Schon beim ersten Blick steht fest, wofür der BAIC BJ40 Pro gebaut wurde. Kantige Karosserie, hohe Silhouette, große Räder und klare Offroad-Haltung. Er versteckt sich nicht im Stadtverkehr. Er will raus, dorthin, wo Bodenfreiheit, Allrad und robuste Technik zählen.
Der BJ40 Pro soll beides können: hartes Gelände und normalen Alltag. Genau dieser Spagat macht ihn interessant. Ein kantiger Offroader mit moderner Ausstattung statt reiner Zweckmaschine.
Ein Geländewagen mit klarer Haltung

Unter der Haube arbeitet der Zweiliter-Turbobenziner mit 1967 Kubik. 172 kW, 234 PS, 390 Newtonmeter Drehmoment. Das Drehmoment kommt früh und hilft besonders, wenn der Untergrund lose oder steil wird. Die 8-Gang-Automatik und der 4×4-Antrieb gehören zum Paket.
170 km/h Spitze reichen völlig aus. Der eigentliche Reiz liegt woanders: Souveränität auf schwierigem Terrain. Der 85-Liter-Tank passt zum Einsatzgebiet. Längere Touren abseits der Tankstellen sind möglich.
Das All-Terrain-System als Herzstück

Sieben Fahrmodi für unterschiedliche Welten
Das All-Terrain-System mit sieben Modi gehört zum Besten am BJ40 Pro. ECO, Sport, Comfort, Schnee, Sand und Schlamm – die Programme passen Ansprechverhalten, Traktion und Getriebe an den Untergrund an. Für echte Offroad-Nutzung ist das keine Spielerei. Es ist die Schnittstelle zwischen Mechanik und Fahrgefühl.
Im Gelände entscheidet selten allein die Leistung. TCS, ESP, ABS, EBD und EBA müssen sauber zusammenarbeiten. Dazu kommen HHC für den Bergan und HDC für die Abfahrt. Auf steilen oder rutschigen Passagen macht diese Unterstützung den Unterschied zwischen konzentrierter Arbeit und ruhiger Fahrt.
Maße, die nach Abenteuer aussehen

4790 Millimeter lang, 1940 Millimeter breit, 1895 Millimeter hoch. Radstand 2760 Millimeter, Bodenfreiheit 220 Millimeter. Diese Zahlen sind kein Prospekt-Schmuck. 220 Millimeter entscheiden, ob man über Steine, Spurrinnen oder ausgewaschene Wege kommt, ohne anzuschlagen.
Die Anhängelast unterstreicht den Nutzwert. Gebremst 2500 Kilogramm, ungebremst 750 Kilogramm, Stützlast 100 Kilogramm. Wer Boote, Arbeitsanhänger oder schweres Equipment zieht, findet hier passende Werte. Passt zum Gesamtbild.
Innen mehr Komfort, als die Form vermuten lässt

Robust außen, angenehm innen

Der Innenraum beschränkt sich nicht auf Zweckmäßigkeit. Geschäumte Oberflächen, mehrfarbige Ambientebeleuchtung und gute Kunstlederausstattung sorgen für deutlich mehr Komfort, als die kantige Hülle vermuten lässt. Sitze vorne elektrisch verstellbar, Fahrersitz mit Memory. Dazu Sitzheizung und Sitzbelüftung.
Das Lenkrad ist lederbezogen, beheizbar, multifunktional und elektrisch vierfach verstellbar. Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Luftauslässe hinten, Pollenfilter und Luftqualitätsmanagement runden es ab. Kofferraumvolumen von 490 bis 1596 Liter. Rücksitzlehne 60:40 umklappbar.
Technik für Alltag, Reise und Revier

Die Assistenzsysteme gehen über das Übliche hinaus. Spurhalte-Assistent, Spurverlassenwarnung, Spurwechsel-Assistent, Totwinkelassistent, Querverkehrswarner hinten, Kollisionswarnung vorn und hinten sowie Notbremsung mit Fußgängererkennung. Der Abstandsregeltempomat entlastet auf langen Strecken spürbar.
Beim Rangieren helfen PDC vorn und hinten plus 360-Grad-Kamera. Bei 4,79 Meter Länge und dem hohen Aufbau ein echter Gewinn – egal ob enger Parkplatz, Garage oder enge Waldwege. Dazu serienmäßig Fahrer- und Beifahrer-Airbag, Seitenairbags vorn, Curtain-Airbags, Reifendruckkontrolle, Alarmanlage und Wegfahrsperre.
Licht, Glas und ein Hauch von Bühne

Design mit funktionalem Kern

LED-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten, Nebelscheinwerfer, Abbiegelicht und intelligente Lichtautomatik gehören dazu. Zweifarbige 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 265/65 R17-Reifen. Panorama-Glas-Schiebedach, Dachreling und elektrisch einklappbare, beheizbare Außenspiegel mit Blinkleuchten komplettieren den Auftritt.
Innen gibt es DAB-Radio, Carlink-Easyconnection, Bluetooth, 12 Lautsprecher und ein 10,5-Zoll-Digitalinstrument. Der BJ40 Pro bleibt kantig, versucht aber nicht, nostalgisch zu wirken. Er verbindet klassischen Offroad-Charakter mit zeitgemäßer Bedienung.
Ein kantiger Charakter mit fairem Einstieg

2255 Kilogramm Leergewicht, 2680 Kilogramm zulässiges Gesamtgewicht. Kombinierter Verbrauch 12,6 Liter, 285 Gramm CO₂ pro Kilometer, CO₂-Klasse G, Euro 6. Das überrascht bei diesem Aufbau niemanden. Wer hier einsteigt, kauft keinen Sparmeister.
Seine Stärken liegen woanders: Präsenz, Geländetauglichkeit und Ausstattungsumfang. 4×4, 390 Newtonmeter, 220 Millimeter Bodenfreiheit, fünf Sitzplätze, großes Ladevolumen und eine lange Liste an Helfern. Ab 41.995 Euro ist das ein interessantes Angebot für alle, die bewusst einen kantigen Offroader wollen.
FAQ
Für wen eignet sich der BAIC BJ40 Pro besonders?
Für Fahrer, die echten Offroad-Charakter wollen und im Alltag trotzdem Komfort brauchen. 220 Millimeter Bodenfreiheit, zuschaltbarer 4×4, sieben Modi und 2500 Kilogramm Anhängelast machen ihn für Ausflüge, Reisen und schwere Lasten brauchbar. Die moderne Assistenz und das Raumangebot helfen im Berufsalltag und mit Familie. Wer hohen Verbrauch und die Größe akzeptiert, bekommt viel Auto fürs Geld.
Wie überzeugend ist der BAIC BJ40 Pro im Alltag abseits des Geländes?
Die 8-Gang-Automatik läuft entspannt, die Assistenten entlasten bei Spur und Abstand, die 360-Grad-Kamera macht das Rangieren erträglich. Sitzheizung, Belüftung und gute Klimatisierung helfen auf langen Strecken. Klar bleibt er schwer, groß und durstig. Wer einen markanten Kasten mit Nutzwert sucht, kann ihn trotzdem ohne schlechtes Gewissen als Alltagsfahrzeug einsetzen.
Was macht den BAIC BJ40 Pro im Wettbewerbsumfeld interessant?
Die Mischung aus klassischer Optik, solider Technik und umfangreicher Ausstattung. Er liefert, was Offroad-Fans erwarten: Präsenz, Anhängelast, guten Bodenabstand und praktische Helfer. Gleichzeitig gibt es im Innenraum mehr Komfort, als man bei diesem Aufbau vermutet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Wer keinen weichgespülten Crossover will, sondern einen kantigen Begleiter mit echtem Nutzen, findet hier eine klare Alternative.
Bilder: Hersteller



