Roter Mitsubishi ASX Modell 2026 fährt auf einer städtischen Straße
Der neue Mitsubishi ASX als Kompakt-SUV in urbaner Umgebung (Foto: mitsubishi-motors.de)

Mitsubishi ASX: Viel Herz auf wenig Raum

4,23 Meter lang, 1,57 Meter hoch. Der ASX braucht keine großen Gesten, um im Alltag zu funktionieren. Seit 2010 steht er als kompakter SUV für fünf Erwachsene unterhalb der größeren Crossover-Modelle. Überschaubar genug für die Stadt, langstreckentauglich genug für die Wochenendtour. Die erhöhte Sitzposition gibt genau das entspannte Gefühl, das man im dichten Verkehr sucht. In engen Parklücken bleibt er handlich, innen wirkt er nicht beengt.

Ein kompaktes SUV mit klarer Haltung

Roter Mitsubishi ASX SUV in einer Stadtstraße, seitlich fotografiert, mit zwei Passanten im Hintergrund.
Alltagsauto: Der neue Mitsubishi ASX als kompaktes SUV. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Dynamic Shield vorne, markante Nase, scharfe LED-Signatur. Das Gesicht ist modern, ohne aufdringlich zu wirken. Sportliche Seitenlinie, große Fensterflächen, optional Zweifarblack. Es entsteht kein Showcar, sondern ein aufgeräumter, selbstbewusster Auftritt, der zum Charakter passt.

Praktische Proportionen statt großer Gesten

Genau die Abmessungen machen den ASX stark. 4,23 Meter Länge bleiben citytauglich, die 1,57 Meter Höhe erleichtern Ein- und Aussteigen spürbar. Große Fensterflächen liefern gute Rundumsicht. Die schwarze Shark-Dachantenne hält die Gesamthöhe niedrig. Solche Details wirken im Prospekt unspektakulär, im Alltag zählen sie täglich.

Innenraum: variabel, hell und überraschend erwachsen

Blick auf das Lenkrad, die digitalen Instrumente und das Touchdisplay im Mitsubishi ASX.
Handlich: Das griffige Lenkrad des ASX mit verschiedenen Bedienknöpfen. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Übersichtliches Cockpit, gut erreichbare Schalter, Platz für fünf. Die Sitze bieten anständigen Seitenhalt und fühlen sich hochwertiger an als die Preisklasse vermuten lässt. Der lange Radstand sorgt vorne wie hinten für ordentliche Kopf- und Beinfreiheit.

Das stärkste Argument ist die um 16 cm verschiebbare Rückbank. Lehne 60:40 teilbar. Ladevolumen wächst von 332 auf 401 Liter nach VDA – 70 Liter mehr, wenn man sie braucht. Genau diese Flexibilität trennt im Alltag zwischen „geht so“ und „passt perfekt“.

Drei Antriebe für unterschiedliche Alltage

Roter Mitsubishi ASX SUV auf einer gepflasterten Straße vor einem Straßencafé in der Stadt
Handlich: Der neue Mitsubishi ASX präsentiert sich als kompakter SUV. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Den Einstieg macht der 1.2 Turbo mit 84 kW (115 PS) und klassischem Sechsgang-Schaltgetriebe. Leicht, unkompliziert, sparsam. Die richtige Wahl für alle, die keine Elektronik zwischen Motor und Fahrer wollen.

Darüber steht der Mildhybrid. 1.3 Turbo mit 104 kW (140 PS), gekoppelt an ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die 12-V-Batterie und der Startergenerator unterstützen beim Anfahren und bei höherem Leistungsbedarf. Das Ansprechverhalten wird spürbar besser, der Verbrauch bleibt akzeptabel.

Hybrid mit eigener technischer Note

Der Hybrid ist die interessanteste Variante. 1.8er Benziner (80 kW/109 PS) plus 36 kW (49 PS) E-Motor ergeben 116 kW (158 PS) Systemleistung. Das Multi-Mode-Automatikgetriebe des Modelljahres 2026 hat sich verändert. Auf kurzen Strecken sind bis zu 80 Prozent rein elektrisches Fahren möglich. Die Traktionsbatterie lädt ausschließlich über Rekuperation beim Bremsen und Ausrollen.

Das faszinierende Detail: Google built-in im ASX

Innenraum des Mitsubishi ASX mit Multifunktionslenkrad und großem Infotainment-Touchscreen.
Modern: Das Cockpit des Mitsubishi ASX mit Google built-in und großem Touchscreen. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Das wirklich starke Feature ist Google built-in. Je nach Ausstattung läuft das System nativ im Auto – ohne ständig ein Smartphone zu brauchen. Nach einmaliger Anmeldung mit Google-Konto gibt es echte Navigation mit Live-Verkehr, über 100 Apps aus dem Play Store und den Assistant per Sprachbefehl oder Lenkradtaste.

Dazu gibt es digitale Instrumente wahlweise 7 oder 10,25 Zoll sowie einen 10,4-Zoll-Touchscreen. Kabelloses Apple CarPlay und Android Auto gehören dazu, Smartphones lassen sich induktiv laden. Wer Wert auf Sound legt, bekommt das Harman Kardon-System mit neun Lautsprechern und Subwoofer.

Sicherheit, die im Hintergrund arbeitet

Mitsubishi ASX in Rot fährt auf einer städtischen Straße, modern gestaltete Front mit Dynamic Shield und LED-Signatur
Modern: Die Frontansicht des neuen Mitsubishi ASX. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Der ASX bringt ein umfangreiches Paket an Assistenzsystemen mit. Aktiver Spurhalteassistent, Aufmerksamkeitsassistent, intelligenter Geschwindigkeitsassistent, Notfall-Lenkassistent, Ausstiegsassistent, Multikollisionsbremse, Totwinkelwarner, Fernlichtassistent sowie Park- und Ausparkhilfe.

Der Spurhalter greift ab 65 km/h sanft ein. Der Ausstiegsassistent warnt beim Türöffnen vor Fahrzeugen, die von hinten kommen. MI-PILOT verbindet adaptive Tempoautomatik mit aktivem Spurfolgeassistenten und erlaubt teilautomatisiertes Fahren bis 160 km/h. Im Stop-and-go regelt das System Anhalten und Anfahren selbstständig.

Verbrauch, Varianten und Preis

Roter Mitsubishi ASX parkt am Straßenrand in einer europäischen Stadt, eine Frau steht neben dem Fahrzeug, ein Mann nähert sich.
Citytauglich: Der neue ASX überzeugt als alltagstauglicher Kompakt-SUV. (Foto: mitsubishi-motors.de)

Realistische Verbräuche: Der 1.2 Turbo liegt bei 5,7 l/100 km und 129 g/km CO₂ (Klasse D). Der Mildhybrid kommt auf 6,0 l und 135–136 g/km (Klasse D bis E). Der Hybrid ist mit 4,3–4,4 l/100 km und 99–100 g/km (Klasse C) klar der Sparsamste.

Der ASX startet bei 22.390 Euro als Diamant mit dem 1.2 Turbo, 115 PS und Handschaltung. Drei unterschiedliche Antriebe, mehrere Ausstattungslinien. Er will nicht der Lauteste oder Größte sein. Wer einen unaufgeregten, praktischen und technisch gut ausgestatteten Kompakt-SUV sucht, bekommt hier ein ehrliches Angebot.

FAQ

1. Für wen eignet sich der Mitsubishi ASX im Alltag besonders gut?

Für alle, die ein handliches SUV mit guter Übersicht, erhöhter Sitzposition und echter Variabilität wollen, ohne gleich einen ausgewachsenen Crossover zu fahren. In der Stadt nutzt man die kompakten Maße und die leichte Handhabung, auf Landstraßen und Autobahn die ruhige Art. Die verschiebbare Rückbank macht ihn zum Alltags-Alleskönner – vom Großeinkauf bis zur kleinen Urlaubsfahrt. Wer keinen XXL-SUV braucht, aber trotzdem modernes Auto mit vernünftigen Platzverhältnissen sucht, liegt richtig.

2. Welche Motorisierung ist beim Mitsubishi ASX die sinnvollste Wahl?

Das entscheidet das Fahrprofil. Wer viel in der Stadt und auf kurzen Strecken unterwegs ist, nimmt den Hybrid. Er läuft häufig elektrisch, verbraucht 4,3–4,4 Liter und bietet den entspanntesten Alltagsantrieb. Wer ein klassisches, günstiges und unkompliziertes Auto will, greift zum 1.2 Turbo mit Handschaltung. Der Mildhybrid ist der Mittelweg für alle, die mehr Leistung, Automatik und etwas Unterstützung beim Anfahren suchen. Wenn-Dann-Regel: Hoher Stadtanteil und Effizienz im Vordergrund – Hybrid. Ansonsten nach Budget und Getriebewunsch entscheiden.

3. Was macht den Mitsubishi ASX technisch besonders interessant?

Die gelungene Kombination aus kompaktem Format und echter moderner Ausstattung. Google built-in ist das Highlight – Navigation, Echtzeit-Infos und Apps laufen ohne permanentes Handy. Dazu digitale Instrumente, kabelloses CarPlay/Android Auto, induktives Laden und auf Wunsch ein richtig gutes Harman-Kardon-System. Die Assistenzsysteme, besonders MI-PILOT, arbeiten unauffällig und effektiv. Der ASX beweist, dass ein Kompakt-SUV praktisch und gleichzeitig technisch erwachsen sein kann.

Bilder: Hersteller