Der Abarth 500e ist kein zahmer Einstieg in die Elektromobilität. Er ist ein klares Statement. Auch ohne Auspuffklang und Benzingeruch bleibt der kleine Skorpion ein echter Abarth. Der Hersteller nennt ihn den ersten vollelektrischen Skorpion – und genau diese Spannung zwischen Markentradition und E-Antrieb macht ihn interessant. Er bleibt kompakt, frech und bewusst straff abgestimmt. Das Konzept passt zu Fahrern, die kurze Wege mögen, direkte Reaktionen schätzen und ein Auto mit eigenem Charakter wollen.
Ein Skorpion, der elektrisch sticht
Kompaktes Format, klare Haltung
Schon auf den ersten Blick wird klar: Das ist kein gewöhnlicher elektrischer Kleinwagen mit extra Dekor. Die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen geben ihm einen entschlossenen Stand. Voll-LED-Scheinwerfer mit eigener Abarth-Signatur, markante Stoßfänger, aerodynamische Linien und das seitliche Skorpion-Logo gehören dazu. In der Turismo-Version wachsen die Räder auf 18 Zoll und tragen Diamantschliff. Derzeit gibt es nur vorkonfigurierte Lagerfahrzeuge in Poison Blue. Die Farbe steht dem Wagen richtig gut.
Performance für die kurze Distanz
155 PS und sofortiges Drehmoment
Unter der Haube sitzt ein E-Antrieb mit 113,7 kW beziehungsweise 155 PS. Die 235 Nm Drehmoment stehen, typisch Elektro, ohne Verzögerung zur Verfügung. Er arbeitet mit einer 42-kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Besonders beeindruckend ist die Elastizität: Im Bereich 20–40 km/h ist er eine Sekunde schneller als der vergleichbare Benziner.
Drei Fahrmodi für drei Launen
Turismo, Scorpion Street, Scorpion Track
Die drei Modi Turismo, Scorpion Street und Scorpion Track verändern das Fahrerlebnis spürbar. In einem nur 3,63 Meter kurzen Elektroauto ist das keine Spielerei. In der Stadt schätzt man feine Dosierbarkeit, auf der Landstraße will man direkte Reaktionsfreude. Das sportliche Set-up soll die Kraft des Abarth 500e je nach Fahrstil unterschiedlich zur Geltung bringen.
Der faszinierende Klang der Stille
Soundgenerator statt reiner Zurückhaltung
Das auffälligste Detail ist der Sound. Während die meisten E-Autos durch ihre Stille auffallen, wollte Abarth genau das nicht akzeptieren. In der Turismo-Version gibt es einen Abarth Soundgenerator, den man nach Belieben ein- oder ausschalten kann. Er soll das ikonische Heulen des Abarth-Motors hörbar machen. Das ist kein billiger Gag, sondern ein echtes emotionales Bindeglied.
Innenraum mit Rennsport-Anklang
Sitze, Displays und kleine Details
Die Sitze sind sportlich geschnitten, mit integrierten Kopfstützen und Rennsport-Anklang. In der Turismo-Ausführung wird es deutlich edler: Alcantara-Sportsitze, eine Alcantara-geprägte Armaturenbretteinlage und ein Lederlenkrad mit Alcantara-Einsätzen. Die Premium-Sportsitze haben Doppelnähte und werden durch einen geprägten Skorpion in Alcantara ergänzt. Die integrierten Kopfstützen tragen einen in Acid Green gelaserten Skorpion. Das Dreispeichen-Sportlenkrad liegt gut in der Hand.
Technik, die nicht nur schmückt
Uconnect, Performance Pages und Assistenz
Das Uconnect-System arbeitet mit einem 10,25-Zoll-Touchscreen und integrierter Navigation. Die Performance Pages sind das Highlight für Technikfreunde: Sie lassen dich die Leistung im Auge behalten, während du echten Fahrspaß entfesselst. Das 7-Zoll-TFT-Farbdisplay liefert die wichtigsten Informationen, ohne von der Straße abzulenken. In der Turismo-Version an Bord sind außerdem unter anderem 360°-Parksensoren, Rückfahrkamera, Totwinkel-Assistent, automatisches Fern-/Abblendlicht, kabelloses Ladepad und Abarth Wearable Key mit Keyless Entry.
Alltag mit offizieller WLTP-Angabe
Laden zu Hause und unterwegs
Der WLTP-Energieverbrauch wird mit 17,1 bis 18,8 kWh/100 km angegeben, die CO₂-Emissionen mit null Gramm und die CO₂-Klasse mit A. Zu Hause lädt er an der Wallbox, unterwegs an öffentlichen Ladesäulen. Aktuell sind nur vorkonfigurierte Lagerfahrzeuge verfügbar.
FAQ
Für wen eignet sich der Abarth 500e besonders?
Für alle, die ein kompaktes Auto mit starkem Charakter wollen. Er passt perfekt in die Stadt und ins nähere Umland, wo Wendigkeit, direkte Reaktionen und das markante Auftreten zählen. Die Abmessungen machen ihn im Alltag einfach. Für kurze und mittlere Distanzen liefert er eine gelungene Mischung aus Fahrspaß, Effizienz und Individualität.
Was macht den Abarth 500e im Vergleich zu anderen Elektro-Kleinwagen besonders?
Er versucht gar nicht erst, vernünftig und zurückhaltend zu sein. Während die meisten kleinen E-Autos auf pure Effizienz und dezentes Auftreten setzen, setzt Abarth bewusst auf Emotion, Sound und Markeninszenierung. Mit dem Soundgenerator, den drei Fahrmodi und den klassischen Abarth-Details schafft er eine eigene Nische zwischen altem Hot Hatch und modernem Elektroauto. Genau das macht ihn eigenständig.
Ist der Abarth 500e trotz seines sportlichen Anspruchs alltagstauglich?
Ja – solange man sein Einsatzgebiet kennt. Infotainment, Navigation und die verfügbaren Technik- und Komfortfeatures bringen moderne Ausstattung ins Auto. Für alle anderen ist er ein stylisches, sportliches und durchaus praktisches Paket.
Bilder: Hersteller



