Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid in silberblauer Lackierung, von vorn schräg fotografiert auf heller Fläche.
(Foto: mitsubishi-motors.de)

Plug-in-Hybrid: Der Mitsubishi Outlander PHEV

Manche Autos verschwinden nie ganz. Der Outlander PHEV ist zurück und füllt genau die Lücke, die viele Vielfahrer seit dem Vorgänger vermisst haben. Großes SUV, zwei Elektromotoren, echter Allradantrieb, viel Platz und eine lange PHEV-Tradition – das ist kein modisches Accessoire, sondern ein Auto für Leute, die Stadt, Autobahn, Familienalltag und gelegentliche Schotterpisten mit einem Fahrzeug abdecken wollen.

Er soll möglichst viele Einsatzzwecke gleichzeitig bedienen, ohne dabei beliebig zu werden. Das gelingt ihm erstaunlich gut.

Ein SUV mit gewachsener Geschichte

Mitsubishi Outlander PHEV SUV auf einer offenen Fläche vor Berglandschaft, zwei Personen stehen daneben
Der neue Mitsubishi Outlander kommt als Plug-in Hybrid SUV. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Die Linie begann Anfang der 2000er mit dem Airtrek, daraus wurde der Outlander. Der entscheidende Schritt kam 2013: Mitsubishi brachte damals als einer der Ersten ein Plug-in-Hybrid-SUV mit 4WD auf den Markt. Diese Historie merkt man dem aktuellen Modell an. Es wirkt nicht wie ein nachträglich elektrifizierter Verbrenner, sondern wie die logische Weiterentwicklung einer seit über zehn Jahren verfolgten Idee.

Weltweit wurden über zwei Generationen mehr als 370.000 Outlander PHEV verkauft. Die gesamte Outlander- und Airtrek-Baureihe stand bis 2020 bei 2,6 Millionen Einheiten.

Der Antrieb: elektrisch, kräftig, gelassen

Edler Innenraum des Mitsubishi Outlander PHEV mit braunen Ledersitzen, Zentraldisplay und hochwertiger Verarbeitung.
Moderner, hochwertiger Innenraum des Outlander mit braunen Ledersitzen und Infotainmentsystem. (Foto: mitsubishi-motors.de)

306 PS Systemleistung für flexible Mobilität

Unter der Haube arbeitet ein 2,4-Liter-Vierzylinder mit 136 PS. Dazu ein 85-kW-Motor vorn und ein 100-kW-Motor hinten. Systemleistung 225 kW beziehungsweise 306 PS.

Für ein SUV dieser Größe ist genau diese Kombination entscheidend. Kurze Strecken fährt er lokal emissionsfrei elektrisch, bei Bedarf übernimmt der Benziner ohne Reichweitenangst.

Gewichteter Verbrauch: 16 bis 19,1 kWh/100 km Strom plus 2,6 bis 2,7 l/100 km Benzin. CO₂-Ausstoß 60 g/km, Klasse B. Batterie leer werden daraus 6,8 bis 7,1 l/100 km und Klasse E bis F.

Das faszinierende Detail: Super All Wheel Control

Mitsubishi Outlander PHEV fährt dynamisch auf einer herbstlichen Straße durch den Wald.
Der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid Electric Vehicle (PHEV) überzeugt mit kräftigem Antrieb, Allradtechnik und Alltagstauglichkeit. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Allrad mit elektronisch geregelter Kraftverteilung

Das eigentliche Highlight ist der serienmäßige Super All Wheel Control (S-AWC). Das Allradsystem bietet eine Verbesserung bei Traktion, Stabilität und Handling und zeigt sowohl auf rutschigen Straßen als auch in Kurven seine Stärken.

Auf nasser Fahrbahn, in schnellen Kurven oder auf losem Untergrund merkt man den Unterschied sofort. Weniger Untersteuern, bessere Spurtreue, spürbar mehr Traktion. Das System spielt seine Stärken nicht nur im Gelände aus, sondern vor allem im Alltag – beim zügigen Herausbeschleunigen aus engen Kurven, auf verschneiten Zufahrten oder bei wechselnden Bedingungen auf der Autobahn.

Sieben Fahrmodi stehen zur Wahl: Normal, ECO, Power, Tarmac, Gravel, Snow und Mud. Normal findet einen guten Kompromiss aus Effizienz und Stabilität. Power gibt deutlich direktere Leistungsentfaltung, Snow hält die 306 PS gut dosierbar, Mud und Gravel passen die Regelsysteme an den Untergrund an.

Fahrmodi-Drehregler in der Mittelkonsole des Mitsubishi Outlander PHEV
Die zentrale Steuerung der Fahrmodi im Mitsubishi Outlander. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Komfort, Klang und ein moderner Innenraum

Innenraum des Mitsubishi Outlander PHEV mit brauner Lederausstattung und moderner Cockpit-Gestaltung
Der Innenraum des Outlander PHEV bietet ausreichend Platrz. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Innen setzt Mitsubishi auf ordentliche Materialien und saubere Verarbeitung. Sichtbare Ziernähte an Armaturenträger, Türverkleidungen und Sitzen, keine billigen Oberflächen an den wichtigen Stellen. Es soll ein angenehmes, hochwertiges SUV sein, ohne die Alltagstauglichkeit zu vergessen.

Edler Innenraum des Mitsubishi Outlander PHEV mit braunen Ledersitzen, Zentraldisplay und hochwertiger Verarbeitung.
Das zentral angeordnete Infotainmentsystem des Mitsubishi. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Yamaha-Sound und One Pedal Mode

Das „Dynamic Sound Yamaha“-System ist speziell auf den Innenraum abgestimmt. Auf langen Strecken macht das einen echten Unterschied – deutlich besser als der übliche OEM-Einheitsklang.

Dazu gibt es den One Pedal Mode. Über eine Taste in der Mittelkonsole aktiviert, lässt sich das Auto fast allein mit dem Fahrpedal steuern. Besonders in der Stadt und auf Bergstrecken reduziert das die Pedalarbeit spürbar. Die Rekuperationsstärke lässt sich über die Schaltwippen am Lenkrad in mehreren Stufen einstellen.

Für Alltag, Familie und Unternehmen gedacht

Hand hält Smartphone mit geöffneter Mitsubishi Motors App vor dem Outlander PHEV.
Die Mitsubishi Motors App ermöglicht die Fernsteuerung von Funktionen des Outlander PHEV, wie Ladestand oder Klimatisierung. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Der Outlander PHEV kombiniert elektrisches Fahren, ordentlichen Platz, guten Komfort und moderne Assistenzsysteme. Damit ist er nicht nur für Privatkunden interessant, sondern auch als Dienstwagen oder Flottenfahrzeug. Die Mitsubishi Motors App liefert Ladestandsanzeige, Ladetimer und die Möglichkeit, die Klimatisierung inklusive Warmwasser-Standheizung vorab einzuschalten.

Die Rekuperation kann über die Lenkradwippen fein dosiert werden.

Preislich startet er ab 39.990 Euro. Das Leasingbeispiel für den Diamant 4WD liegt bei 189 Euro monatlich (null Euro Anzahlung, 24 Monate, 10.000 km/Jahr, Stand Juni 2026). Die Listenpreise reichen je nach Ausstattung von 49.990 bis 61.790 Euro abzüglich 10.000 Euro Aktionsrabatt. Je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen sind zusätzlich Förderungen von 3.500, 2.500 oder 1.500 Euro möglich.

Bilder: Hersteller

FAQ

Frontpartie des Mitsubishi Outlander PHEV mit Markenemblem und Kühlergrill
Markanter Kühlergrill des Outlander Plug-in Hybrid. (Foto: mitsubishi-motors.de)

1. Für wen eignet sich der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid im Alltag besonders?

Für alle, die unterschiedliche Anforderungen in einem Auto unterbringen müssen. Wer werktags in der Stadt unter 80 km fährt, am Wochenende 400 km Autobahn macht und dabei nicht auf Platz, Allrad und vernünftigen Komfort verzichten will, bekommt hier ein rundes Paket. Familien haben genug Raum, Pendler fahren viel elektrisch, Unternehmen profitieren von der Eignung als Dienstwagen oder Flottenfahrzeug und dem repräsentativen Auftritt. Die echte Stärke ist diese breite Alltagstauglichkeit.

2. Was macht den Antrieb des Outlander PHEV so besonders?

Die gelungene Mischung aus elektrischer Ruhe auf kurzen Strecken, 306 PS Systemleistung und der Langstreckensicherheit eines Verbrenners. Man hat keine Reichweitenangst, der Allradantrieb verbessert Traktion, Stabilität und Handling, und das Gesamtfahrgefühl bleibt souverän und gelassen. Auf trockener Straße genauso wie bei Schnee oder Schotter. Das ist kein reines Effizienz-Tool, sondern ein angenehmer Alleskönner.

3. Warum spielt die Technik im Outlander nicht nur für Daten, sondern auch für das Fahrerlebnis eine Rolle?

Weil S-AWC tatsächlich spürbar mehr Traktion und Stabilität liefert, der One Pedal Mode im Stadtverkehr und auf Bergstrecken entspannt und das Yamaha-Soundsystem auf langen Etappen die Atmosphäre merklich verbessert. Die Technik steht nicht nur auf dem Papier, sie verändert das reale Fahren – in Richtung Ruhe, Souveränität und praktischer Nutzbarkeit. Genau das unterscheidet gute PHEVs von reinen Datensammlern.