Die Thornton Hundred EVO Bobber ist eine Maschine, die das Bobber-Thema neu interpretiert. Sie verbindet klassische Ästhetik mit Technik aus dem Supersport-Bereich, basierend auf acht Jahren Entwicklung. Für Fans von Zweizylinder-Motoren, Leichtbau und präziser Fahrdynamik bietet sie ein Stück Motorradkultur.
Leistung, Gewicht und eine klare Ansage an die Konkurrenz

Der 1,2-Liter-Motor mit 1.200 ccm Hubraum leistet 120 PS (88 kW). Bei einem fahrfertigen Gewicht von 170 Kilogramm ergibt das eine dynamische Kombination. Im Vergleich ist sie 80 Kilogramm leichter als ein Triumph Bobber und 126 Kilogramm unter einer Harley Fat Bob. Das bringt eine Leichtfüßigkeit, die eher aus dem Sportsegment bekannt ist, während die Optik reduziert bleibt.
Gefertigt in der britischen Motorsport Valley, nutzt sie lokale Expertise. Rahmen, Fahrwerk und Details entstehen inhouse oder mit Partnern, was britische Manufaktur mit Hightech verbindet.
Limitierte First Edition: 25 Stück als technisches Statement

Die First Edition ist auf 25 Exemplare begrenzt und enthält spezielle Komponenten für Leichtigkeit und SVA-Zulassung. Für Sammler und Fahrer bedeutet das Exklusivität und den Besitz eines frühen Modells.
Die Federung, entwickelt mit KTECH, priorisiert Kontrolle. HEL-Bremssysteme sorgen für Verzögerung, und die Geometrie profitiert von MotoGP-Erfahrung. So kombiniert die Bobber minimalistische Silhouette mit sportlichem Handling, geeignet für Landstraßen und Trackdays.
Faszinierender Leichtbau: Carbon als Schlüsseltechnologie

Carbon-Faser ist zentral für den Leichtbau: Räder und Tank bestehen daraus. Das reduziert ungefederten Massen, verbessert Einlenkverhalten und senkt den Schwerpunkt. In der Praxis führt das zu spontanen Richtungswechseln und Direktheit, die über die klassische Bobber-Optik hinausgeht.
Fahrer, die zwischen Ästhetik und Sportlichkeit wählen mussten, finden hier eine Balance.
Elektronische Helfer und Fahrmodi mit Verstand
Unter der analogen Erscheinung steckt moderne Elektronik: Fahrmodi decken Motorbremsmoment, Launch Control, Wheelie Control und Traktionskontrolle ab, plus Gasmanagement für nasse und trockene Bedingungen.
Das unterstützt bei leistungsstarken Zweizylindern, ohne den Motorcharakter zu verändern. Direkte Modi eignen sich für Track, sanftere für Regen oder Touren. Die Bobber richtet sich an Fahrer, die Dynamik und Sicherheit wollen.
Ergonomie, Alltagstauglichkeit und klassische Bobber-Optik
Optisch treu dem Bobber-Stil mit reduziertem Heck und klaren Linien. Die Ergonomie basiert auf Scans verschiedener Körpergrößen, mit anpassbaren Lenker- und Fußrastenpositionen sowie zwei Sitzaufnahmen.
Das macht sie tauglich für Touren, ohne Komforteinbußen. Passionierte Fahrer schätzen die Verbindung von Optik und Dynamik.
Schlüsselloses Fahren und die Idee einer neuen Motorradkategorie
Das RFID-Schlüsselsystem ermöglicht schlüsselloses Fahren, was den Alltag erleichtert und den Fokus auf das Fahren legt.
Entwickelt von Jody Millhouse und Team durch Geometrie-Experimente, schafft die Bobber eine Nische zwischen Custom-Bike, Leichtbau-Sportler und präzisem Werkzeug. Die limitierte Edition macht sie reizvoll für Enthusiasten, die technische Tiefe und zeitlose Form suchen.
FAQ
1) Was macht die Thornton Hundred EVO Bobber im Vergleich zu klassischen Bobbern so besonders?
Sie folgt optisch dem Bobber-Prinzip, setzt aber auf Fahrdynamik: 120 PS bei 170 kg, spezielles Fahrwerk und sportliche Geometrie. Das fühlt sich mehr wie ein Naked- oder Tracktool an als wie ein traditionelles Custom-Bike.
2) Warum ist der Leichtbau mit Carbon (Räder und Tank) für das Fahrgefühl so entscheidend?
Carbon senkt ungefederten und rotierenden Massen, was Einlenken, Stabilität und Richtungswechsel verbessert. Der Tank reduziert Gewicht oben und optimiert den Schwerpunkt.
3) Für wen ist die limitierte First Edition (25 Stück) wirklich sinnvoll – Fahrer oder Sammler?
Für beide: Sammler erhalten Knappheit, Fahrer profitieren von Leichtbau, Fahrwerk, Bremsen und Geometrie. Es ist exklusiv und fahrbar, ohne Kompromisse.



