Die Alpine A390 und A290 in unterschiedlichen Lackierungen als Elektro-Sportwagen, präsentiert auf neutralem Hintergrund.
Die neuen Alpine A390 und A290 stehen im Mittelpunkt des Atelier Alpine Programms und präsentieren exklusive Individualisierungsoptionen. (Foto: presse.alpinecars.de)

Alpine zeigt auf der Paris Motor Show neue Ideen zur Individualisierung

Auf der Paris Motor Show 2026 geht es bei Alpine um mehr als nur neue Blechformen. In Halle 6, Stand A22, zeigen sie vom 12. bis 18. Oktober erstmals das Atelier Alpine Programm für A290 und A390. Individualisierung wird damit zum eigentlichen Thema des Auftritts.

Die Ansage ist eindeutig. Alpine will die Elektro-Zukunft nicht steril abspulen. Neue Lacke, Materialien und gezielte Details sollen Proportionen und Charakter stärker herausarbeiten. Gleichzeitig bleibt die Marke bei ihren Kernwerten: Leichtigkeit, direkter Fahrspaß, französisches Savoir-faire, Glaubwürdigkeit im Motorsport sowie Technologie und Innovation.

Alpine A290 Collection: der elektrische Hot Hatch wird feiner

Alpine A290 Collection in mattblauer Lackierung mit schwarzen Designelementen und markanten Leichtmetallrädern.
Die Alpine A290 Collection mit exklusivem Atelier Alpine Design auf der Paris Motor Show 2026. (Foto: presse.alpinecars.de)

Im Mittelpunkt steht die neue Alpine A290 Collection. Sie ergänzt den elektrischen Hot Hatch um exklusive Design- und Ausstattungsdetails aus dem Atelier Alpine Programm. Verfügbar für beide Leistungsstufen – 177 PS und 218 PS –, auf Basis der GT und der GT Performance.

Design mit klarer Alpine-Handschrift

Außen kommt die A290 Collection in Blanc Nival mit schwarzem Dach und Radlaufverkleidungen in Wagenfarbe. Dazu neue 19-Zoll-Leichtmetallräder im Snowflake-Design mit Diamantschliff – 48,26 Zentimeter. Silberfarbene Bremssättel vorn und verchromte Monogramme runden den Auftritt ab.

Exklusiv für die Collection gibt es die matte Lackierung Bleu Orage Mat, ebenfalls mit schwarzem Dach. Genau diese Variante hat Substanz. Mattblau wirkt präsent, ohne zu schreien, und passt zu einem kompakten Elektro-Sportler, der mehr will als nur Alltagstauglichkeit.

Innenraum: weniger Show, mehr Atmosphäre

Alpine A290 Collection in weiß, Seiten- und Heckansicht, Atelier Alpine Individualisierung
Die neue Alpine A290 Collection in weiß mit schwarzem Dach, vorgestellt auf der Paris Motor Show 2026. (Foto: presse.alpinecars.de)

Im Innenraum setzt die A290 Collection auf eine eigene Farbwelt aus Bleu Profond und Gris Évée, kombiniert mit strukturierter Stoffausführung. Dazu ein beheizbares schwarzes Lenkrad. Die weiteren Details wurden speziell für die A290 GT Collection und die GT Performance Collection entwickelt.

Die Individualisierungsoptionen gehen deutlich weiter. Alpine Telemetrics, das Fahrerassistenzpaket im Safety Pack, die französische Flagge an der C-Säule, blaue Nabenkappen und eine blaue Lenkradmarkierung stehen zur Wahl. Besonders die Telemetrics dürften Sportfahrer interessieren – sie zeigen nicht nur schöne Zahlen, sondern helfen, das eigene Fahrgefühl und die Leistungsentfaltung besser einzuordnen.

A290 als Schlüsselmodell der neuen Alpine-Strategie

Die Alpine A290 hat für die Marke besonderes Gewicht. Sie ist das meistverkaufte Modell und verantwortlich für rund 70 Prozent der Verkäufe. Fast 80 Prozent der Käufer kommen nicht aus dem bisherigen Kundenkreis der Renault Group. Der elektrische Hot Hatch holt damit echte Neukunden.

Sie packt Alltagstauglichkeit, Agilität und echten Hot-Hatch-Charakter in ein Paket. Alpine nennt für die A290 GT einen kombinierten Stromverbrauch von 15,9 kWh/100 km, für die GT Performance 16,6 kWh/100 km. CO₂-Emissionen jeweils 0 g/km, Effizienzklasse A.

Alpine A390: Fastback mit sportlicher Eleganz

Alpine A390 in mattblauer Lackierung auf einer Straße vor dem Meer
Der vollelektrische Alpine A390 GTS mit mattem Blau und schwarzen Akzenten auf Küstenstraße, vorgestellt auf dem Pariser Autosalon 2026. (Foto: presse.alpinecars.de)

Neben der A290 gibt es auch für die A390 neue Atelier Alpine Möglichkeiten. Auf dem Stand steht eine A390 GTS in mattem Bleu Tempête Mat mit schwarzem Dach. Sie trägt neue Alpine Sportsitze von Sabelt mit grauem Nappaleder, Monogramme in Or Pâle und geschmiedete 21-Zoll-Snowflake-Räder mit teilweisem Diamantschliff – 53,34 Zentimeter.

Ein Detail, das hängen bleibt: Carbon-Damier-Finish

Das neue matte Carbon-Damier-Finish ist eines der interessantesten Details. Es sitzt an Mittelkonsole, Instrumententafel und der Rückseite der Sportsitze. Keine Deko um der Deko willen. Es verbindet Motorsportnähe, Leichtbaugedanke und französischen Stil in einem einzigen Oberflächenbild.

Zusätzlich zeigen sie eine A390 GT in Bleu Alpine Vision mit schwarzem Dach und neuen 20-Zoll-Comète-Leichtmetallrädern – 50,8 Zentimeter. Diese Felgen sollen durch besonders leichtes Design punkten. Künftig sind sämtliche Atelier Alpine Optionen für GT und GTS erhältlich.

Technik der A390: drei Motoren, ein klares Ziel

Die A390 bringt Alpine in ein neues Segment. Vollelektrischer fünfsitziger Sport-Fastback, der Fahrdynamik, Alltagstauglichkeit und emotionales Design zusammenbringen soll. Technisch setzt sie auf Allradantrieb, drei Elektromotoren und das neue Alpine Active Torque Vectoring – kurz AATV.

Genau dieses Zusammenspiel aus drei E-Motoren und aktivem Torque Vectoring ist das spannendste technische Merkmal. Es soll das für Alpine typische Gefühl von Leichtigkeit und direktem Fahrspaß in eine größere Karosserie übertragen. Alpine nennt für die A390 einen kombinierten Stromverbrauch von 20,7 bis 18,9 kWh/100 km. Die GT liegt bei 20,7 bis 18,9 kWh/100 km, die GTS bei 20,8 bis 18,8 kWh/100 km. CO₂-Emissionen jeweils 0 g/km, Effizienzklasse A.

Ausblick auf die nächste Alpine A110

Auch die A110 bleibt Teil des Auftritts. Alpine nennt sie weiterhin das Herz der Marke. Sie steht für Leichtigkeit, intensives Fahrerlebnis und französisches Savoir-faire. Dieses Erbe soll in die elektrische Zukunft geführt werden.

Den Entwicklungsträger A110 Future hatten sie bereits Anfang des Jahres gezeigt – erster Vorgeschmack auf die dritte Generation. In Paris folgt der nächste Schritt. Weitere Details zur neuen A110 sollen am 28. September 2026 veröffentlicht werden.

Verfügbarkeit und Preis

A290 und A390 sind über das internationale Alpine-Vertriebsnetz mit mehr als 210 Alpine Stores und Atelier Alpine Standorten in 25 Ländern erhältlich. Bei der A290 Collection ist die Entwicklung der europäischen und speziell der deutschen Version allerdings noch nicht abgeschlossen. Das Modell ist für den deutschen Markt noch nicht homologiert und wird hier noch nicht verkauft.

Die endgültigen technischen Daten, Verbrauchs- und Emissionswerte der A290 Collection werden erst im Rahmen der Homologation vor Verkaufsstart festgelegt. Preise für die neuen Collection- und Atelier-Alpine-Umfänge nennt Alpine in den aktuellen Unterlagen nicht.

FAQ

1. Warum stellt Alpine auf der Paris Motor Show die Individualisierung so stark in den Mittelpunkt?

Alpine will zeigen, dass ein elektrischer Sportwagen nicht nur effizient, sondern vor allem emotional und persönlich sein kann. Das Atelier Alpine Programm rückt gezielt Farben, Materialien und exklusive Details nach vorn. Der Kunde bekommt so ein Auto, das stärker zu ihm passt. Gleichzeitig festigt die Marke ihr Bild: französische Eleganz, Motorsport-Gene und echter Fahrspaß sollen sichtbar und spürbar bleiben.

2. Welche Rolle spielt die Alpine A290 für die zukünftige Entwicklung der Marke?

Die A290 ist deutlich mehr als ein weiteres Modell. Sie macht rund 70 Prozent der Verkäufe aus und holt mit fast 80 Prozent Neukunden außerhalb der bisherigen Renault-Group-Kundschaft frisches Publikum. Gleichzeitig liefert sie Alltagstauglichkeit und agilen Hot-Hatch-Charakter in einem. Damit wird sie zum wichtigen Bindeglied zwischen alter Marken-DNA und elektrischer Zukunft.

3. Was macht die Alpine A390 technisch und gestalterisch besonders interessant?

Die A390 verbindet Design und Technik sehr konsequent. Neue Lackierungen, große Räder und das Carbon-Damier-Finish geben ihr einen klar exklusiven Look. Technisch geht es mit drei Elektromotoren, Allrad und dem Alpine Active Torque Vectoring deutlich weiter. Genau damit wollen sie die für Alpine typische Leichtigkeit und Fahrdynamik in ein fünfsitziges Fastback bringen. Ob das am Ende auf der Straße überzeugt, wird der erste richtige Test zeigen.

Bilder: Hersteller