5.330 mm lang, 1.920 mm breit, 1.825 mm hoch. Der Chery HIMLA KP11 sieht nicht aus, als hätte ihn jemand für die gepflegte Einfahrt gezeichnet. Er ist für Staub, Steigungen, Werkzeug, Zelt und lange Tage draußen gemacht. Der Name passt dazu. Genau hier liegt der Reiz: kein Lifestyle-Accessoire, sondern ein Pickup für Leute, die Nutzwert und Abenteuer nicht sauber trennen. Die Proportionen geben Präsenz, ohne den praktischen Kern zu verstecken.
Ein Pickup mit klarer Kante

Der HIMLA KP11 gehört zu den Pickups, bei denen die Form zuerst nach Arbeit aussieht und erst danach nach Freizeit. Das ist sympathisch. Bei dieser Fahrzeugklasse entscheidet am Ende nicht der Auftritt vorm Café, sondern was das Ding nach einem langen Tag noch wegsteckt. Als Teil einer neuen Baureihe vorgestellt, die vom Kompakten bis zum großen Pickup reichen soll. Für Pickup-Kenner ein ernst gemeinter Schritt in ein Segment, das weltweit harte Anforderungen stellt.
Maße, die nach Nutzwert klingen
Die Abmessungen zeigen sofort: Hier wurde nicht klein gedacht. Die Länge schafft Platz für Kabine und Ladefläche, die Breite sorgt für Standfestigkeit, die Höhe für die nötige visuelle Robustheit. Fünf Sitzplätze machen ihn gleichzeitig familientauglich und arbeitstauglich.
Motoren für Alltag, Arbeit und Gelände

Unter der Haube zwei Motoren. Der 2,3-Liter-Turbodiesel liefert 120 kW und 420 Nm Drehmoment. Er kommt als 2WD mit 6-Gang-Schaltgetriebe, als 4WD mit 6-Gang-Schaltgetriebe und als 4WD mit 8-Gang-Automatik. Gerade die Diesel-Allrad-Automatik-Kombination passt zu einem Pickup, der auch abseits befestigter Straßen ran soll. Drehmoment ist hier entscheidender als reine Leistungszahlen. Es bestimmt, wie souverän ein beladener Pickup anzieht, zieht und klettert.
Benziner mit klassischem Charakter
Daneben der 2,4-Liter-Benziner mit 118 kW und 230 Nm. Nur mit 5-Gang-Schaltgetriebe, wahlweise als 2WD oder 4WD. Damit bleibt der HIMLA KP11 auch in Märkten interessant, wo man einfache, robuste Benziner schätzt.
Gelände ist mehr als ein Versprechen

Vorn Doppelquerlenker, hinten Blattfedern. Die Kombination verrät den Charakter: vorn ordentliche Führung und etwas Komfort, hinten vor allem Belastbarkeit. Optional gibt es ein sperrbares Hinterachsdifferenzial – in richtig schwierigem Gelände oft der Unterschied. Böschungswinkel 33 Grad vorn, 24 Grad hinten. Dazu eine Anhängelast von maximal 3.000 kg. Wer Boote, Anhänger, Arbeitsgerät oder Freizeitmaterial zieht, hat hier eine der wichtigsten Zahlen am ganzen Fahrzeug.
Der faszinierende Punkt: Vielseitigkeit
Besonders interessant ist der Ansatz, den HIMLA nicht nur als reinen Lastenträger zu sehen. Die Ladefläche wird als wandelbarer Raum entwickelt: Cargo Bed, Camping Space, Living Space. Klingt erstmal nach netter Idee, passt aber zur heutigen Pickup-Nutzung.
Die Ladefläche als Bühne des Lebens

1.276 Liter Volumen, bis 1.000 kg Zuladung. Die Maße lauten 1.530 mm Länge, 1.620 mm Breite und 515 mm Höhe. Dazu 36 Verzurrpunkte. Genau hier zeigt sich, warum dieser Bereich mehr Aufmerksamkeit verdient als jede Display-Größe. Eine wirklich gut nutzbare Ladefläche entscheidet, ob ein Pickup im Alltag taugt. 36 Ankerpunkte bedeuten echte Flexibilität – Motorräder, Kisten, Campingausrüstung, Werkzeug oder sperrige Teile lassen sich deutlich besser sichern. Für alle, die ihre Autos nicht nur fahren, sondern tatsächlich benutzen, ein echtes Argument.
Der Gedanke, die Ladefläche auch als Camping- oder Lebensraum zu nutzen, trifft einen aktuellen Nerv. Pickups sind längst nicht mehr nur Baustellenfahrzeuge. Sie dienen als Basis für Touren abseits befestigter Wege und für alle, die Platz brauchen, ohne gleich ein großes Reisemobil zu fahren.
Innenraum mit großem Bildschirm

In der Kabine trifft robuste Absicht auf moderne Bedienung. Ledersitze, vorn ein schwebender 39,6-cm-Bildschirm. Ergänzt um ein 23,4-cm-Display im Armaturenbrett. Die große Anzeige soll mit guter Ablesbarkeit und breitem Blickwinkel punkten und dem Innenraum einen technischen Charakter geben. Passt zu einem Pickup, der nicht nur hart arbeiten, sondern auch lange Strecken erträglicher machen soll.
Hinten soll es nicht eng werden
Der Fond bekommt bewusst Aufmerksamkeit. Die Rücksitzlehne steht im 26-Grad-Winkel, der hintere Bereich wird als großzügig beschrieben. Der Anspruch ist klar: Der HIMLA soll sich innen nicht wie ein Nutzfahrzeug anfühlen, sondern eher in Richtung SUV-Komfort gehen.
Sicherheit mit robustem Unterbau

Der Rahmen enthält bis zu 52,2 Prozent hochfesten Stahl, die Karosserie 48 Prozent verzinkten Stahl. Bei einem Pickup, der Regen, Schmutz und Streusalz abbekommt, ist Korrosionsschutz kein Nebenkriegsschauplatz. Die verzinkten Bleche sollen korrosive Einflüsse früh abhalten.
Bis zu sieben Airbags sind vorgesehen. Der HIMLA KP11 zeigt damit, dass klassische Pickup-Tugenden und moderne Sicherheit zusammengehen. Kräftiger Diesel, praktische Ladefläche, Allrad-Optionen, stabile Struktur und ein Innenraum, der die Leute an Bord nicht vergisst – das ist die Mischung.
Bilder: Hersteller
FAQ

1. Für wen eignet sich der Chery HIMLA KP11 am besten?
Der HIMLA KP11 passt zu Leuten, die einen Pickup als echtes Arbeits- und Freizeitgerät brauchen. Wer regelmäßig Material, Werkzeug, Sportgeräte oder Campingausrüstung transportiert, findet hier konkreten Nutzen. Erhöhte Sitzposition, robuste Technik und Geländetauglichkeit sprechen genau diese Gruppe an. Fünf Sitzplätze und ein bewusst komfortabler Fond machen ihn auch für Familien mit aktivem Leben interessant. Einfach gesagt: Für alle, die Alltag, Touren und Belastbarkeit in einem Fahrzeug wollen.
2. Was macht die Ladefläche des HIMLA KP11 so interessant?
Die Ladefläche ist eines der stärksten Argumente. Nicht nur groß, sondern mit 1.276 Litern, bis 1.000 kg Zuladung und 36 Verzurrpunkten richtig flexibel. Im Arbeitsalltag lassen sich Werkzeuge, Maschinen oder sperrige Güter ordentlich sichern. Im Freizeitbereich kommen Fahrräder, Campingmöbel oder Outdoor-Ausrüstung dazu. Der Ansatz, die Fläche auch als Camping- oder Living-Space zu nutzen, macht den Unterschied zu reinen Transport-Pickups.
3. Ist der Chery HIMLA KP11 eher Arbeitstier oder Komfort-Pickup?
Genau darin liegt der Reiz. Leiterrahmen, Blattfedern hinten, hohe Anhängelast und optionales Sperrdifferenzial zeigen klar die Arbeitstier-Seite. Das Auto ist dafür gemacht, Last zu tragen, Anhänger zu ziehen und abseits der Straße stabil zu bleiben. Gleichzeitig bringen Ledersitze, große Displays und ein komfortabler Fond eine andere Note. Der HIMLA versucht, beides zu verbinden. Diese Mischung dürfte für viele der eigentliche Kaufgrund sein.



