Die neue Mittelkonsole im Renault Master schafft 90 Millimeter mehr Platz für den mittleren Beifahrer. Im harten Alltag ist das kein Detail am Rande, sondern eine echte Verbesserung auf langen Arbeitstagen. Sowohl der Renault Master E-Tech Electric als auch die Diesel mit Automatik bekommen sie. Komfort, Sicherheit und praktische Energielösungen stehen im Vordergrund – genau dort, wo es im Nutzfahrzeug-Einsatz ankommt.
Renault Master Komfort und Sicherheit im Fahrerhaus

Die neue Keycard liefert schlüssellosen Zugang und Start. Bei 30 Ein- und Ausstiegen am Tag spart das spürbar Zeit und Nerven. Sicherheitsseitig sitzt jetzt eine Kamera in der A-Säule. Sie versorgt den Müdigkeits- und Aufmerksamkeitswarner und behält den Fahrer im Blick, wenn die Konzentration nachlässt.
Neue Assistenz und mehr Kontrolle
Hinzu kommen optionale elektrische Parkbremse mit Auto-Hold sowie ein adaptiver Tempomat, dessen Bedienung am Lenkrad sitzt. E-Tech und Automatik-Diesel erhalten außerdem ein verbessertes digitales Kombiinstrument. Bei den Automatik-Dieseln sollen Parkbremse und adaptiver Tempomat ab September verfügbar sein.
Neue Batterie für den Renault Master E-Tech elektrisch

Das interessanteste Update gibt’s beim E-Tech. Die neue Batterie wird in Europa gefertigt und im Werk Batilly montiert. Kapazität bleibt bei 87 kWh. Die geänderte Chemie mit mittlerem Nickelanteil bringt deutlich besseres Wärmemanagement und höhere Ladeleistung. Es geht nicht um eine andere Zahl auf dem Datenblatt, sondern um besseres Verhalten im echten Einsatz.
Bidirektionales Laden und 220-V-Strom an Bord

Serienmäßig ist ein bidirektionales 11-kW-Ladegerät für AC-Laden verbaut. Optional gibt es ein 22-kW-Gerät, das ebenfalls bidirektional arbeitet. Je nach Land kommt ab Ende des Jahres V2G-Fähigkeit dazu. Sowohl im Fahrerhaus als auch im Laderaum gibt es eine 220-V-Steckdose mit bis zu 3.500 W. Gewerbetreibende können damit Akkuschrauber und Werkzeuge direkt am Fahrzeug laden.
40-kWh-Version, Recycling und Umbauten

Neu im Programm ist eine Chassis-Cab-Version mit 40-kWh-Batterie. Sie richtet sich als günstigere Variante an Kommunen und städtische Betriebe und ergänzt die 87-kWh-Version sinnvoll. Wohnmobilbauer profitieren von der um 120 mm verbreiterten hinteren Spurweite – das erleichtert den Aufbau spürbar.
Mehr recycelte Materialien im Innenraum

Der obere, sichtbare Teil des Armaturenbretts besteht jetzt zu 20 Prozent aus recyceltem Kunststoff aus Altfahrzeugen. Renault verspricht keine Abstriche bei Qualität, Haltbarkeit oder Sicherheit.
Unter dem Label „Converted by Renault“ werden die werkseitigen Umbauten ausgebaut. Neu im Programm sind Pritschen- und Kippervarianten aus Aluminium und Stahl, entwickelt von JPM und Gruau. Dazu kommt ein Modell mit 20 m³ Ladevolumen und Ladebordwand. Eine Busversion soll später folgen.
Bilder: Hersteller



