Sunbeam Tiger Mk1 Roadster in warmer Creamsicle-Perleffektlackierung, offen, auf einer Auffahrt.
Restaurierter Sunbeam Tiger Mk1 Roadster mit V8-Motor und Creamsicle-Lackierung. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

1965 Sunbeam Tiger Mk1 — Roadster mit amerikanischem Herz

Der 1965er Sunbeam Tiger Mk1 ist ein Stück Automobilgeschichte: ein britischer Roadster mit einem V8 von Ford, der ihn zu einem der temperamentvollen Sportwagen der Sechziger machte. Dieses Exemplar hat eine Creamsicle-Lackierung mit Perleffekt in warmer Orange-Nuance, die den Charakter des Tigers betont. Mit 151.439 km auf dem Tacho ist der Wagen restauriert und fahrbereit, eine Mischung aus originaler Technik und moderner Pflege, die Authentizität und Alltagstauglichkeit bietet.

Restaurierung und Zustand

Zwischen 2011 und 2013 wurde der Roadster einer vollständigen Rotisserie-Restaurierung unterzogen, bei der Karosserie, Unterboden und Innenraum umfassend bearbeitet wurden. Der originale Ford 260-V8-Block blieb erhalten, mit einer Überbohrung von 0,030 Zoll und einer milden Nockenwellenabstimmung. Foto-Dokumentation der Arbeiten liegt vor. Die PPG Creamsicle-Lackierung mit Perleffekt und ein neuer schwarzer Verdecktopping geben dem Wagen einen rekonstruierten Look.

Exterieur und Räder

Sunbeam Tiger Mk1 Roadster von 1965 in orangefarbener Pearl-Effekt-Lackierung, Cabrioverdeck offen, geparkt vor rotem Gebäude
Restaurierter Sunbeam Tiger Mk1 Roadster mit auffälliger Creamsicle-Lackierung und Panasport-Felgen (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Das Äußere verbindet klassische Linien mit modernen Akzenten: Chromstoßstangen mit Überfahrschutz, chromfarbener Tankdeckel und Sunbeam-Schmutzfänger. Auf 16-Zoll Panasport-Racing-Felgen sind BFGoodrich g-Force T/A-Reifen in 205/45 vorn und 225/45 hinten montiert, was für guten Straßenkontakt sorgt. Duale Spiegel und chromglänzende Endrohre der Doppelend-Auspuffanlage runden das Erscheinungsbild ab. Die Creamsicle-Farbe mit Perleffekt hebt die Formen unter Sonnenlicht hervor.

Heckansicht eines orangefarbenen Sunbeam Tiger Mk1 mit schwarzem Verdeck und doppelten Auspuffendrohren auf einer Auffahrt.
Das restaurierte Heck des Sunbeam Tiger Mk1 mit auffälliger Creamsicle-Perleffektlackierung und doppelten Endrohren. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Innenraum als Farb- und Materialstudie

Seitenansicht eines orangefarbenen Sunbeam Tiger Mk1 aus dem Jahr 1965 mit schwarzem Stoffverdeck und modernen Felgen.
Restaurierter Sunbeam Tiger Mk1 (1965) mit auffälliger Creamsicle-Lackierung und Panasport-Felgen, fotografiert im Profil. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Im Innenraum dominieren orange-schwarze Ledersitze, abgestimmte Türverkleidungen, Mittelkonsole, hinteres Ablagefach, Fußmatten und Teppichboden. Ein dreispeichiges Lederlenkrad liegt vor der Jaeger-Instrumententafel mit 140-mph-Tachometer (≈225 km/h), Amperemeter, Öldruck-, Kühlwasser- und Benzinanzeigen. Ein Holz-Armaturenbrett ergänzt den klassischen Stil, ergänzt durch einen bodenmontierten Feuerlöscher und ein tiger-gebrandetes Gaspedal. Im Kofferraum ist ein Reserverad vorhanden.

Herzstück: Motor und Getriebe

Der Ford 260 CID-V8 mit etwa 4,3 Litern Hubraum hat eine leichte Überbohrung und milde Nockenwelle. Mit 164 PS (≈122 kW) bei 4.400 min⁻¹ und 350 Nm bei 2.200 min⁻¹ bietet er Kraft in einem leichten Roadster. Gekoppelt an ein manuelles 4-Gang-Getriebe, ermöglicht er direkte Gangwechsel und unmittelbares Fahrgefühl.

Fahrdynamik und Bremskomfort

Das modifizierte X-Frame-Fahrgestell, maßgeschneiderte Krümmer und Dual-Auspuff verbessern Durchzug und Sound. Vorne sorgen Wilwood-Scheibenbremsen für bessere Verzögerung. Die 16-Zoll-Felgen, modernen Reifen und Bremsen balancieren klassisches Fahrgefühl mit Alltagstauglichkeit.

Modellherkunft, Atmosphäre und ein kurzer Traum

Frontansicht eines Sunbeam Tiger Mk1 mit orangefarbener Lackierung und verchromtem Stoßfänger.
Detailansicht des vorderen rechten Kotflügels und Scheinwerfers eines restaurierten Sunbeam Tiger Mk1 mit Creamsicle-Perleffektlackierung. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Der Sunbeam Tiger entstand 1964 durch die Kombination eines britischen Roadsters mit einem amerikanischen V8. Gebaut von Jensen Motors, entstanden 6.546 Mark-I-Exemplare; die Mark II mit 4,7-Liter-V8 ist seltener. Dieses Modell verkörpert die transatlantische Symbiose. Der Wagen steht in einer Auktion in Mattawan, Michigan.

Bilder: Anbieter des Fahrzeuges

Heckansicht eines restaurierten Sunbeam Tiger Mk1 in oranger Creamsicle-Lackierung mit doppeltem Auspuff und Sunbeam-Schriftzug
Restaurierter Sunbeam Tiger Mk1 mit V8-Motor und markanter Creamsicle-Lackierung, Blick auf das Heck mit Doppelend-Auspuff (Fotos: Anbieter, siehe unten)
Detailaufnahme des originalen Lenkrads und Armaturenbretts eines Sunbeam Tiger Mk1 mit Jaeger-Instrumenten und Holzapplikation.
Das klassische Dreispeichen-Lenkrad und die originalen Jaeger-Instrumente im restaurierten Sunbeam Tiger Mk1. (Fotos: Anbieter, siehe unten)
Innenraum eines restaurierten Sunbeam Tiger Mk1 mit Holz-Armaturenbrett, Ledersitzen, Sportlenkrad und Feuerlöscher
Original-Interieur des restaurierten Sunbeam Tiger Mk1: Armaturenbrett, Lederlenkrad und Feuerlöscher (Fotos: Anbieter, siehe unten)
Blick von oben auf die orange-schwarzen Ledersitze, das Lederlenkrad und die Mittelkonsole eines Sunbeam Tiger Mk1.
Detailaufnahme des restaurierten Innenraums mit zweifarbigen Ledersitzen, Mittelkonsole, Holzlenkrad und Feuerlöscher eines Sunbeam Tiger Mk1. (Fotos: Anbieter, siehe unten)
Geöffneter Kofferraum eines Sunbeam Tiger Mk1, Reserverad vor schwarzer Innenauskleidung, orangefarbene Lackierung sichtbar.
Der restaurierte Kofferraum des Sunbeam Tiger Mk1 mit montiertem Reserverad in der Creamsicle-orangen Karosserie. (Fotos: Anbieter, siehe unten)