Roter Wenjie M7 SUV auf einer Wiese mit Bäumen und Bergen im Hintergrund.
(Foto: hima.auto)

Wenjie M7 – China E-SUV mit viel Raum

5,08 Meter lang, 3.030 Millimeter Radstand, cW-Wert 0,249. Der Wenjie M7 ist ein heck- oder allradgetriebener Stromer aus China, wahlweise mit 1,5-Liter-Turbo als Range Extender. Er bewegt sich genau im Revier der großen Reise-SUVs für Familien und Vielfahrer. Als Fünf- oder Sechssitzer angeboten, beide mit richtig brauchbarem Innenraum und durchdachten Ablagen. In China kam er am 23. September 2025 auf den Markt.

Format und Raum: Großzügigkeit mit System

Innenraum des Wenjie M7: Rücksitzbank mit beige Leder und spielendem Kind
Der großzügige Innenraum des Wenjie M7 bietet viel Platz für Familien und Komfort auf langen Strecken. (Foto: hima.auto)

Im Alltag entscheidet, wie viel vom Raum wirklich nutzbar ist. Hier liefert der M7. 3.434 Millimeter effektive Kabinenlänge sorgen für Luft. Im Fünfsitzer gibt Reihe zwei 1.030 Millimeter Beinfreiheit und über 1.050 Millimeter Kopffreiheit. Die Sechssitz-Version bringt in Reihe drei 810 Millimeter Bein- und 937 Millimeter Kopffreiheit. 46 Ablagefächer helfen, dass auf Familienwochenenden und Geschäftsreisen nicht alles rumfliegt. Kofferraum: 850 Liter beim Fünfsitzer, 333 Liter beim Sechssitzer. Vorn gibt es beim BEV zusätzlich 145 Liter Frunk. Das Konzept funktioniert für lange Etappen, Urlaub und tägliches Pendeln – ohne ständiges Umräumen.

Sitzwahl mit Wirkung

Wer oft zu viert mit viel Gepäck unterwegs ist, nimmt den Fünfsitzer. Der Sechssitzer lohnt sich, wenn regelmäßig sechs Erwachsene mitfahren sollen. Dann sind die Zugänge deutlich besser und die optionalen Zero-Gravity-Sitze in Reihe zwei machen lange Strecken erträglicher.

Antrieb, Reichweite und Laden

Kind im Innenraum des Wenjie M7 SUV, greift in den integrierten Kühlschrank der Mittelkonsole.
Der Fondbereich des Wenjie M7 beeindruckt mit die praktischer Kühl-Schublade und viel Platz für Familien. (Foto: hima.auto)

Es gibt den M7 als reines BEV und als REEV. Das BEV nutzt eine 100‑kWh‑Batterie auf 800‑Volt‑Basis und einen 7‑in‑1‑Antrieb. Der REEV setzt auf eine 53,4‑kWh‑Batterie (400‑Volt‑Basis) in Kombination mit dem 1,5‑Liter‑Turbo‑Generator. Im BEV stehen nach CLTC bis zu 710 Kilometer. Der REEV schafft bis zu 327 Kilometer elektrisch, mit dem 1,5‑Liter‑Turbo‑Generator bis zu 1.690 Kilometer Gesamtreichweite (CLTC) bei 5,6 Litern Verbrauch. 30 auf 80 Prozent in 15 Minuten – das passt, wenn nur Zeit für einen Kaffee bleibt. Single-Speed-Getriebe, bis 4.000 Newtonmeter Systemdrehmoment und eine E-Maschine, die bis 22.000 U/min dreht, unterstreichen den Effizienzansatz. In der Praxis stehen 700 Millimeter Wattiefe, 76,6 km/h im Ausweichtest und stabiler Geradeauslauf mit platten Reifen bei 100 km/h.

Reichweitenangst? Nicht hier

Der REEV nimmt langen Winteretappen den Stress. Erst elektrisch, dann mit Generator – ohne dass man ständig nach Ladern Ausschau halten muss. Genau das Richtige für Pendler mit wechselnden Distanzen und Urlauber, die Flexibilität brauchen.

Cockpit, Ruhe und Komfort

Innenansicht des Wenjie M7 mit Lenkrad, großem Zentraldisplay, Beifahrerbildschirm und Mittelkonsole mit Holzdekor.
Das Cockpit des Wenjie M7 überzeugt mit großzügigem Raum, hochwertiger Ausstattung und moderner Technik. (Foto: hima.auto)

Klarer zweifarbiger Innenraum, schwebende Mittelkonsole. 10,25 Zoll vor dem Fahrer, 16,1 Zoll mittig, eigener Screen für den Beifahrer. Im Fond ein 17,3‑Zoll‑Display plus abnehmbares MagLink‑Panel. Zero‑Gravity‑Sitze vorn und optional in Reihe zwei entlasten auf Langstrecke spürbar. Das Premium‑Soundsystem passt dazu. Praktisch sind der integrierte Kühlschrank, der digitale Streaming‑Innenspiegel und zwei kabellose Ladeplatten. Akustisch bleibt es angenehm: Über 150 Dämmmodule drücken den Pegel bei 120 km/h auf 60,2 dB(A). Die 24‑Stunden‑Zirkulation mit Ionenfunktion soll Keime in 15 Minuten zu 99 Prozent reduzieren.

Das 68-Zoll-AR-HUD im Fokus

Das 68‑Zoll‑AR‑Head‑up‑Display ist richtig stark. Navigationspfeile, Tempo und Assistenzinfos liegen groß und klar im Sichtfeld – genau dort, wo der Blick sowieso hingeht. Auf kurvigen Landstraßen oder im Stadtverkehr sucht man nichts mehr, man sieht es einfach. Das macht lange Touren deutlich entspannter.

Assistenz, Fahrwerk und Sicherheit

30 Sensoren arbeiten zusammen – LiDAR, 4D‑Radarmodule, Kameras, Ultraschall. Je nach Version gibt es ein 192‑Linien‑LiDAR oder ein 896‑Linien‑Bild‑LiDAR; zusätzlich ist ein hochpräzises Solid‑State‑LiDAR an Bord. Die Autobahn‑ und Stadt‑Navigationsassistenten entlasten im dichten Verkehr spürbar. Vorne Doppelquerlenker aus Aluminium, hinten Mehrlenker. Die zweikammerige Luftfederung bietet fünf Höhenniveaus über 80 Millimeter Stellweg und reagiert 30 Prozent schneller. Die aktive Drehmomentverteilung senkt Schlupfrisiken um bis zu 61 Prozent. Bei der passiven Sicherheit werden harte Werte genannt: Heckaufprall mit 8 Tonnen, Dachlast mit 23 Tonnen – deutlich über den neuen nationalen Vorgaben. Das Batteriesystem wird auf Thermik, Aufprall und Ladezyklen geprüft.

Stabilität, die Vertrauen schafft

Große SUVs leben von Reserve und Gelassenheit. Steifes Fahrwerk, fein regelnde Luftfederung und breiter Sensorblick liefern genau das auf langen Distanzen.

Einordnung, Verfügbarkeit und Preis

Der Wenjie M7 passt zu denen, die viel Platz, gute Ruhe, ordentliche Reichweite und ein modernes Bedienkonzept wollen. Besonders stimmig ist er für Vielfahrer, die Alltag und Langstrecke ohne große Kompromisse verbinden müssen. Ein offizieller Marktstart für Deutschland ist nicht angekündigt – hierzulande gibt es ihn derzeit nicht. Die Daten zeigen trotzdem, was bei großen E‑SUVs demnächst möglich sein wird.

In China startet er ab 279.800 Renminbi – je nach Wechselkurs rund 36.000 Euro.

Bilder: Hersteller

FAQ

1) Für wen ist der Wenjie M7 sinnvoller: Fünf- oder Sechssitzer?

Das hängt nicht von der durchschnittlichen Personenzahl ab, sondern vom tatsächlichen Einsatz. Der Fünfsitzer ist die praktischere Wahl, wenn oft großer Kofferraum gefragt ist – 850 statt 333 Liter. Kinderwagen, Urlaubsgepäck oder Großeinkäufe passen einfach besser. Der Sechssitzer lohnt, wenn regelmäßig sechs Erwachsene mitfahren. Dann sind die Zugänge leichter und die optionalen Zero‑Gravity‑Sitze in Reihe zwei bringen auf Langstrecke echten Mehrwert.

2) Was ist der Unterschied zwischen BEV und REEV – und welche Variante nimmt mehr Stress aus langen Fahrten?

Das BEV fährt rein elektrisch mit der 100‑kWh‑Batterie und 800‑Volt‑Technik. CLTC‑Reichweite liegt bei bis zu 710 Kilometern – ein sehr optimistischer Wert. Der REEV ist ebenfalls elektrisch angetrieben, hat aber zusätzlich den 1,5‑Liter‑Turbo als Generator. Damit sind bis zu 327 Kilometer rein elektrisch und bis zu 1.690 Kilometer Gesamtreichweite möglich. Auf langen Strecken oder im Winter nimmt der REEV deutlich mehr Planungsdruck raus, weil Nachladen nicht die einzige Lösung bleibt.

3) Was macht den M7 im Alltag besonders komfortabel – jenseits von Displays und Leistung?

Komfort entsteht aus vielen kleinen und großen Dingen gleichzeitig: richtig nutzbarer Innenraum, 46 Ablagefächer und – beim BEV – der 145‑Liter‑Frunk. Dazu kommt die Ruhe. Über 150 Dämmmodule drücken den Pegel bei 120 km/h auf 60,2 dB(A). Die Zweikammer‑Luftfederung mit fünf Höhenniveaus passt sich Autobahn, Stadt und schlechten Straßen gut an. Kühlschrank und kabellose Ladeplatten sind genau die praktischen Details, die auf Reisen auffallen.