Frontansicht eines Land Rover Series III von 1973 in weiß mit Ersatzrad auf der Motorhaube und beigem Verdeck
Land Rover Series III von 1973 in weiß mit modernisierten Details und 16-Zoll-Wolf-Jant-Rädern (Foto: keygarageicons.com)

Land Rover Series III (1973) mit feinen Upgrades

Ein Land Rover Series III aus dem Jahr 1973, lackiert in Frozen White, zeigt, wie pur ein Auto sein kann: klare Linien, ehrliches Blech, ein 2,25-Liter-Benziner und ein manuelles 4-Gang-Getriebe. Dieses Exemplar verbindet Ursprünglichkeit mit behutsamen Verfeinerungen und steht zum Verkauf. Es wird von Key Garage angeboten, einem Team, das Klassiker mit Wertschätzung bewahrt. Innen trifft cremefarbenes Leder auf Flexiteek-Beläge im Fuß- und Gepäckraum, was dem robusten Charakter eine elegante Note gibt. Ein elektrisch unterstütztes Holzlenkrad und ein Marshall Emberton Sound System bringen dezente moderne Elemente. So entsteht eine Spannung zwischen Tradition und Nutzbarkeit, die den Series III zur Ikone des Unterwegsseins macht.

Designikone mit Geschichte

Innenraum eines Land Rover Series III von 1973 mit cremefarbenem Leder, elektrisch unterstütztem Holzlenkrad und klassischem Armaturenbrett
Elektrisch unterstütztes Holzlenkrad im Land Rover Series III von 1973 mit hochwertigem Lederinterieur (Foto: keygarageicons.com)

Der Land Rover Series III wurde 1971 eingeführt und bis 1985 gebaut – die meistverbreitete Variante der klassischen Serie und die letzte mit Blattfedern, bevor die coil-gefederte 90/110-Generation kam, die später als Defender bekannt wurde. Markante Änderungen prägten den Auftritt: Die Scheinwerfer wanderten in die Kotflügel, ein Kunststoffgrill ersetzte das Metallgitter, und die Motorhaube erhielt eine rundere Vorderkante mit vertieft liegendem Reserverad. Technisch gab es Fortschritte: Ein Alternator übernahm die Stromversorgung statt des Lucas-Dynamos, was die Zuverlässigkeit verbesserte. Ein vollsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe erleichterte die Schaltvorgänge auf Straße und im Gelände. Dahinter steht die Philosophie: maximale Einfachheit, robuste Lösungen, ein Fahrzeug als Werkzeug und Begleiter.

Maße, Varianten und Antriebe

Der Series III gab es als Short Wheelbase mit 88 Zoll (2,24 m) und als Long Wheelbase mit 109 Zoll (2,77 m). Die Spur beträgt 1,33 m, die Breite 1,68 m. Der Kurze misst 3,62 m in der Länge, der Lange 4,41 m; die Höhe liegt bei 1,96 m (kurz) oder 2,00 m (lang). Leergewicht: 1.318 kg (kurz) und 1.500 kg (lang). Bodenfreiheit reicht von 203 bis 248 mm beim SWB, der LWB hat 248 mm – genug für Wege abseits der Straße. Motoren: Der 2,25-Liter-Reihenvierer-Benziner war Standard beim Kurzen, der 2,6-Liter-Reihensechser oft beim Langen; es gab auch einen 2,25-Liter-Diesel. Lenkung per Kugelumlauf-Spindelmutter, hydraulische Trommelbremsen ab Werk. Höchstgeschwindigkeiten um 110 km/h (Benziner) und 105 km/h (Diesel), Verbräuche von 13–17 l/100 km (Benzin) und 10–15 l/100 km (Diesel).

Dieses Exemplar: behutsam veredelt

Der Reiz dieses 1973er Series III liegt in den gezielten Upgrades. Ein vorderes und hinteres Scheibenbremssystem ersetzt die Trommeln – ein Zugewinn an Sicherheit. Parabolische Blattfedern sorgen für ein sensibleres Fahrwerk, ohne die Starrachsen zu verändern. Dazu kommen 16-Zoll-Räder vom Typ Wolf Jant, die den Stand authentisch wirken lassen. Der Innenraum ist in cremefarbenes Leder gehüllt, Böden und Laderaum tragen robustes Flexiteek – praktisch für Abenteuer. Außen bleibt die Form unberührt, betont durch Frozen White. So wird der Series III in die Gegenwart geführt, ohne seine Essenz zu verlieren.

Fahreindruck zwischen Werkbank und Weite

Der 2,25-Liter-Benziner bietet gelassene Souveränität. Seine 110 km/h Spitze sind eine Haltung – Reisen statt Rasen. Das vollsynchronisierte 4-Gang-Getriebe lässt Gänge sauber einrasten, die Kugelumlauflenkung mit elektrischer Unterstützung erleichtert das Lenken. Scheibenbremsen vorne und hinten geben Sicherheit, parabolische Federn bringen Ruhe in die Achsenbewegungen. Die kompakten Maße – 1,68 m Breite, 3,62 oder 4,41 m Länge – machen ihn stadtgeeignet, die Bodenfreiheit öffnet Wege. Der Marshall Emberton füllt den Raum mit Klang; kleine Moderne in großem Charakter. Key Garage betreut dieses Auto respektvoll.

Sammlerstück mit Seele – und erhältlich

Als letzte blattgefederte Serie markiert der Series III den Übergang zur Moderne, ohne Wurzeln zu verlieren. Er steht für Werkzeughaftigkeit und Weltläufigkeit, von Feldern bis fernen Wegen. Sammlungen wie Key Garage bewahren und verfeinern solche Fahrzeuge, indem sie Technik und Geist verbinden. Sammeln bedeutet, Geschichten zu hüten. Dieses Exemplar ist zu erwerben – als rollende Haltung. Frozen White passt, die cremefarbene Kabine lädt ein. Ein Series III, der Vergangenheit kennt und Zukunft begrüßt.

Bilder: Anbieter des Fahrzeuges

FAQ

1) Was macht dieses 1973er Series-III-Exemplar trotz Upgrades noch „original“?

Der Wagen bleibt ein klassischer Series III: einfache, robuste Architektur, Starrachsen, Blattfeder-Grundprinzip, 2,25-Liter-Benziner und manuelles 4-Gang-Getriebe. Die Änderungen sind behutsame Verfeinerungen. Optisch bleibt die Linienführung erhalten; Frozen White unterstreicht die Klarheit. Innen bleibt der zweckmäßige Charakter – nur hochwertiger umgesetzt, durch Leder und pflegeleichte Beläge. So entsteht ein Mix aus Zeitgeist und Nutzbarkeit.

2) Welche Upgrades bringen im Alltag den größten Nutzen – und warum?

Die Scheibenbremsen vorne und hinten erhöhen Reserven, Dosierbarkeit und Vertrauen, besonders bei Nässe oder Stop-and-go. Parabolische Blattfedern machen das Fahrwerk sensibler und beruhigen Achsenbewegungen, ohne den Charakter zu verändern. Das elektrisch unterstützte Holzlenkrad macht die Lenkung alltagstauglicher, etwa beim Rangieren. Die 16-Zoll-Räder sorgen für authentischen Stand und passen zum historischen Auftritt.

3) Für wen ist ein Land Rover Series III heute sinnvoll – und welche Erwartungen sollte man haben?

Ein Series III passt zu denen, die Reisen statt Rasen wählen und ein Fahrzeug als Werkzeug und Geschichte sehen. Wer moderne Assistenzsysteme oder Tempo erwartet, muss sich umgewöhnen: 110 km/h sind Haltung, die Technik ist spürbar. Dafür gibt es kompakte Maße, Geländetauglichkeit durch Bodenfreiheit und robuste Bauweise sowie ikonische Form. Mit diesen Upgrades wird er sicherer und angenehmer – für Ausfahrten, Landwege, Sammeln und Nutzung.