
Der Mazda CX-5 geht in die dritte Generation – und bleibt doch in seinem Kern genau das, was ihn seit seiner Einführung 2012 so erfolgreich gemacht hat: ein Mittelklasse-SUV für Menschen, die im Alltag Komfort wollen, beim Fahren aber nicht auf Charakter verzichten möchten. Seit 2018 ist der CX-5 das meistverkaufte Modell der Marke, weltweit wurden bis Januar 2026 mehr als 5,0 Millionen Einheiten verkauft. Die neue Generation, die am 10. Juli 2025 vorgestellt wurde und Ende 2025 in Europa anrollt, folgt dem Entwicklungskonzept „New Generation Emotional Daily Comfort“.

Schon auf den ersten Blick wird klar, wohin die Reise geht. Das geschärfte Kodo-Design wirkt selbstbewusst, ohne in bloße Effekthascherei abzugleiten. Die Proportionen wurden sichtbar optimiert: Der neue CX-5 ist 115 Millimeter länger als sein Vorgänger, der Radstand wuchs ebenfalls um 115 Millimeter. Mit 4.690 Millimeter Länge, 1.860 Millimeter Breite und 1.695 Millimeter Höhe steht der SUV satter auf der Straße und bietet das Format, das in dieser Klasse gefragt ist.
Mehr Raum, mehr Ruhe, mehr Alltagstalent

Die entscheidende Stärke des neuen Mazda CX-5 liegt jedoch nicht allein in seiner Präsenz, sondern im Zusammenspiel aus Raumgefühl, Ergonomie und Nutzwert. Fahrer und Passagiere profitieren von einem großzügigeren Innenraum, im Fond gibt es mehr Beinfreiheit. Gerade Familien dürften die weit öffnenden hinteren Türen schätzen, weil sie den Einstieg erleichtern und das Befestigen eines Kindersitzes unkomplizierter machen. Dazu kommt ein Kofferraumvolumen von 583 Litern – ein Wert, der Gepäck, Kinderwagen oder Sportausrüstung unterbringt.

Im Innenraum setzt Mazda auf hochwertige Materialien und eine ruhige, harmonische Atmosphäre. Das passt zur Ausrichtung des Fahrzeugs: kein überladenes Technik-Schaufenster, sondern ein Cockpit, das den Alltag einfacher machen soll. Genau hier zeigt sich auch ein zentrales Detail des neuen CX-5: das neue Human-Machine Interface. Je nach Ausstattung kommt ein 12,9 oder 15,6 Zoll großes Touchdisplay zum Einsatz, ergänzt durch ein 10,25-Zoll-TFT-Kombiinstrument und ein Head-up-Display ab der Ausstattung Centre-Line.

Moderne Technik mit Blick auf den Fahrer

Bemerkenswert ist, dass Mazda die Digitalisierung nicht gegen die Bedienbarkeit ausspielt. Häufig genutzte Funktionen bleiben über physische Tasten erreichbar, die Lenkradbedienung arbeitet mit haptischem Feedback. Das reduziert Ablenkung – ebenso wie die hochpräzise Spracherkennung. Hinzu kommen Google built-in in allen Varianten, Apple CarPlay, Android Auto, Over-the-Air-Updates sowie die neue Elektronikarchitektur EEA+, die Assistenzsysteme und Konnektivität auf ein neues Niveau hebt.

Unter der Haube arbeitet ein 2,5-Liter e-Skyactiv G 141 Benziner mit Mazda M-Hybrid Mild-Hybrid-System und serienmäßiger Automatik. Wer möchte, kann den CX-5 mit Front- oder optionalem Allradantrieb fahren. Der Verbrauch liegt bei 7,0 Litern pro 100 Kilometer für die Frontantriebsversion, beim Allradmodell bei 7,4 bis 7,5 Litern. Das Leergewicht beträgt je nach Ausführung 1.629 bis 1.711 Kilogramm. Wichtiger im Fahralltag ist jedoch das Plus an Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Zusammen mit dem modifizierten Fahrwerk soll das den typischen Jinba-Ittai-Charakter schärfen – also jene direkte, harmonische Verbindung zwischen Auto und Fahrer, die viele an Mazda schätzen. Der Preis startet bei 34.990 Euro.

Bilder: Hersteller



