Restaurierter Porsche 911 S Softwindow Targa von 1967 in Mittelgrau Metallic, seitlich fotografiert in einer Halle.
(Fotos: Anbieter, siehe unten)

Porsche 911 S Softwindow Targa: Ikone mit Faltheckscheibe

Wenige Buchstaben, große Wirkung: Ein „S“ auf dem Heck eines Porsche 911 aus dem Jahr 1967 steht für jene Verfeinerung, die den frühen Elfer zur hochkarätigen Fahrmaschine machte. Besonders begehrt ist die Variante Porsche 911 S Softwindow Targa – ein seltenes Stück Automobilgeschichte mit faltenbarer Kunststoffheckscheibe, schwarzer Lederausstattung und jener Klarheit in der Linienführung, die das Design der ersten Generation prägte. Der Wagen wurde ursprünglich in Deutschland ausgeliefert, trägt die Sonderfarbe Mittelgrau Metallic (MB 178) ab Werk und ist vollständig restauriert worden. Die Kombination aus 2,0‑Liter‑Boxer, Schaltgetriebe und Targa-Konzept verdichtet die Essenz des 911: Leichtigkeit, Präzision, mechanische Ehrlichkeit. Die Laufleistung liegt bei 2.860 Kilometern.

Detailaufnahme des Heckbereichs eines Porsche 911 S Softwindow Targa mit S-Emblem und lackierter Motorabdeckung in Mittelgrau Metallic.
Das ikonische S-Emblem am Heck des Porsche 911 S Softwindow Targa in Mittelgrau Metallic (MB 178) aus dem Jahr 1967. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Der seltene Reiz des Softwindow-Targa

Das Softwindow macht den Porsche 911 S Targa zu einer Rarität: Statt einer festen Heckscheibe trägt diese Ausführung eine flexible Kunststoffscheibe, die sich öffnen und zusammenfalten lässt. Das Ergebnis ist ein eigener Open-Air-Charakter – mehr als ein Schiebedach, weniger kompromisslos als ein Vollcabrio, mit dem ikonischen Targa-Bügel als Sicherheits- und Stilelement. Ab Spätsommer 1967 ließ sich ein festes, beheizbares Heckglas ordern. Gerade deshalb markiert die Softwindow-Konfiguration einen frühen, kurzen Zeitraum der Modellgeschichte und ist heute begehrt. Sie öffnet die Heckzone nicht nur optisch, sondern auch akustisch: Der Klang des luftgekühlten Boxers rollt direkter in den Innenraum, die Fahrt wird zur sinnlichen Erfahrung. Wer das Wesen des 911 verstehen will, findet hier einen einzigartigen Zugang – reduziert, leicht, pur.

Restaurierter Porsche 911 S Softwindow Targa von 1967 in Mittelgrau Metallic in einer Ausstellungshalle
Seltenes Exemplar des restaurierten Porsche 911 S Softwindow Targa, Baujahr 1967, im Sonderfarbton Mittelgrau Metallic. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Zeitkapsel von 1967 in Mittelgrau Metallic

Heckansicht eines Porsche 911 S Softwindow Targa von 1967, Mittelgrau Metallic, in einer modernen Garage.
Die Heckansicht des restaurierten Porsche 911 S Softwindow Targa aus dem Modelljahr 1967. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Der Blick auf die Karosserie in Mittelgrau Metallic (MB 178) erklärt, warum Farbwahl Charakter formt. Das originäre Sonderfarb-Finish nimmt dem 911 S jede Effekthascherei und lässt die Linien der F‑Serie wirken: flacher Vorderwagen, eleganter Hüftschwung, spannungsvolle Heckpartie. Die Innenausstattung in Leder Schwarz setzt dazu einen zeitlosen Kontrast und ergänzt die klare Ästhetik. Dass der Wagen in Deutschland erstgeliefert wurde, fügt der Vita eine Kontinuität hinzu. Es passt zu diesem Exemplar, dass Sonderwunsch-Optionen an Bord sind – Ausdruck eines kundigen Blicks auf Details schon bei der Bestellung. So entsteht das Bild eines 911 S Softwindow Targa, der in seiner gesamten Konfiguration stimmig ist: ein echter 1967er, authentisch im Auftritt, souverän in seiner Zurückhaltung.

Technik: 2,0‑Liter-Boxer und Schaltgetriebe

Offener Motorraum eines Porsche 911 S Softwindow Targa von 1967 mit 2,0-Liter-Boxermotor in Mittelgrau Metallic.
Der originale 2,0-Liter-Boxermotor im restaurierten Porsche 911 S Softwindow Targa. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Im Heck arbeitet der 2,0‑Liter-Sechszylinder-Boxer – jenes Triebwerk, das den Charakter der frühen 911 definiert. Luftgekühlt und heckangetrieben, liefert es die besondere Mischung aus Drehfreude, mechanischer Direktheit und Transparenz im Ansprechverhalten. Das manuelle Getriebe passt dazu wie ein maßgeschneiderter Handschuh: Schalten ist hier Teil der Choreografie, nicht nur Mittel zum Zweck. Die S-Version stand schon in ihrer Zeit für gesteigerte Dynamik, ohne den Alltag aus dem Blick zu verlieren. Benzin als Kraftstoff, geringes Gewicht, feine Abstimmung – das Zusammenspiel ergibt jenes Gefühl, auf das Enthusiasten seit Generationen schwören. Dieser 911 S Softwindow Targa verkörpert die Idee des fahraktiven Klassikers, der auf kurvigen Landstraßen ebenso überzeugt wie auf stillen Morgenfahrten, wenn Motorwärme und Mechanik ihren unverfälschten Dialog beginnen.

Targa-Idee: Offenheit mit Sicherheitsbügel

Geöffnete Kunststoffheckscheibe eines Porsche 911 S Softwindow Targa von 1967 in Mittelgrau Metallic, Blick auf Innenraum und Targa-Bügel.
Detailansicht mit geöffneter flexibler Heckscheibe. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Die Targa-Karosserie, mit herausnehmbarem Dachteil und markantem Überrollbügel, wurde Mitte der 1960er Jahre vorgestellt und bereitete den Weg für eine neue Form des Offenfahrens. Das Konzept verband Sicherheit mit Freiheit – und prägte Generationen von 911. Die Modellhistorie setzt markante Wegpunkte: Der 911 wurde Anfang der 1960er Jahre als Nachfolger des 356 vorgestellt, die erste Generation („F‑Serie“) prägte die Jahre zwischen 1964 und 1973. Gerade 1967 markiert dabei eine frühe Reifephase: Die Targa-Form war frisch in der Produktion, die Softwindow-Variante die ursprüngliche Auslegung, bevor die feste Glasheckscheibe Verbreitung fand. Dieser zeitliche Kontext macht den Porsche 911 S Softwindow Targa so faszinierend: Er steht für die Pionierzeit des Targa-Gedankens, in der Offenheit, Design und Technik ein neues Gleichgewicht fanden.

Innenraum eines Porsche 911 S Softwindow Targa von 1967 mit schwarzer Lederausstattung und klassischem Cockpit.
Original-Innenraum des restaurierten Porsche 911 S S. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Restauriert, dokumentiert – und bereit für Wege

Armaturenbrett eines Porsche 911 S Softwindow Targa von 1967 mit sichtbarem 911S Logo.
Der Blick in den restaurierten Innenraum des Porsche 911 S Softwindow Targa zeigt das Armaturenbrett mit 911 S Emblem. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Eine vollständig und über zwei Jahre dokumentiert durchgeführte Vollrestaurierung verleiht diesem Wagen die Anmutung einer sorgfältig konservierten Zeitkapsel. Oberflächen, Spaltmaße, Materialien – alles wirkt so, als hätte die Uhr einen Moment innegehalten, um die Essenz 1967 festzuhalten. Die Laufleistung von 2.860 Kilometern illustriert, mit welcher Achtsamkeit das Ergebnis gepflegt wird. Innen empfängt Leder Schwarz, außen schimmert Mittelgrau Metallic – eine Kombination, die Eleganz und Ruhe ausstrahlt. Dass ein Schaltgetriebe die Kraft des 2,0‑Liter-Boxers verteilt, macht jeden Kilometer erlebbar. Wer Mobilität als Kulturtechnik versteht, wird hier fündig: Ein Klassiker, der seine Geschichte nicht im Vitrinenglas erzählt, sondern im perfekten Zustand bereitsteht, die Werte seiner Epoche auf heutige Straßen zu tragen – leise, klar, unbedingt authentisch.

Für Liebhaber: ein Angebot mit klarer Verlockung

Nahaufnahme der klassischen Instrumente eines Porsche 911 S Softwindow Targa von 1967 mit grünen Skalen und Kilometerzähler.
Das originale Kombiinstrument des Porsche 911 S Softwindow Targa unterstreicht die Authentizität des restaurierten Klassikers. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Der Porsche 911 S Softwindow Targa ist aktuell erhältlich – ein Umstand, der die Vorstellung beflügelt, ein solches Stück Automobilkultur zu besitzen und zu bewegen. Die frühe Targa-Idee, die seltene Softwindow-Ausführung, die originale Sonderfarbe, die deutsche Erstauslieferung und die dokumentierte Vollrestaurierung ergeben ein Paket, das kaum dichter sein könnte. Es ist jene Art von 911, die nicht nur sammeltauglich ist, sondern die Essenz des Fahrens verkörpert. Preis: 275.000 Euro.

Bedienungsanleitung und Pflegepass eines Porsche 911 S Softwindow Targa von 1967 auf schwarzem Ledersitz
Originale Bordliteratur und Pflegepass eines Porsche 911 S auf dem schwarzen Ledersitz, typisch für restaurierte Klassiker. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Bilder: Anbieter des Fahrzeuges