REDSTONE 550 R2 ATV auf einer Straße vor einem Tunnel im Freien, umgeben von Herbstlaub.
(Foto: de.bendamoto.com)

Benda ATV: Wenn Arbeit und Abenteuer eins werden

Der REDSTONE 550 R2 fährt sich nicht wie ein gewöhnliches Arbeitsgerät. Er basiert auf einer 1000er-Plattform, hat einen verlängerten Radstand von 1.500 Millimetern und 305 Millimeter Bodenfreiheit. Das Ergebnis ist spürbare Ruhe und gute Spurtreue, auch wenn Untergrund, Last oder Aufgabe ständig wechseln.

Ein V2, der dem Fahrzeug Charakter gibt

Detailaufnahme des V2-Motors des REDSTONE 550 R2 ATV
Der 498,4-Kubik-V2-Motor, das Herzstück des REDSTONE 550 R2 im Detail. (Foto: de.bendamoto.com)

Das Herz des Fahrzeugs ist der 498,4 Kubik große V2. In einer Klasse, in der fast nur Einzylinder unterwegs sind, setzt er ein klares Zeichen. Er läuft deutlich ruhiger und entfaltet seine Kraft gleichmäßiger. Das ist kein nettes Extra – das verändert den gesamten Charakter.

Warum der V-Twin hier so spannend ist

42,6 PS bei 8.000 U/min und 41,3 Nm bei 5.500 U/min sind die nackten Zahlen. Entscheidend ist, wie früh und sauber das Drehmoment kommt. Genau das braucht man, wenn man nicht nur zum Spaß unterwegs ist, sondern wirklich arbeitet. Die Kraft kommt kontrolliert, ohne Hektik, und lässt sich fein dosieren.

Die elektronische Drosselklappensteuerung sorgt für präzises Ansprechverhalten. Zusammen mit dem CVT-Getriebe (L, H, N, R, P) und dem zuschaltbaren Allrad samt Differenzialsperre ergibt sich ein Antrieb, der im harten Alltag einfach funktioniert – ohne Theater.

Robuste Technik für echte Anforderungen

Offenes Fahrgestell eines Offroad-Fahrzeugs mit großen Reifen und gelben Stoßdämpfern.
Das Fahrgestell mit großem Federweg und Offroad-Bereifung. (Foto: de.bendamoto.com)

Chrom-Molybdän-Stahl und geschmiedetes Aluminium bringen rund 20 Prozent mehr Tragfähigkeit bei weniger Gewicht. Die hohe Verwindungssteifigkeit passt dazu: Das Fahrzeug bleibt auch unter Last ruhig und berechenbar. Genau das schafft Vertrauen, wenn man lange unterwegs ist oder unruhiges Gelände hat.

Lenkung mit drei Gesichtern

Die elektrische Servolenkung hat drei Modi – Work, Standard und Sport. Das ist kein Spielerei. Im Work-Modus gibt sie maximale Unterstützung, wenn man mit schwerer Last langsam rangiert. Sport liefert direktere Lenkpräzision, wenn es schneller zur Sache geht. Man spürt den Unterschied sofort.

Vorne und hinten arbeiten Doppelquerlenker, vorne mit Stabilisator. Einstellbare Gasdruckdämpfer an beiden Achsen zeigen, dass der 550 R2 nicht nur Belastung wegstecken, sondern auch sauber führen soll.

Gebaut für lange Tage und klare Präsenz

REDSTONE 550 R2 ATV in Seitenansicht mit großem Sitz und robustem Fahrwerk.
Das REDSTONE 550 R2 ATV mit verlängertem Radstand und moderner V2-Technik. (Foto: de.bendamoto.com)

Das optimierte Luftansaug- und Strömungssystem hält den Motorraum bei langen Einsätzen unter Last oder mit Sozius auf vernünftiger Temperatur. Das klingt unspektakulär, ist aber entscheidend für konstante Leistungsentfaltung.

30 Liter Tank, 900 Kilogramm gebremste Anhängelast und 399 Kilogramm Trockengewicht machen klar, wofür das Fahrzeug gebaut wurde. Die Abmessungen von 2.365 × 1.245 × 1.450 mm wirken stattlich, ohne plump zu sein.

Die Lichtsignatur als Teil der Identität

Die LED-Front im Matrix-Layout sieht nicht nur eigenständig aus, sie leuchtet das Umfeld homogen aus. Gerade im unübersichtlichen Gelände oder bei Dunkelheit nach langen Arbeitstagen ist das ein echter Vorteil.

Der REDSTONE 550 R2 versucht nicht, mit reiner Härte zu punkten. Er verbindet solide Technik, einen kultivierten V2 und durchdachte Details zu einem Paket, das Arbeit erträglich und streckenweise sogar angenehm macht. Für 8.390 Euro UVP ist das ein ernstzunehmendes Angebot.

FAQ

1) Für wen ist der REDSTONE 550 R2 eher Arbeitsgerät – und für wen eher Freizeit-ATV?

Er richtet sich an Leute, die beides brauchen. Hof, Forst, Jagd oder Betrieb auf der einen Seite, und am Wochenende kein reines Nutzfahrzeug unter dem Hintern wollen. Die lange Plattform, 305 mm Bodenfreiheit, zuschaltbarer Allrad mit Sperre und das CVT-Getriebe sprechen klar die Arbeitsseite an. Der V2 sorgt dafür, dass man danach nicht kaputt ist, sondern noch Lust auf eine Runde hat.

2) Was bringt der V2-Motor im Alltag wirklich – und ist die Leistung für schwere Aufgaben ausreichend?

Man merkt sofort den Unterschied zu einem typischen Einzylinder. Mehr Laufruhe, deutlich bessere Dosierbarkeit des Drehmoments. Die 41,3 Nm kommen früh und bleiben nutzbar – genau dort, wo man sie beim Ziehen, Rangieren oder langsamen Klettern braucht. Mit der elektronischen Drossel und dem CVT lässt sich die Kraft so fein dosieren, dass man selten Traktion verliert.

3) Welche Technikdetails machen im täglichen Einsatz den größten Unterschied (Komfort, Kontrolle, Sicherheit)?

Die Tri-Mode-Servolenkung ist eines der wichtigsten Details. Work-Modus entlastet bei schweren Manövern spürbar, Sport-Modus gibt mehr Rückmeldung, wenn man zügiger unterwegs ist. Dazu die steife Karosserie aus Chrom-Molybdän und geschmiedetem Aluminium, Doppelquerlenker an beiden Achsen und einstellbare Gasdruckdämpfer. Die homogene LED-Ausleuchtung rundet das Paket ab, besonders wenn die Tage lang werden.

Bilder: Hersteller