Der Trend zu immer größeren SUV kollidiert in europäischen Innenstädten zunehmend mit engen Straßen, knappen Parkplätzen und strengen Emissionsvorgaben. Genau hier setzt der Opel Rocks an: ein lokal emissionsfreier, extrem kompakter City-Stromer mit zwei Sitzen, der die Lücke zwischen Motorroller und klassischem Kleinwagen schließt. Mit seinem kantigen, fast spielerischen Auftritt und der markanten Front im Opel-Vizor-Look ist er alles andere als ein anonymes Verkehrsmittel. Stattdessen bringt er eine neue, leichte Art von Mobilität auf die Straße – vor allem für jüngere Fahrerinnen und Fahrer, die früh ihre eigene Freiheit auf vier Rädern erleben wollen.
City-Stromer für Einsteiger und urbanen Alltag

Spannend ist vor allem, dass der Opel Rocks bereits ab 15 Jahren gefahren werden darf, sofern die Führerscheinklasse AM vorliegt. Damit öffnet er die Tür zu individueller Mobilität deutlich früher als klassische Pkw. Technisch bleibt der Ansatz bewusst pragmatisch: Die elektrische Reichweite von bis zu 75 Kilometern pro Ladung nach WMTC-Zyklus deckt typische Stadtwege, den Schul- oder Arbeitsweg und spontane Abstecher zum Sport oder in die Innenstadt problemlos ab. Geladen wird an der normalen Haushaltssteckdose, nach rund vier Stunden ist die Batterie wieder voll – umständliche Wallbox-Planung erübrigt sich.

Der Opel Rocks ist klar als Stadtvehikel konzipiert, nicht als Autobahnläufer. Wer urban pendelt, kurze Strecken zurücklegt oder den Zweitwagen überflüssig machen möchte, findet in ihm ein effizientes Werkzeug. Besonders für Auto- und Technikfans interessant: Er zeigt, wie weit sich das Thema Elektroantrieb bereits nach unten in die kleinsten Fahrzeugsegmente ausdehnt und damit neue Mobilitätskonzepte ermöglicht.

Gegenläufige Türen und smarter Innenraum als Hingucker

Die vielleicht bemerkenswerteste Eigenschaft des Opel Rocks ist sein ungewöhnliches Türkonzept. Die beiden Türen öffnen gegengleich – ein Layout, das man sonst eher von historischen Sportwagen oder exklusiven Modellen kennt. Im Stadtalltag erleichtert diese Bauart das Ein- und Aussteigen in engen Parklücken und sorgt natürlich für reichlich Aufmerksamkeit an der Bordsteinkante. Kombiniert mit den ultrakompakten Außenmaßen wirkt der Rocks fast wie ein rollendes Designobjekt, bleibt aber gleichzeitig funktional.

Der Innenraum ist überraschend großzügig gedacht: Zwei Personen finden Platz, dazu bleibt Raum für Einkäufe wie Shopping-Tüten oder Sporttaschen. Ergänzt wird das Ganze durch Zubehör wie das Kargo Kit, das den kleinen Stromer in ein überraschend praktisches Transporttalent verwandelt. Einsätze zur Aufbewahrung und Haken am Armaturenbrett schaffen weitere Ablagemöglichkeiten für den Alltag. Über das Smartphone, das sich optimal integrieren lässt, wird der Rocks zum vernetzten Begleiter – Navigation, Musik und Kommunikation laufen über das vertraute Gerät. Angeboten wird der City-Stromer als Rocks Edition und Rocks GS, beide inklusive Überführungskosten. Die Preise starten bei 7.990 Euro für die Edition und 8.790 Euro für den GS; ein Leasing ist ab 45 Euro pro Monat bei 24 Monaten Laufzeit und 5.000 Kilometern pro Jahr möglich, zuzüglich 1.110 Euro Leasingsonderzahlung.



Bilder: Hersteller



