Zwei Honda CR-V der aktuellen Generation, einer von vorne und einer von hinten, auf einem Feldweg bei Sonnenuntergang.
(Foto: honda.de)

Der Honda CR-V will mehr als nur SUV sein

Seit 1995 läuft der CR-V. Die sechste Generation hat mit den weichen ersten Modellen nichts mehr gemein. Er steht breit, sieht erwachsen aus und konzentriert sich auf das, was wirklich zählt: Alltagstauglichkeit, Komfort und niedrige Verbräuche. Kein Lautsprecher, sondern ein ruhiger Kilometerfresser für Leute, die ihr Auto täglich brauchen.

Honda bietet ihn als e:HEV-Vollhybrid und als e:PHEV-Plug-in an. Zwei unterschiedliche Konzepte. Der e:HEV ist für Pendler und Stadt gemacht, der e:PHEV für alle, die einen großen Teil ihrer Strecken elektrisch fahren wollen, aber die Langstreckensicherheit eines Verbrenners nicht missen möchten.

Ein großes SUV mit erstaunlich klarem Profil

Frontansicht des Honda CR-V mit hervorgehobenem Wabengrill und Markenlogo
Nahaufnahme des markanten Kühlergrills und Logos des aktuellen Honda CR-V. (Foto: honda.de)
Heckansicht des Honda CR-V e:HEV mit Logo, Rückleuchten und Typenbezeichnung
Das markante Heck des Honda CR-V e:HEV mit charakteristischen Rückleuchten. (Foto: honda.de)

Der CR-V setzt auf Präsenz statt auf Pose. Der Wabengrill, die klaren Linien und die markanten Rückleuchten ergeben ein stimmiges, unaufgeregtes Bild. Genau das gefällt in dieser Klasse. Während viele Konkurrenten mit aggressiver Optik punkten wollen, bleibt der Honda souverän und zeitlos.

Innenansicht mit Blick durch das Panorama-Glasschiebedach des Honda CR-V
Blick auf das Panorama-Glasschiebedach und die Vordersitze des neuen CR-V. (Foto: honda.de)

Das Panorama-Glasschiebe- und Hebedach ist eines dieser Details, die man im Prospekt übersieht und im Alltag nicht mehr hergeben will. Es macht den Innenraum spürbar luftiger. Besonders auf langen Winterfahrten merkt man, wie sehr das die Stimmung hebt.

Raumgefühl statt bloßer Größe

Fahrer im Innenraum eines Honda CR-V mit digitalem Cockpit und Panoramadach
Das moderne Cockpit im Honda CR-V der sechsten Generation. (Foto: honda.de)

Innen bleibt der CR-V seiner Linie treu: sauberes Armaturenbrett, logisch angeordnete Bedienelemente, gute Übersicht. Die Rücksitze lassen sich verschieben, die Beinfreiheit ist üppig. Man sitzt nicht nur in einem großen SUV, man lebt mit ihm. Genau das unterscheidet gute Familienautos von bloßen Transportkisten.

Blick vom Kofferraum des Honda CR-V auf eine Frau mit Hund außerhalb des Fahrzeugs, Rücksitze umgeklappt.
Die großzügige Ladefläche des Honda CR-V, gesehen vom Innenraum mit umgeklappten Rücksitzen. (Foto: honda.de)

Hybridtechnik, die zum Leben vieler Fahrer passt

Schematische Darstellung des Hybridantriebs im Honda CR-V mit deutlich sichtbarer Batterie und Motor.
Die Grafik zeigt das Hybridantriebssystem des Honda CR-V mit Batterie, Elektromotor und Verbrennungsmotor. (Foto: honda.de)

Das e:HEV-System arbeitet mit zwei Elektromotoren, einer kompakten Batterie und einem sparsamen Zweiliter-Benziner. Je nach Situation fährt der CR-V rein elektrisch, als Hybrid oder mit direkt zugeschaltetem Verbrenner. Die Übergänge sind kaum spürbar. Rekuperation ist kräftig und gut dosierbar.

Im Elektromodus kommt das Ansprechverhalten einem reinen Stromer sehr nahe – spontan, leise, linear. Auf der Autobahn übernimmt der Ottomotor bei günstiger Last direkt den Antrieb und hält die Drehzahl niedrig. Man muss nichts einstellen. Der Wagen erledigt das selbst und das meistens richtig.

Die vielleicht spannendste Eigenschaft

Smartphone mit Ladesoftware, im Hintergrund ein Honda CR-V Plug-in-Hybrid von oben
Der Ladevorgang des CR-V Plug-in-Hybrid kann per Smartphone-App gesteuert werden. (Foto: honda.de)

Der e:PHEV schafft bis zu 78 km rein elektrische Reichweite. Für Pendler mit 30 bis 60 Kilometern pro Tag bedeutet das: fast immer ohne lokalen Ausstoß und nahezu lautlos unterwegs. Für die Urlaubsfahrt oder spontane Langstrecke bleibt der Verbrenner als verlässlicher Partner an Bord. Genau diese Kombination macht den CR-V interessant.

Sicherheit als zentrales Kapitel der CR-V-Geschichte

Head-up-Display im Honda CR-V mit Anzeige der Geschwindigkeit und Verkehrsinformationen
Moderne Fahrinformationen direkt im Sichtfeld des Fahrers im Honda CR-V. (Foto: honda.de)

Honda SENSING 360 gehört zur Serienausstattung. Spurwechselassistent mit aktivem Lenkeingriff, Ausparkassistent vorn und Kurvenassistent mit Bremseingriff greifen früh und unaufgeregt ein. Bei einem Familien-SUV dieser Größe ist das wichtiger als ein paar Zusatz-PS.

Dazu kommen praktische Komfortdetails: beheizbare Sitze vorn und in höheren Ausstattungen auch hinten, in gehobenen Ausstattungsvarianten vollklimatisierte Vordersitze, Head-up-Display, Bose-Anlage mit zwölf Lautsprechern und ein Honda Parking Pilot. Alles keine Spielereien, sondern Dinge, die den Alltag spürbar entspannter machen.

Ein SUV für den Alltag und für die lange Strecke

Frontansicht des Honda CR-V der sechsten Generation auf einer Straße mit Bergen im Hintergrund
Der neue Honda CR-V – modern, markant und bereit für den Alltag. (Foto: honda.de)

Der e:HEV 2WD kommt im WLTP auf 6,0 Liter, mit Allrad auf 6,7 Liter. Die Reichweite des Fronttrieblers liegt bei bis zu 950 Kilometern. Beim e:PHEV stehen 2,6 Liter gewichteter Kraftstoffverbrauch, 11,7 kWh Stromverbrauch und 59 Gramm CO₂ pro Kilometer im Datenblatt. Solide Werte für ein SUV dieser Größe und Masse.

Der neue CR-V ist kein Auto für Poser. Er ist ein ausgereiftes, effizientes und angenehm unaufgeregtes Familien-SUV. Ab 46.900 Euro.

Bilder: Hersteller

FAQ

Für wen eignet sich der Honda CR-V besonders?

Für Familien, die viel Platz, hohen Komfort und verschiebbare Rücksitze brauchen. Pendler können je nach Ladeinfrastruktur zwischen e:HEV und e:PHEV wählen. Wer ein großes SUV sucht, das souverän, aber nicht aufdringlich wirkt und im Alltag einfach funktioniert, liegt beim CR-V richtig. Er versucht nicht, besonders sportlich oder besonders premium zu sein – und genau das ist seine Stärke.

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen e:HEV und e:PHEV?

Der e:HEV ist der Praktiker ohne Ladeaufwand. Er wechselt selbstständig zwischen Elektro-, Hybrid- und Verbrennerbetrieb und ist für gemischte Strecken ausgelegt. Der e:PHEV lohnt sich, wenn man zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann. Dann schafft er viele Kilometer rein elektrisch, behält aber die volle Langstreckentauglichkeit. Wer überwiegend kurze und mittlere Distanzen fährt, spart mit dem PHEV spürbar Kraftstoff.

Warum wirkt der Honda CR-V mehr wie ein Alltagsbegleiter als wie ein klassisches Status-SUV?

Weil er nicht inszeniert. Das Design ist selbstbewusst, aber nicht laut. Im Innenraum zählen Übersicht, Bedienfreundlichkeit und realer Komfort mehr als Effekte. Die Hybridtechnik arbeitet unauffällig effizient, die Assistenzsysteme greifen früh und nicht nervig ein. Wer ein zuverlässiges, gut gemachtes SUV sucht, das sich ohne Allüren ins Leben einfügt, findet hier genau das Richtige.