130 Jahre ABT. Zum Abschluss der Jubiläumstrilogie nach dem RS6-LE 800 kommt der RSQ8-LE 1000. 30 Exemplare weltweit, jedes einzeln nummeriert. Aus dem Audi RS Q8 wird ein bewusst inszeniertes Sammlerstück. Keine weitere Leistungsstufe – sondern der finale Punkt.

Ein Audi RS Q8 mit rund 1.000 PS
Basis bleibt der 4,0-Liter-V8-Biturbo. ABT Power R hebt ihn auf 735 kW (1.000 PS). Das erledigen sie nicht per Software-Update allein. Es gibt einen ABT-Turbolader, einen spezifischen Ladeluftkühler und einen tiefgreifenden Motorumbau inklusive IWI-System mit Wasser/Ethanol-Einspritzung.

Das faszinierende Detail: Wasser/Ethanol-Einspritzung
Genau das IWI-System ist der technische Kniff. Die indirekte Wasser/Ethanol-Einspritzung kühlt den Motor intensiv von innen. Mehr Ladeluft, mehr Sauerstoff, stabilere Verbrennung. Dadurch liegen die 1.000 PS nicht nur an, sie bleiben auch bei Dauerlast konstant abrufbar.
Volle Leistung per myABT App
Die volle Leistung aktiviert man über die myABT App. Sie ist in Apple CarPlay und Android Auto integriert und wird über das Infotainmentsystem bedient. Passt zum Konzept: brutale Reserven, aber keine eigenwillige Bedienung.

Die Spitze liegt bei bis zu 320 km/h. Damit das keine reine Theorie bleibt, verbaut ABT das Body Control System mit Level Control und dem adaptiven eAWS. Letzteres arbeitet mit Stellmotoren an beiden Achsen und variiert stufenlos zwischen komfortabler und sportlicher Abstimmung.
Ein SUV mit sportwagennaher Haltung
Großer SUV, viel Masse, viel Höhe. Das eAWS reduziert die Karosserieneigung in schnellen Kurven spürbar. Plötzlich fühlt sich das Teil deutlich sportwagenähnlicher an, als man einem SUV dieser Klasse zutrauen würde. Genau das ist der Reiz am RSQ8-LE 1000.
Mattes Sichtcarbon statt Zurückhaltun

Optisch geht er entsprechend direkt zur Sache. Das Aeropaket aus mattem Sichtcarbon umfasst Frontlippe mit RSQ8-LE Logo, Schürzenaufsätze mit Lufteinlassgittern, optimierte Luftführung und Haubeneinsätze. Die Radhausentlüftungen sind in Schwarz glanz gehalten und tragen die „RSQ8-LE 1000“-Plakette.
Breitbau, Carbon und Satin Gold

An den Seiten kommen Spiegelkappenaufsätze, B-Säulenblende mit Logo, Türaufsatzleisten und deutliche Kotflügelverbreiterungen dazu. Die Silhouette wirkt breiter und deutlich gespannter. Hinten schließen Heckschürzeneinsatz, Aufsätze und ein Heckflügel mit Aeroblades das Paket ab.

Mittelpunkt auf der Straße sind die 23-Zoll-ABT-HIGH-PERFORMANCE-Schmiedefelgen IR23 in Satin Gold mit 295/35 ZR23. Der Goldton kontrastiert bewusst zum matten Carbon und greift das Farbkonzept der Trilogie auf, das bereits beim RS6-LE 800 den besonderen Charakter des Sondermodells unterstreicht.
Neodym-Details und vier Endrohre
Das Jubiläumsthema zieht sich bis in die letzten Details. RSQ8-LE-1000- und ABT-Logos sind in Neodym ausgeführt, ebenso die Dekoreinleger in Frontlippe und Heckschürze. Es wirkt durchgängig und nicht wie aufgesetzte Accessoires.
Dazu kommt eine ABT-Schalldämpferanlage aus Edelstahl mit vier 105-Millimeter-Endrohrblenden. Der V8 klingt entsprechend markant. Klang, Leistung und Optik sprechen hier dieselbe Sprache.
Innenraum mit Sammlercharakter

Im Innenraum bleibt ABT beim konsequenten Ansatz. Das Lenkrad in Alcantara trägt Schaltwippen, die Schaltknaufkappe ist aus mattem Sichtcarbon. Gleiches Finish findet sich an Schalttafel- und Sitzgestellblenden.

Die Vordersitze zeigen das ABT-Logo in der Kopfstütze und das RSQ8-LE Logo im Schulterbereich. Einstiegsleisten sind mit „RSQ8-LE 1000“ beschriftet, in den Türen projizieren Leuchten das Jubiläumslogo auf den Boden. Den Sammlercharakter krönt die Mittelkonsole: Dort ist eine ABT-130-Jahre-Jubiläumsmünze eingelassen, ergänzt durch die Gravur der individuellen Fahrzeugnummer.
Bilder: Hersteller



