Honda Prelude 2025 in Meteoroid Grey Metallic fährt dynamisch auf einer kurvigen Straße.
(Foto: honda.de)

Der Honda Prelude – jetzt mit Hybrid-Antrieb

Der Prelude ist wieder da. Und er kommt nicht als lauter Sportler, sondern als Coupé, das Sportlichkeit über Präzision und ein ausgewogenes Gesamtpaket definiert. Honda hat ihm einen modernen Vollhybrid mit klarem Charakter verpasst – in einer Klasse, in der die meisten Modelle entweder steril oder aufdringlich wirken.

Die Silhouette stimmt sofort. Niedrige Dachlinie, straffe Haltung, sauberes Fließheck. Die Formen sind zurückhaltend, aber eigenständig. Er sieht gut aus – im Stand wie in Bewegung.

Ein Coupé, das anders über Dynamik nachdenkt

Heckansicht des neuen Honda Prelude Hybrid-Coupés auf einer Fahrbahn mit Bergen im Hintergrund.
Der neue Honda Prelude als modernes Vollhybrid-Coupé in Meteoroid Grey Metallic auf einer Landebahn. (Foto: honda.de)

Der entscheidende Punkt: Es ist ein echter Vollhybrid. Er kann auch rein elektrisch fahren. Der Verbrenner arbeitet hauptsächlich als Generator. Keine Steckdose, keine Ladeplanung. Genau das macht das Konzept für viele Alltagsfahrer interessanter als reine Plug-ins.

Honda setzt auf das e:HEV-Hybridsystem der nächsten Generation mit 2,0-Liter-Motor, Elektromotor und Generator. Der Wechsel zwischen den Betriebsarten läuft sehr unauffällig. Was bleibt, ist spontanes Drehmoment, gleichmäßige Leistungsentfaltung und ordentliche Effizienz – auf der Landstraße genauso wie im Stadtverkehr oder auf der Autobahn.

Die faszinierendste Idee: S+ Shift

Der eigentliche Clou ist S+ Shift. Die Technik simuliert Gangwechsel, erzeugt spürbare Schaltpunkte und einen dazu passenden Motorsound. Über die Schaltwippen kannst du selbst eingreifen. Das Ganze soll den Hybrid emotionaler machen, ohne die Effizienz zu opfern.

Warum S+ Shift zum Charakter des Prelude passt

Nahaufnahme des Vorderrads und Frontscheinwerfers am Honda Prelude Hybrid, 19-Zoll-Leichtmetallfelge mit Brembo-Bremse
Detailansicht der 19-Zoll-Leichtmetallfelge mit sichtbaren Brembo-Bremsen am Honda Prelude. (Foto: honda.de)

Genau das passt zum Prelude. Er versucht nicht, ein altes Sportcoupé nachzubauen. Er übersetzt das Konzept in Hybrid-Sprache. S+ Shift wählt den optimalen Gang und hält den Motor in seinem effizientesten Bereich, um für gleichmäßige, reaktionsschnelle Leistung zu sorgen. Wer Coupés wegen des Gefühls fährt, bekommt hier genau das – nur ohne den hohen Verbrauch früherer Sechszylinder.

Vier Fahrmodi stehen zur Wahl: Individual, Sport, GT und Comfort. Sie verändern Antrieb, Gasannahme, Lenkgefühl, Fahrwerkseinstellungen und sogar die adaptive Geschwindigkeitsregelung. Comfort ist entspannt und leise, GT reaktionsschnell und zugleich sanft für lange Strecken, Sport schärft Gasannahme, Fahrwerk und Lenkempfindlichkeit. Individual lässt alles nach Gusto einstellen.

Außen mit Haltung, innen mit klarer Botschaft

Innenraumansicht des Honda Prelude mit sportlichem Lenkrad, digitalem Display und 9-Zoll-Infotainment-System
Modernes Interieur mit digitalem Cockpit und sportlichen Details im Honda Prelude Hybrid-Coupé. (Foto: honda.de)

19-Zoll-Leichtmetallfelgen und gut sichtbare Brembo-Bremsen gehören zum Auftritt. Sie sehen nicht nur gut aus, sie unterstreichen die angepeilte Fahrdynamik. Honda zeigt den Wagen bevorzugt in Meteoroid Grey Metallic mit schwarzer Lederausstattung. Eine blau-weiße Lederausstattung gibt es nur bei ausgewählten Farben. Der Prelude wirkt durchdacht, nicht wie ein Lückenfüller.

Innenraum, Sicherheit und digitale Nähe

Innenraum des Honda Prelude mit zwei Sportsitzen aus schwarzem Leder, Armlehne und modernen Bedienelementen.
Sportlicher, moderner Innenraum des Honda Prelude mit schwarzen Ledersitzen und fahrerorientierter Cockpitgestaltung. (Foto: honda.de)

Im Innenraum dominiert eine ruhige, fahrerorientierte Atmosphäre. Sportliche blaue Ziernähte, ein GT-inspiriertes Lenkrad und Ledersitze vorn, die auch auf langen Etappen Komfort und Halt bieten. Das 9-Zoll-Infotainment ist klar strukturiert, Bose-Sound und die üblichen Apple CarPlay- und Android-Auto-Anbindungen sind an Bord.

Innenraum des Honda Prelude mit zentralem Touchscreen und moderner Bedienoberfläche.
Das 9-Zoll-Infotainmentsystem des Honda Prelude mit Apple CarPlay, Android Auto und weiteren Funktionen im Praxiseinsatz. (Foto: honda.de)

Honda SENSING arbeitet im Hintergrund, sowohl im Stadtverkehr als auch auf kurvigen Landstraßen. Über My Honda+ lassen sich Smartphone-Funktionen wie Fernverriegelung, digitaler Schlüssel, Sicherheitswarnungen, Fahrzeugortung und digitale Pannenhilfe für drei Jahre kostenfrei nutzen.

Hand hält ein Smartphone mit geöffneter My Honda+ App, die den Honda Prelude anzeigt, im Hintergrund das Fahrzeug.
Die My Honda+ App zeigt den Honda Prelude samt digitalem Schlüssel und Fahrzeugstatus. (Foto: honda.de)

Noch vor dem offiziellen Verkaufsstart hat der Prelude den ersten Platz bei BEST OF mobility 2025 in der Kategorie „Plug-in-Hybrid and Hybrid-Cars“ gewonnen und dazu den Red Dot Design Award für das „Unlimited Glide“-Designkonzept mit flachen, breiten Proportionen, markanter Dachlinie sowie einem konsequent auf Fahrer und Beifahrer abgestimmten Innenraum erhalten.

Honda nennt einen kombinierten Verbrauch von 5,2 Litern, 117 Gramm CO₂ und Effizienzklasse D. Einstiegspreis: 49.500 Euro.

Bilder: Hersteller

FAQ

1. Für wen ist der neue Honda Prelude besonders interessant?

Für Fahrer, die ein emotionales Coupé wollen, aber keinen absurden Verbrauch akzeptieren. Er passt zu Leuten, die gutes Lenkgefühl, anständige Alltagstauglichkeit und moderne Technik schätzen – ohne sich mit Wallbox und Ladetarifen herumzuschlagen. Pendler und Langstreckenfahrer, die ein Auto mit Charakter suchen, liegen hier richtig.

2. Was macht die S+ Shift-Technologie im Alltag so besonders?

Sie gibt dem Hybrid Rhythmus und spürbare Rückmeldung. Statt nur effizient zu schalten, simuliert sie Gangwechsel mit passendem Sound und direkter Leistungsentfaltung. Mit den Wippen kannst du selbst mitmischen. Auf kurvigen Straßen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus engen Radien sollte das den Unterschied machen – Effizienz und Fahrspaß liegen näher beieinander als bei vielen anderen Hybriden.

3. Warum ist der Honda Prelude mehr als nur ein nostalgisches Comeback?

Weil Honda den Namen nicht nur recycelt, sondern mit einer eigenen Idee gefüllt hat. Der Prelude kopiert keine alten Generationen, sondern interpretiert den Coupé-Gedanken neu: präzise, effizient, technisch sauber. Vollhybrid ohne Steckdose, gutes Fahrwerk und moderne Ausstattung – das ist ein eigenständiges Auto für heute, kein reines Erinnerungsstück.