Renault 5 GT Turbo, weiße Kompaktlimousine mit Turbo-Schriftzug, Baujahr 1980er Jahre, von vorn schräg fotografiert.
Restaurierter Renault 5 GT Turbo der zweiten Generation, fotografiert auf einem Parkplatz bei sonnigem Wetter. (Foto: Hersteller)

Renault 5 GT Turbo: Kompakter Klassiker mit Temperament

Der Renault 5 GT Turbo bleibt ein Beleg dafür, wie viel Temperament in einem kompakten Auto stecken kann. Geboren in einer Zeit, als Leichtbau und Turboleistung noch Hand in Hand gingen, verkörpert dieses Modell die schlanke Effizienz der Achtzigerjahre: ein nur knapp über 850 Kilogramm leichter Kleinwagen, der mit einem 1,4‑Liter-Turbomotor 120 PS freisetzt und dabei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 198 km/h erreicht. Solche Zahlen zeigen, warum der GT Turbo seinerzeit als konzentrierte Sportlichkeit auf drei Metern Länge galt. Die Beschleunigungswerte sind ebenso beeindruckend; je nach Phase erreicht der R5 0–100 km/h in rund 8,2 oder etwa 7,5 Sekunden. Diese Kombination aus geringem Gewicht und Turbopower sorgt bis heute für eine unmittelbare, fast puristische Fahrfreude. Heute vermittelt jeder Schalterwechsel und jeder Ladedruckanstieg noch echtes, analoges Fahrvergnügen. Die Aura bleibt unverändert.

Kompakte Performance

Renault 5 GT Turbo, weiß, Frontansicht auf freier Strecke, spanisches Kennzeichen.
Restaurierter Renault 5 GT Turbo in sehr gutem Zustand, fotografiert von vorn auf einer Landstraße. (Foto: Hersteller)

Die Historie des R5 GT Turbo ist eine Geschichte technischer Raffinesse in kompaktem Format. Die erste Renault 5-Generation debütierte bereits im Januar 1972; die zweite Generation, der Supercinq, startete im Oktober 1984. Aus diesem Erbe entstand im Februar 1985 die GT‑Turbo-Variante, eine konsequente Veredelung des Kleinwagens mit einem 1 397 cm³ großen, aufgeladenen Vierzylinder. Serienproduktion lief von 1985 bis 1991, bevor die Rolle sportlicher Kompaktheit später vom Renault Clio 16V und den Williams‑Modellen übernommen wurde. Besonders bedeutsam war der technische Evolutionssprung der Phase II im Jahr 1987: ein wassergekühlter Turbolader, neue Karosseriedetails und eine gesteigerte Leistung, die den R5 noch agiler und alltagstauglicher machte. Mit rund 850 kg Leergewicht und 198 km/h Spitze war das Leistungsgewicht außergewöhnlich. Genau dieses Verhältnis machte den R5 GT Turbo zum Kultobjekt unter Fahrern heute.

Technik und Geschichte

Weißer Renault 5 GT Turbo Phase II auf einer Straße, Seitenansicht bei sonnigem Wetter.
Renault 5 GT Turbo Phase II, sportlicher Youngtimer aus den Achtzigerjahren in sehr gutem Zustand. (Foto: Hersteller)

Der hier betrachtete R5 GT Turbo präsentiert sich als sorgsam aufgearbeitetes Exemplar: eine Restaurierung erfolgte vor etwa sechs Jahren, die Karosserie wurde neu lackiert und die technische Überprüfung ist aktuell. Die Zustandsnoten spiegeln dies wider – Körper, Innenraum und Mechanik werden jeweils mit der Note 4 (Sehr Gut) bewertet, ein Gesamtbild, das auf minimale Gebrauchsspuren und eine grundsätzlich fahrbereite Substanz hinweist. Für Liebhaber bedeutet das: ein Fahrzeug, das ohne aufwendige Sofortmaßnahmen bewegt werden kann und dabei den Charme eines Youngtimers bewahrt. Selbst bei moderatem Kilometerstand vermittelt ein solcher Zustand noch enormes Potenzial für genussvolle Ausfahrten und pflegliche Sammlergemeinschaften. Ein sauberer technischer Check ist heute mehr denn je ein Pluspunkt. Die manuelle Schaltung und der direkte Ansprechcharakter des Turbomotors belohnen präzises Fahren und vermitteln ein sehr unmittelbares Fahrerlebnis mit überraschender Souveränität.

Zustand und Restaurierung

Rückansicht eines weißen Renault 5 GT Turbo mit 'TURBO'-Schriftzug auf der Heckscheibe und spanischem Kennzeichen.
Der restaurierte Renault 5 GT Turbo aus den Achtzigerjahren – hier als Ansicht von hinten. (Foto: Hersteller)

Eine Besonderheit, die den GT Turbo nachhaltig prägte, war die Einführung des wassergekühlten Turboladers mit der Phase-II-Überarbeitung. Diese technische Veränderung führte zu einer deutlich verbesserten Temperaturführung und trug dazu bei, die Leistung im praxisnahen Betrieb konstanter und belastbarer bereitzustellen. In einem so leichten Auto multipliziert sich jeder Leistungszuwachs unmittelbar im Fahrverhalten; die Reaktion auf Gasbefehle wird spontaner, die Temperaturschwankungen geringer, und die Belastbarkeit über längere Strecken steigt. Gerade bei enthusiastischer Nutzung macht sich diese Robustheit bemerkbar. Der GT Turbo wird dadurch von einem rein spritzigen Kurvenflitzer zu einem belastbaren, alltagstauglichen Sportler — ein Merkmal, das seine Anziehungskraft bis heute erklärt. Die Differenz zeigt sich in Beschleunigungswerten: Phase I schafft 0–100 km/h in rund 8,2 Sekunden, Phase II verkürzt die Zeit auf etwa 7,5 Sekunden.

Die Phase‑II‑Innovation

Innenraumansicht eines Renault 5 GT Turbo mit sehr gut erhaltenen Sportsitzen, Armaturenbrett und Türverkleidung.
Die gut erhaltenen Sportsitze und der Innenraum des Renault 5 GT Turbo zeigen Originalität und sorgfältige Restaurierung. (Foto: Hersteller)

Das Fahrgefühl des R5 GT Turbo fußt auf einer einfachen, aber wirkungsvollen Formel: geringer Masse, direkte Übersetzungen und ein aufgeladenes kleines Aggregat. Mit seinem 1,4‑Liter-Turbobenziner und der klassischen Handschaltung entsteht ein Zusammenspiel, das Drehmoment und Traktion unmittelbar auf die Straße bringt. Das geringe Leergewicht von rund 850 kg macht jede Leistungsentfaltung spürbar, gleichzeitig erlaubt die kompakte Karosserie ein präzises Einlenkverhalten. Innenraum und Karosserie sind laut Zustandseinschätzung sehr gut erhalten, was das Erlebnis intensiviert: weniger Vibrationen infolge loser Teile, mehr Konzentration auf das, was zählt — Lenkung, Gas und auch das akustische Feedback des Turbomotors. Für Fans historischer Mobilität ist genau diese Klarheit eine der größten Tugenden des Modells. Als Youngtimer verbindet er französischen Charme mit Alltagstauglichkeit. Die technische Abnahme ist gültig und die Mechanik als sehr gut bewertet.

Fahrdynamik und Alltag

Innenraum eines Renault 5 GT Turbo mit Lenkrad, Schalthebel und Sportsitzen
Cockpit und Sitze des Renault 5 GT Turbo in sehr gutem Zustand (Foto: Hersteller)

Restaurierungen bei Youngtimern sind oft Gratwanderungen zwischen Erhalt und Überarbeitung; bei diesem R5 GT Turbo scheint die Balance gelungen. Vor etwa sechs Jahren durchgeführt, zielte die Aufarbeitung offenbar auf Substanz und Originalität: Lackierung in gutem Zustand, minimale Dellen oder Kratzer – die Bewertung der Karosserie lautet 4 (Sehr Gut) und signalisiert nur geringe kosmetische Eingriffe. Der Innenraum zeigt sich sauber, mit normalem, geringem Verschleiß und nur kleineren fehlenden oder beschädigten Teilen, die sich leicht ersetzen lassen. Für konservative Sammler ist das ein attraktives Argument, denn weniger Eingriffe bedeuten oft eine höhere Authentizität. Zugleich erleichtert ein technisch solides Fundament langanhaltenden Betrieb und reduziert unliebsame Überraschungen auf der Straße. Die gültige technische Überprüfung gibt zusätzliche Sicherheit; kleinere Wartungen sind zu erwarten, größere Eingriffe aber kaum.

Pflege und Substanz

Detailaufnahme des Innenraums und Armaturenbretts eines Renault 5 GT Turbo mit gut erhaltenem Cockpit.
Blick auf das Armaturenbrett und die Instrumente eines Renault 5 GT Turbo aus den Achtzigerjahren. (Foto: Hersteller)

Der kulturelle Stellenwert des Renault 5 GT Turbo fußt auf mehreren Säulen: französisches Design mit sportlicher Attitüde, technische Kreativität und das Versprechen purer Fahrfreude. Als Teil der Kategorie „Youngtimers“ repräsentiert er eine Epoche, in der Hersteller mit kleinen Turbomotoren großes Temperament erzeugten. Heute zählt er zur Generation der Youngtimer, Fahrzeuge, die noch nicht in die Traditionspflege klassischer Oldtimer eingehen, aber bereits einen festen Sammlerkreis besitzen. Dieses Zwischenstadium macht den Reiz aus: nutzbar im Alltag, gleichzeitig geeignet für Sonntagsausfahrten und Treffen. Die Kombination aus originalem Charme, restaurierter Substanz und einem Motorkonzept, das auch mechanisch verständlich bleibt, führt dazu, dass der GT Turbo bei Enthusiasten weiterhin Herzen schneller schlagen lässt. Schon ein moderater Kilometerstand reicht aus, um das mechanische Zusammenspiel von Turbo, Getriebe und Fahrwerk zu erleben.

Kulturelle Bedeutung

Zusammengefasst zeigt dieses Exemplar, worin die Faszination des Renault 5 GT Turbo liegt: ein leichter, handlicher Kleinwagen mit einem aufgeladenen 1,4‑Liter-Vierzylinder, manueller Schaltung und 120 PS, der in seiner Klasse Fahrleistungen bietet. Eine Höchstgeschwindigkeit von rund 198 km/h und Beschleunigungswerte von etwa 8,2 beziehungsweise 7,5 Sekunden für 0–100 km/h belegen, wie sportlich das Konzept ausgelegt war. Die jüngere Restaurierung, der neue Lack und die gültige technische Prüfung sind konkrete Vorteile dieses Fahrzeugs; die sehr guten Bewertungen für Karosserie, Innenraum und Technik untermauern den guten Gesamtzustand. Sehr gute Zustandsnoten bedeuten geringen Verschleiß und erlauben unbeschwerte Ausfahrten; kompakte Turbotechnik bleibt hier authentisch erlebbar mit spürbarem Fahrcharakter und Seele.

Bilder: Anbieter