Hier geht es nicht nur um Optik.

Technik, die zum kantigen Auftritt passt

Chery V23 Elektro-SUV in Vibe Orange, Heckansicht mit externer Heckbox in einem Parkhaus.
Der Chery V23 mit charakteristischer Heckbox und kantigem Design in einem Parkhaus. (Foto: chery-thailand.com)

Es gibt zwei Antriebsrichtungen. Die 2WD-Varianten PLAY und PLUS fahren mit einem Heckmotor. 100 kW (136 PS), 180 Nm Drehmoment. 0 auf 100 km/h in 11 Sekunden, abgeregelt bei 140 km/h. Die Batterie fasst 59,93 kWh. Reichweite nach NEDC 360 km, nach CLTC 401 km.

Mehr Zugkraft im 4WD PEAK

Vorderes Rad und Kotflügel des Chery V23 in Orange mit charakteristischer großer 21-Zoll-Felge.
Detailaufnahme der markanten Felge und kantigen Seitenlinie des Chery V23 in auffälligem Orange. (Foto: chery-thailand.com)

Die Topversion 4WD PEAK legt zwei Motoren hin. 155 kW (211 PS) und 292 Nm. Sprint in 7,5 Sekunden auf 100 km/h. Batterie wächst auf 81,76 kWh, Reichweite auf 430 km (NEDC) beziehungsweise 501 km (CLTC). Spitze bleibt bei 140 km/h. Passt zum Auto. Der V23 ist kein Autobahn-Rekordjäger, sondern soll souverän anziehen, Traktion liefern und im Alltag wie am Wochenende funktionieren.

Der Innenraum denkt praktisch

Hand öffnet die externe Heckbox eines orangefarbenen Chery V23 Elektro-SUV.
Praktische Staubox am Heck des Chery V23 für zusätzlichen Stauraum. (Foto: chery-thailand.com)

Innen bleibt die kantige Linie erhalten, wirkt aber nicht grob. Die hohe Dachlinie schafft Luft, die große Glasfläche gute Übersicht. Im Stadtverkehr zahlt sich das aus: aufrechte Sitzposition, Fahrzeugkanten lassen sich gut einschätzen.

Detailfoto der orangen Motorhaube und des Außenspiegels des Chery V23 Elektro-SUV
Markante Linien und auffälliges Design der Motorhaube des Chery V23 aus der Vogelperspektive. (Foto: chery-thailand.com)

Mittelpunkt ist der 15,4-Zoll-Bildschirm. Er bringt Apple CarPlay, Android Auto, Bluetooth und in den Versionen PLUS und PEAK eine 540-Grad-Rundumsicht. Genau das Richtige für einen solchen Kasten. Die Kamera nimmt der markanten Form die Angst beim Rangieren und Einparken.

Chery V23 Elektro-SUV in orange aus der Vogelperspektive, geparkt auf Kopfsteinpflaster mit zwei Personen daneben.
Der elektrische Chery V23 in Vibe Orange, fotografiert aus der Vogelperspektive auf Kopfsteinpflaster. (Foto: chery-thailand.com)

Knöpfe statt reiner Display-Welt

Innenraum des Chery V23 mit Lenkrad und zentralem 15,4-Zoll-Bildschirm.
Der Innenraum des Chery V23 mit großem Touchscreen und klassischen Bedienelementen. (Foto: chery-thailand.com)

Sehr sympathisch sind die Drehregler auf der Mittelkonsole. Fahrmodi, Temperatur, Lüfter und Lautstärke lassen sich direkt bedienen. Die Topversion bietet sechs Programme: Eco, Comfort, Sport, Slippery, Off-road und Individual. Das ist kein Retro-Gag. Wer täglich fährt, weiß echte Schalter zu schätzen.

Die Heckbox als liebenswertes Detail

Innenraum des Chery V23 mit vollständig umgeklappter Rücksitzbank und geöffneter oranger Hecktür, die variable Lademöglichkeiten zeigt.
Der Kofferraum des Chery V23 mit umgeklappter Rückbank und geöffneter Hecktür in Vibe Orange. (Foto: chery-thailand.com)

Das auffälligste Detail sitzt am Heck: eine außen an der weit öffnenden Klappe montierte Staubox. Sie wirkt wie aus der alten Geländewagenzeit, ist aber clever im Alltag. Solche Dinge machen ein Auto greifbar. Die Box schluckt Ladekabel, nasse Jacken oder Kleinkram, der nicht im Innenraum liegen soll.

Kofferraumvolumen liegt bei 372 Litern. Rückbank 50:50 umlegbar, unter dem Boden ein tiefes Fach. Vorn gibt es Mitteltunnel mit Armauflage, Ablage und dehnbare Netztaschen. Der V23 ist kein reines Design-Statement. Er taugt als Werkzeug für Leute, die ihr Auto wirklich benutzen.

Sicherheit und Fahrwerk für den Alltag

Unter dem Blech arbeitet vorn eine MacPherson-Federbeinachse, hinten eine Mehrlenkerachse. Die Kombination soll Vibrationen klein halten und die Karosserie ruhig führen. Bei hohem Schwerpunkt und dem typischen Elektrogewicht ist das entscheidend.

Die Assistenzsysteme sind in den höheren Versionen gut bestückt: adaptiver Tempomat, Spurverlassenswarnung, Spurhalteassistent, Spurverlassensprävention, autonomes Notbremssystem, Frontkollisionswarnung, Totwinkelüberwachung, Heckkollisionswarnung, Querverkehrswarnung hinten, Türöffnungswarnung, Stauassistent und Fernlichtautomatik. Dazu die üblichen Klassiker – ESP, ABS, Bremsassistent, ISOFIX und das volle Airbag-Set.

Räder mit Wirkung

Die Räder setzen optisch Akzente. 2WD-Versionen rollen auf 255/55 R19, der 4WD PEAK auf 265/45 R21. Besonders die 21-Zoll-Felgen unterstreichen die breite, selbstbewusste Spur.

Varianten, Farben und Preis

In Thailand wird der Chery V23 in drei Stufen angeboten: 2WD PLAY, 2WD PLUS und 4WD PEAK. Außenfarben sind Vibe Orange, Sporty White, Dynamic Green, Sparkle Silver und Ignite Black, innen bleibt alles schwarz. Vibe Orange passt am besten zum Charakter – auffällig und nicht zurückhaltend.

Die Preise in Thailand beginnen bei 699.900 Baht. Das ordnet ihn klar ein.

FAQ

Für wen eignet sich der Chery V23 im Alltag am besten?

Für alle, die einen elektrischen SUV wollen, der im Stadtverkehr handlich bleibt, aber deutlich mehr Persönlichkeit zeigt als die üblichen glatten Kandidaten. Die kompakten Abmessungen, hohe Sitzposition und gute Übersicht machen ihn im Alltag angenehm beherrschbar. Bodenfreiheit, robuste Optik und die externe Heckbox sprechen zusätzlich die an, die am Wochenende rausfahren und flexibel bleiben wollen. Wer zwischen Pendeln, Freizeit und kleinem Transport wechselt, bekommt hier ein Auto, das Design und Nutzwert vernünftig zusammenbringt.

Was unterscheidet die 2WD- und 4WD-Versionen des Chery V23 entscheidend?

Es geht nicht nur um Leistung. Die 2WD-Modelle sind auf entspanntes, effizientes Fahren im Stadt- und Umlandbereich ausgelegt. Für viele reicht das völlig. Der 4WD PEAK legt deutlich mehr Kraft, bessere Traktion und eine souveränere Ansprache drauf. Mit größerer Batterie und stärkerem Antritt fühlt er sich auf schlechteren Wegen, bei Nässe oder längeren Touren einfach stimmiger an.

Welche Stärken machen den Chery V23 mehr als nur ein auffälliges Designauto?

Die Form ist kein Selbstzweck. Der kantige Aufbau bringt echtes Raumgefühl, die große Glasfläche echte Übersicht, die klaren Kanten erleichtern das Rangieren. Dazu kommen praktische Dinge wie die teilbare Rückbank, zusätzliche Staufächer und die externe Heckbox. Die Mischung aus großem Touchscreen und echten Drehreglern funktioniert im Alltag besser als eine reine Display-Welt. Am Ende steht ein Elektro-SUV, der nicht nur anders aussieht, sondern auch brauchbar bleibt.

Bilder: Hersteller