Projekt-Report eines Porsche 944 in der Restaurator App auf einem Smartphone mit Fahrzeugdaten, Bild, Wartungsübersicht und Arbeitszeiten.
Die Restaurator App digitalisiert die Projektverwaltung und Dokumentation klassischer Fahrzeuge, wie hier am Beispiel eines Porsche 944. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Restaurator App macht Oldtimer-Projekte endlich übersichtlich

Wer ein klassisches Fahrzeug restauriert oder ein Tuning-Projekt über Monate und Jahre begleitet, kennt das Problem: Notizen liegen verstreut in Heften, Fotos schlummern irgendwo in der Galerie, Arbeitszeiten sind nur grob geschätzt. Genau hier setzt die Restaurator App an. Sie holt die Werkstatt in die Hosentasche und bündelt alle Informationen rund um das Projekt an einem Ort. Die Anwendung ist darauf ausgelegt, alle Projekte auf einen Blick darzustellen und so den Überblick über den oft langen Weg von der Rostlaube zum Sammlerstück zu behalten.

Spannend ist, dass die App nicht nur auf Autos festgelegt ist. Sie eignet sich für alle Projekte – egal ob Auto, Motorrad, Traktor, Boot oder sogar Schreibmaschinen-Restauration. Alles lässt sich individuell anlegen und dokumentieren. Damit richtet sich die Lösung an alle, die Technik lieben und Spaß daran haben, Projekte sauber und nachvollziehbar zu strukturieren, anstatt im Zettelchaos zu versinken.

Digitale Werkstatt in der Hosentasche für jedes Projekt

Screenshot der Shop-Ansicht in der Restaurator App mit Empfehlungen und Partnershops für Ersatzteile und Werkstattbedarf.
Die Restaurator App bietet eine integrierte Shop-Funktion mit Empfehlungen und Partnershops für Restaurationsprojekte. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Im Alltag eines Schraubers ist Zeit oft knapp. Umso wichtiger ist eine klare Struktur. Die Restaurator App präsentiert alle Projekte auf einen Blick und wird so zur Werkstatt in der Hosentasche. Jedes Fahrzeug oder Objekt kann als eigenes Projekt erfasst werden, inklusive der zugehörigen Arbeitsschritte. Schritt für Schritt dokumentieren lautet das Prinzip: Vom Zerlegen über die Instandsetzung bis zum finalen Zusammenbau lassen sich Etappen festhalten und später nachvollziehen.

Besonders für Liebhaber von Oldtimern ist die integrierte Oldtimer-Bewertungsdatenbank interessant. Zusätzlich sind bereits über 1000 Fahrzeuge hinterlegt, die ständig erweitert wird. In der App können eigene Projekte ganz einfach selbst eingetragen werden – egal ob Auto, Motorrad oder anderes Projekt. Damit entsteht eine Kombination aus individueller Projektverwaltung und wachsender Wissensbasis rund um klassische Fahrzeuge.

Ersatzteile verwalten und Arbeit transparent nachverfolgen

Wer an älteren Fahrzeugen arbeitet, verbringt oft viel Zeit mit der Suche nach passenden Komponenten. Die App unterstützt dabei, Ersatzteile zu verwalten. Teilelisten werden damit nicht mehr auf losen Zetteln geführt, sondern strukturiert im Projekt abgelegt. Das zahlt sich aus, wenn Monate zwischen Bestellung und Einbau liegen oder wenn ein Fahrzeug später verkauft werden soll und die Historie nachvollziehbar sein muss.

Ebenso wichtig ist der Blick auf den Aufwand: Arbeitsstunden im Blick zu behalten, hilft sowohl Hobbyschraubern als auch Profis. Die App ermöglicht es, die investierte Zeit zu erfassen und später auszuwerten. Für gewerbliche Nutzer kann das eine Grundlage für Kalkulationen sein, für Privatleute macht es den Umfang der Restaurierung transparent und zeigt, wie viel Herzblut in einem Projekt steckt.

Explosionszeichnung mit Pins als Schlüsselfunktion

Screenshot der Restaurator App mit einer Explosionszeichnung und markierten Pins zur Visualisierung von Bauteilen.
Die Restaurator App zeigt eine Explosionszeichnung mit markierten Bauteilen zur übersichtlichen Dokumentation von Restaurierungsprojekten. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Eine Funktion sticht besonders hervor: die Explosionszeichnung mit Pins. Gerade bei komplexen Baugruppen – etwa einem Motor, einem Getriebe oder einem aufwendig aufgebauten Fahrwerk – ist es entscheidend, jederzeit zu wissen, welches Teil wohin gehört und in welchem Zustand es ist. Über die Explosionszeichnung mit Pins lassen sich Bauteile visuell zuordnen und markieren. Das hilft, den Überblick zu behalten, wenn ein Fahrzeug bis zur letzten Schraube zerlegt wird.

Für Restaurierungsprojekte, bei denen seltene oder schwer zu beschaffende Teile zum Einsatz kommen, ist diese visuelle Dokumentation mehr als nur Komfort. Sie reduziert das Risiko von Fehlern beim Zusammenbau und erleichtert spätere Arbeiten – etwa, wenn nach einigen Jahren eine Komponente erneut ausgebaut werden muss. In Verbindung mit der Ersatzteilverwaltung entsteht so ein durchgängiges System, das technische Komplexität greifbar macht.

Projekte teilen, dokumentieren und verkaufen

Auch der Austausch mit anderen spielt eine Rolle. Aktuell ist gemeinsames Arbeiten an einem Projekt nur über eine iCloud-Synchronisation möglich, und zwar in einer Apple ID. Gleichzeitig wird an einem Multi-User-Feature gearbeitet, das gemeinsame Projekte über iOS-zu-iOS, Android-zu-Android und vollständig plattformübergreifend ermöglichen soll. Für Clubs, Werkstätten oder befreundete Schrauber eröffnet das perspektivisch die Möglichkeit, Restaurierungen gemeinsam digital zu begleiten.

Wenn ein Fahrzeug irgendwann den Besitzer wechselt, kommt ein weiteres Werkzeug ins Spiel: der PDF-Report für Verkäufe. Die App kann die gesammelten Informationen so aufbereiten, dass Interessenten einen strukturierten Einblick in Historie, Arbeiten und Zustand bekommen. Eine saubere Dokumentation steigert in vielen Fällen nicht nur das Vertrauen, sondern kann auch den Wert eines sorgfältig restaurierten Klassikers unterstreichen.

Plattformen, Support-Fragen und Preisgestaltung

Die App funktioniert auf iPhone und Android. Eine Web/Windows-Version ist in Planung. Häufige Fragen direkt in der App sorgen dafür, dass Nutzer Antworten finden, ohne lange suchen zu müssen. Dazu gehört etwa die Frage nach einer Testversion: Aktuell nicht. Der einmalige Kauf umfasst alle Basisfunktionen und lebenslange Updates. Eine weitere häufige Frage betrifft die hinterlegten Fahrzeuge. Wie beschrieben, können Projekte individuell angelegt werden, zusätzlich existiert bereits eine stetig wachsende Datenbank mit über 1000 eingepflegten Fahrzeugen.

Preislich bleibt das Modell überschaubar: 9,99 €. Kein Abo, keine versteckten Kosten. Alle Basisfunktionen inklusive lebenslanger Updates.

Bilder: Hersteller