Roter Mazda3 Fünftürer Modelljahr 2024 fährt auf einer Landstraße vor bewaldeter Kulisse.
(Foto: mazda.de)

Mazda3: kompakter Fünftürer mit Platz

Der Mazda3 richtet sich an Menschen, die im Kompaktsegment mehr suchen als bloße Vernunft. Das gilt sowohl für den sportlich gezeichneten Fünftürer als auch für die elegante Limousine. Seit dem Marktstart im Juli 2023 zeigt das Modelljahr 2024 vor allem dort Fortschritte, wo ein modernes Auto im Alltag überzeugen muss: bei Konnektivität, Sicherheit und einer sauber abgestuften Antriebspalette. Dazu kommt eine Werksgarantie von sechs Jahren oder 150.000 Kilometern – ein Wort, das in dieser Klasse Gewicht hat.

Unter der Haube stehen zwei Benziner bereit. Los geht es mit dem neuen e-Skyactiv G 140 (2,5 Liter) mit 140 PS. Darüber rangiert der e-Skyactiv X mit 186 PS, der mit SPCCI-Kompressionszündung arbeitet und damit die spannendste technische Besonderheit des Fahrzeugs darstellt. Gerade für Fahrer, die Technik nicht nur nutzen, sondern verstehen wollen, ist dieses Konzept reizvoll: Es verbindet klassische Benziner-Kultur mit einem ungewöhnlich effizienzorientierten Verbrennungsansatz. Beide Motoren arbeiten serienmäßig mit einem Mild-Hybrid-System zusammen, das Bremsenergie zurückgewinnt und den Verbrenner entlastet.

Interessant wird es beim Antriebskonzept

Roter Mazda3 Fünftürer Modelljahr 2024 geparkt vor einem Gebäude mit Säulen.
Der neue Mazda3 Fünftürer überzeugt mit sportlichem Design und moderner Technik. (Foto: mazda.de)

Zur Wahl stehen ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder eine 6-Stufen-Automatik. Serienmäßig fährt der Mazda3 mit Frontantrieb, der optionale i-Activ-Allradantrieb bleibt dem e-Skyactiv X im Fünftürer vorbehalten und ist in Kombination mit Automatik erhältlich. Genau das macht diese Version besonders interessant: Wer einen kompakten Fahrerwagen mit Traktionsreserve sucht, bekommt hier ein in dieser Klasse keineswegs selbstverständliches Angebot.

Auch bei den Verbrauchswerten bleibt der Mazda3 erfreulich bodenständig. Der Fünftürer mit e-Skyactiv G 140 liegt laut WLTP je nach Getriebe bei 5,9 bis 6,3 Litern je 100 Kilometer. Der e-Skyactiv X 186 kommt im Fünftürer auf 5,6 bis 6,5 Liter (je nach Antrieb), der Fastback auf 5,5 bis 6,1 Liter je 100 Kilometer. Das zeigt, dass der stärkste Motor nicht automatisch der unvernünftigste sein muss.

Mehr Alltag, ohne den Fahrer zu verdrängen

Person nutzt die Mazda-App auf dem Smartphone neben einem geparkten Mazda3.
Moderne Smartphone-Integration beim Mazda3, Bedienung über die Mazda-App. (Foto: mazda.de)

Im Innenraum hat Mazda sinnvoll nachgeschärft. Der zentrale Bildschirm wächst auf 10,25 Zoll, kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sind serienmäßig an Bord. Hinzu kommen Head-up-Display, Qi-Ladefläche und die Bedienung über den Multi Commander. Das ist kein überdigitalisierter Ansatz, sondern einer, der den Fahrer im Mittelpunkt lässt.

Besonders spannend ist der neue Aufmerksamkeitsassistent. Eine Infrarotkamera erkennt Blickrichtung sowie Müdigkeits- oder Ablenkungstendenzen. Dazu kommen eine erweiterte Stauassistenz mit Lenk- und Bremsunterstützung bis 150 km/h, ein optimierter Notbremsassistent sowie je nach Version zusätzliche Parkhilfen. In der Basis Prime-Line ist die Ausstattung bereits ordentlich, mit Rückfahrkamera, Navigationssystem, adaptivem Tempomat und Sicherheitsassistenten. Der Einstieg in den Mazda3 Fünftürer startet bei 28.140 Euro, die Exclusive-Line bei 35.290 Euro, das Sondermodell Homura bei 32.390 Euro.

Bilder: Hersteller