(Foto: presse.mitsubishi-motors.de)

Im autorini.de-Kurzcheck: Der Mitsubishi Eclipse Cross

Während wir auf der Mitsubishi-Roadshow den neuen L200 in Hamburg noch nicht Probefahren durften, sah das beim Eclipse Cross zum Glück anders aus. Also Schlüssel geschnappt, hinters Lenkrad gesetzt und los.

Probefahrt gefällig? Klar, ab hinter´s Lenkrad und los.

Wobei klar, einen klassischen Schlüssel gibt es auch bei Eclipse Cross nicht mehr. Heute verfügen Fahrzeuge oft über eine Fernbedienung, die den Wagen schon öffnet, wenn man damit in die Nähe des Fahrzeugs kommt. Zum Starten ist dann lediglich der Startknopf zu drücken. Ein Tritt aufs Gaspedal und der Eclipse Cross rollt los – lautlos. Denn er fährt komplett elektrisch.

627 Kilometer WLTP mit 87 Kilowattstunden gibt der Hersteller an. Mitsubishi hat mit dem Eclipse Cross sein erstes vollelektrisches Kompakt-SUV ins C-Segment gebracht. Mit markentypischem Design, Alltagstauglichkeit und vernünftiger Technik. Der Eclipse Cross will ein in Auto für Pendler, Familien und Vielfahrer sien, das auf die Balance aus Reichweite, Komfort und praktischem Nutzen setzt.

Design mit klarer SUV-Haltung

Die Front trägt die nächste Generation des Dynamic Shield 2.0. Sie steht breit und bestimmt, die J-Form an der Seite bringt Schwung in die Silhouette, das Heck unterstreicht den SUV-Charakter.

Dabei wirkt es aufgeräumt statt verspielt. Eine Klarheit, die ein Elektro-SUV braucht, wenn es länger als eine Saison modern bleiben soll. Fünf Metallic-Lackierungen stehen zur Wahl, darunter das neue Kosmos-Blau. In Diamant TOP lässt sich zusätzlich die Zweifarblackierung mit Onyx-schwarzem Dach bestellen.

Innenraum: auf Alltag und Komfort ausgelegt

Je nach Linie gibt es Stoff- oder Kunstleder-Sitzbezüge. Diamant PLUS bleibt bei Stoff, ab Diamant TOP kommt Kunstleder. Alle Varianten sind auf Langlebigkeit und Alltagskomfort ausgelegt.

Reichweite und Antrieb im Fokus

Die 87-Kilowattstunden-Batterie soll für bis zu 627 Kilometer Reichweite nach WLTP sorgen. Für ein Kompakt-SUV eine starke Ansage. Im Alltag entscheidet jedoch die reale Mischung aus Reichweite, Ladeverhalten und Verlässlichkeit. Vielfahrer wollen wissen, wie entspannt das Auto wirklich bleibt.

Der Elektromotor liefert 218 PS und 300 Newtonmeter Drehmoment. 0 auf 100 km/h in 7,9 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 170 km/h. Das reicht für souveränes Fahren im Alltag und zügige Etappen auf Landstraße und Autobahn. Und unser Check zeigt: Ein beherzter Tritt aufs Padal und die Kiste schiebt mächtig an – richtig mächtig. Innerorts ist dann ganz schnell Abbremsen angesagt. Aber das kennen wir ja bereits von anderen Elektrofahrzeugen. Denn das maximale Drehmoment steht sofort und vor allem konstant zur Verfügung.

Laden als entscheidender Praxispunkt

Elf Kilowatt AC sind serienmäßig. Optional gibt es für alle Linien den dreiphasigen 22-Kilowatt-Lader. Wer regelmäßig an entsprechenden AC-Punkten lädt, spart damit spürbar Zeit. Das Detail dürfte den Aufpreis im Alltag für viele lohnen.

Beim DC-Schnellladen sind bis 150 Kilowatt möglich. 15 auf 80 Prozent in rund 28 Minuten. Diese Kombination aus AC-Option und DC-Leistung macht den Eclipse Cross für den täglichen Weg ebenso interessant wie für längere Touren mit planbaren Ladestopps.

Neue Batterievarianten ab Ende 2026

Ab Ende 2026 erweitert Mitsubishi das Angebot um zwei neue Batterien. Eine 89-Kilowattstunden-Variante soll bis zu 641 Kilometer nach WLTP schaffen und löst die 87er ab. Dazu kommt eine 67-Kilowatt-LFP-Mid-Range mit bis zu 466 Kilometern Reichweite nach WLTP.

Drei Linien mit deutlichen Unterschieden

Drei Ausstattungslinien: Diamant PLUS, Diamant TOP und Diamant TOP mit Luxury-Paket. Schon Diamant PLUS kommt umfangreich bestückt. LED-Scheinwerfer, digitale 12-Zoll-Instrumentierung, 9-Zoll-Infotainment-Touchscreen, kabelloses Apple CarPlay und Android Auto, Smart-Key, Rückfahrkamera und Wärmepumpe mit Vorklimatisierungsfunktion sind an Bord.

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Hinzu kommen aktiver Spurhalteassistent, adaptive Tempoautomatik, Aufmerksamkeitsassistent, Sitzheizung vorn, induktive Smartphone-Ladefunktion, Google built-in mit Maps und erweiterten EV-Services, zusätzliche Parksensoren sowie die elektrisch einstellbare Lendenwirbelstütze.

Diamant TOP mit mehr Komfort

In Diamant TOP legt Mitsubishi nach. 12-Zoll-Infotainment, 360-Grad-Kameras, elektrische Heckklappe, Park- und Ausparkassistent, MI-Pilot, adaptive LED-Scheinwerfer, digitaler Innenspiegel und Ambientebeleuchtung mit 48 Farben gehören dann dazu.

Komfort, Sicherheit und Garantie

Diamant TOP bringt zusätzlich elektrisch einstellbare Sitze mit Memory- und Massagefunktion, Gesichtserkennung, Panorama-Glasdach, Harman Kardon-Premium-Soundsystem mit neun Lautsprechern und schwarze Kunstledersitze. Das Luxury-Paket legt die kamerabasierte Fahrerüberwachung obendrauf und ersetzt damit die lenkwinkelbasierte Variante.

Die Garantie läuft fünf Jahre bis 100.000 Kilometer. Danach verlängert sie sich auf bis zu acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer für wesentliche Bauteile. Die Hochvoltbatterie ist ebenfalls acht Jahre oder 160.000 Kilometer abgesichert.

Der kombinierte Verbrauch soll bei 16,7 bis 17,1 kWh/100 km. CO₂-Emission 0 g/km, CO₂-Klasse A liegen.

Preise für den Mitsubishi Eclipse Cross

Diamant PLUS startet ab 41.490 Euro, mit optionalem 22-Kilowatt-Lader ab 42.890 Euro. Diamant TOP ab 46.290 Euro, mit Lader ab 47.690 Euro. Diamant TOP mit Luxury-Paket ab 49.690 Euro, mit Lader ab 51.090 Euro. Aktuell gibt es 6.500 Euro Rabatt. Dazu können bis zu 6.000 Euro staatliche Förderung kommen.

Unser Fazit zum Mitsubishi Eclipse Cross

Der Eclipse Cross ist ein ansprechendes Fahrzeug auf Höhe der Zeit. Die Sitze bequem, im Heck gibt es ausreichend Platz für Gepäck oder Einkäufe und auf den Rücksitzen steht zwar nicht üppige, aber ausreichende Beinfreiheit zur Verfügung.

Das Fahren mit dem E-SUV macht Spaß, denn vor allem die Beschleunigung hat ihren Reiz. Ausreizen sollte man das in der Stadt aber nicht. Die erlaubten Geschwindigkeiten sind nicht nur schnell erreicht, sondern auch ganz schnell überschritten. Und bei aller Modernität, die der Wagen bietet, Strafzettel muss man nach wie vor selber zahlen. Auf der Autobahn kann man dagegen schon mal fliegen lassen. Aber klar, wie beim Verbrenner kostet das Reichweite.

Auch preislich ist der Eclipse Cross interessant. Bei knapp 41.500 geht es los. Wer noch Rabatt und staatliche Förderung mitnimmt, kann den Preis auf unter 30.000 Euro drücken. Damit wird der Eclipse Cross dann zum Alltagsfahrzeug mit Top-Preis. Aber auch ohne die Nachlässe erhält man ein gutes Fahrzeug für jeden Tag – mit Komfort, Reichweite und Bumms unter der Haube. Was will man mehr?

FAQ

1. Für wen eignet sich der Mitsubishi Eclipse Cross im Alltag besonders?

Pendler und Familien, die ein Elektro-SUV mit ordentlicher Reichweite, solidem Komfort und praktischer Ausstattung suchen. Bis 627 Kilometer WLTP, vernünftige Assistenztechnik und flexible Ladeoptionen decken die meisten Alltagssituationen ab. Das klare SUV-Design spricht Käufer an, die einen markanten Auftritt ohne Übertreibung wollen.

2. Welche Rolle spielen Reichweite und Ladeleistung bei diesem Modell?

Reichweite und Ladeleistung entscheiden, wie entspannt das Auto wirklich ist. 87 kWh für bis zu 627 Kilometer nach WLTP sind eine gute Basis für tägliche Strecken und längere Touren. Serienmäßig 11 kW AC, optional 22 kW AC und bis 150 kW DC beim Schnellladen erlauben flexibles Laden zu Hause wie an der Schnellladesäule.

3. Was unterscheidet die drei Ausstattungslinien des Mitsubishi Eclipse Cross?

PLUS bringt bereits Digitalcockpit, gutes Infotainment mit kabelloser Einbindung, Wärmepumpe und die wichtigsten Assistenzsysteme. TOP legt 360-Grad-Kameras, elektrische Heckklappe, adaptive LED-Scheinwerfer und Ambientebeleuchtung obendrauf. Das Luxury-Paket setzt mit Massagefunktion, hochwertigem Sound, Panorama-Dach und kamerabasierter Fahrerüberwachung noch eins drauf.

Bilder: autorini.de, Hersteller